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E-Roller Test – Welcher ist der beste Elektroroller 2020?

Elektromobilität umfasst alle Fahrzeuge, die mit Strom statt mit Benzin fahren. Nachdem E-Scooter den deutschen Markt im Sturm erobert haben, erfreuen sich auch Elektroroller immer größerer Beliebtheit. Im Stadtverkehr erweisen sie sich als ideales Fortbewegungsmittel, wenn die Strecke zu Fuß zu weit und für das Auto zu kurz ist. Leichtkrafträder mit Elektroantrieb, so die offizielle Bezeichnung, erleichtern nicht nur die Parkplatzsuche, sie sind auch umweltfreundlich und günstig in der Haltung. Wenn Ihr Euch einen Elektroroller kaufen wollt, steht in erster Linie diese Frage im Raum: Welches Modell schneidet als bester E-Roller ab? Befasst man sich ein wenig mit der Thematik, wird im e-Roller Vergleich schnell klar, dass es gravierende Unterschiede im Preis, der Reichweite und bei den Höchstgeschwindigkeiten gibt. Günstige E-Roller sind bereits ab 900 Euro zu ergattern, die Obergrenze liegt durchaus im fünfstelligen Bereich. In unserem E-Roller Test haben wir die gängigsten Zweiräder mit elektrischem Antrieb für Euch verglichen.

Die besten E-Roller im Test 2020

Forca Evoking IV

ab 749,99€

inkl. 19% MwSt.
Futura Chopper X7

ab 899,00€

inkl. 19% MwSt.
Rolektro eco-City 45 V.2 Plus

ab 1.205,00€

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Nova Motors Venezia

ab 1.217,51€

inkl. 19% MwSt.
DIDI THURAU City Star

1.239,99€

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DIDI THURAU City Star Plus

1.289,99€

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Revoluzzer 3.0

ab 1.318,90€

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Nova Motors E-City Star

ab 1.329,00€

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Nova Motors E-Retro Star

ab 1.329,00€

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AGM Motors Scoody

1.329,90€

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Didi THURAU Roma

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Wie finde ich den besten E-Roller?

Die besten E-Roller bis 1500 Euro

LuXXon 3000

Gerade so hat es der LuXXon 3000 noch in diese E-Roller Test Preiskategorie geschafft.  Doch wie kann ein so hübsch anzusehender Leichtkraftroller, der sogar standardmäßig mit einer Helmbox ausgeliefert wird, so günstig sein? Die Verarbeitung ist solide, die maximale Zuladung von 180 kg passt auch, ausklappbare Fußrasten für einen Mitfahrer sind ebenfalls vorhanden und über die relativ hohe Motoleistung von 3.000 W kann man nun wirklich nicht meckern … Dann wird es wohl am Blei-Gel-Akku liegen. Denn der ist mit seinen 20 Ah etwas schwach auf der Brust und zudem im LuXXon E3000 fest verbaut. Ihr benötigt also eine Steckdose in der Nähe Eures Parkplatzes. Die Reichweite wird mit 60 km angegeben, wenn Ihr 25 km/h fahrt und optimalen Zuladungs-, Witterungs- und Straßenverhältnissen habt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. Wer einen günstigen, laufruhigen E-Roller kaufen will, der über ein gutes Kurvenverhalten verfügt, wird hier fündig. Preis: Ab 1499,99 Euro.


Nova Motors S 4 Li

Der Nova Motors S4 gehört ebenfalls zu der Rubrik: günstige E-Rollern unter 1500 Euro. Durch sein Lithium-Ionen Doppelakku-System gibt es die Möglichkeit, mit einem zweiten Akku die Reichweite von den versprochenen 60 km auf 120 km zu verdoppeln. Zum Laden kann der 26 Ah Akku entnommen werden, nach 4 bis 6 Stunden kann die Fahrt weitergehen. Auf maximal 45 km/h lässt sich der Nova Motors S4 Li beschleunigen. Wie schnell und steil das geht hängt wie immer vom verbauten Motor ab. In diesem Fall ist es ein Radnabenmotor von Bosch mit 1.400 Watt. Im E-Roller Vergleich dieser Preisklasse ist das völlig legitim. Laut Hersteller schafft der S4 Steigungen bis 15 %, die nimmt er aber vermutlich eher gemächlich. Per Fernbedienung lassen sich Alarmanlage und Diebstahlsicherung aktivieren, außerdem kann der Elektroroller sogar per Fernstartfunktion gestartet werden. Der graue Novo Motors E-Roller hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 217 kg. Wer diesen Elektroroller kaufen will, kann das ab 1461 Euro tun.

Nova Motors S4 Li

@NOVA MOTORS

 

Nova Motors eRetro Star 50

Noch ein E-Roller von Nova Motors hat es in den E-Roller Vergleich als bester E-Roller bis 1500 Euro geschafft. Macht sich der Hersteller mit dem eRetro Star 50 da etwa selbst Konkurrenz? Nicht wirklich. Die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ist zwar identisch, aber im Vergleich zum S4 Li tuckert der stylische Novo eRetro Star mit nur 40 km/h durch den Verkehr. Gemütlich eben. Auf einen Ersatzakku wurde verzichtet, denn der Blei-Vlies-Akku ist fest verbaut.

Das erklärt auch den günstigen Preis für den Roller, da Lithium-Ionen-Akkus einfach teurer sind. Die Ladezeit beträgt 6 bis 8 Stunden. Teilladungen sind aber kein Problem, wenn es mal schnell gehen muss. Zum Beispiel wenn das nächste Rockabilly-Konzert anfängt. Also, schnell die Elvis-Tolle zurechtbügeln und mit dem 50er Jahre-Look, den Nova Motors hier gekonnt umsetzt, lässig am Venue vorfahren. Ab 1004 Euro könnt ihr diesen Elektroroller kaufen.


Futura Eagle

Nicht ganz so viel Power, aber dennoch leistungsstark, präsentiert sich der kleine Bruder des Classico Li-Rollers. Der Elektroroller Eagle soll die gleiche Reichweite, nämlich 60 km, abdecken, hat aber nur maximal 2.000 Watt. Dafür ist er günstiger, was auch hier am fest verbauten Blei-Gel-Akku liegt. In 4 bis 6 Stunden ist dieser komplett aufgeladen. Der Futura E-Roller hat ein großes Helmfach und ein Topcase, so könnt Ihr zwei Helme abschließen. 45 km/h bringt er auf den Tacho. Wenn Ihr Euch von dem Futura Eagle überzeugen wollt, könnt Ihr ihn 5 Tage lang Probefahren. Danach wollt Ihr ihn eh nicht mehr hergeben, verspricht der Hersteller. Toll finden wir, dass es bei diesem E-Roller einen Vor-Ort-Reparaturservice gibt. Anstatt den Eagle in die Werkstatt zu schleppen, kommt also ein Mechaniker zu euch. Bereits ab 1399 Euro könnt ihr den E-Roller kaufen.


Rolektro Retro-Light 40

Wer auf Schnick-Schnack verzichten kann und eher auf den Preis achtet, sollte sich den Rolektro Retro-Light 40 genauer ansehen. Mit seinem 1.200 W Motor und dem fest verbauten Bleiakku weist der E-Roller zwar nicht gerade viel Ausstattungsmerkmale auf, aber immerhin kommt Ihr damit bis zu 60 km weit. Somit eignet sich das Gefährt nicht nur für Kurzstrecken. Die Ladedauer wird mit 6 bis 8 Stunden angegeben. Mit dem Topcase könnt Ihr einen Helm unterbringen oder Eure Einkäufe transportieren. Die Zuladung beim Retro-Light 40 E-Roller beträgt 150 kg. Ab 1399 Euro gehört er Euch.

Rolektro Retro Light 40

©ROLEKTRO

Elettrico 3000 Li E-Roller

Der Elettrico 3000 Li E-Roller ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Als Mofa-Version, die auf 25 km/h gedrosselt ist, und mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h. Auch bei der Farbwahl ist für jede Geschmacksrichtung etwas dabei. Mit 1.200 W ist der Motor zwar nicht der stärkste, aber wenn Ihr nicht von Bergen umzingelt seid und gemütlich gerade Strecken bezwingen wollt, schafft Ihr damit Strecken bis zu 60 km. Das liegt auch an der Energierückgewinnung. Hier gilt: Wer bremst, gewinnt. Binnen 3 bis 4 Stunden soll der Lithium-Ionen-Akku wieder komplett aufgeladen sein. Das geht an einer 08/15-Steckdose, da sich der Akku entnehmen lässt. Ab 1899 Euro könnt Ihr den Elettrico 3000 Li E-Roller kaufen.


 

GreenStreet Scooter e City

Als Faustregel beim E-Roller kaufen gilt, dass günstige Roller nur so günstig sind, weil ein günstiger Akku verbaut wurde. Dabei handelt es sich oft um einen Blei-Akku. Und der lässt sich beim GreenStreet e City nicht entnehmen. Vollgetankt kommt Ihr damit ca. 50 km weit. Anschließend dauert es 6 bis 8 Stunden, um den Akku erneut aufzuladen. Die Geschwindigkeit ist, je nach Modell, auf 45 km/h (beim e-Roller) oder auf 25 km/h (beim e-Mofa) gedrosselt. Ein Tempomat sorgt für konstantes Fahren. Zwei Leute finden hier Platz. Die Ausstattung ist relativ simpel gehalten und bietet das Nötigste. Am Attraktivsten ist bei diesem E-Roller mit Sicherheit der Preis, der ab 1149 Euro losgeht.


Die besten E-Roller bis 3000 Euro

NIU N-Series

Die Niu N-Series entstammt einem chinesischen Unternehmen. Auch wenn er wegen seiner schlichten Optik vielleicht keine Designpreise gewinnt, punktet der massiv wirkende Roller im E-Roller Test doch mit technischen Details und macht Laune beim Fahren. Verbaut wurde beim N1S ein Motor von Bosch, der bis zu 2.400 Watt Spitzenleistung bringt. Der Li-Ionen-Akku lässt sich per Rekuperation, also Energierückgewinnung, beispielsweise beim Bremsen, wieder aufladen. So erweitert Ihr die Reichweite, die immerhin mit 80 km pro Aufladung angegeben ist.

Jedoch nur, wenn man konstant 20 km/h fährt. Da der Akku im Fußraum untergebracht ist, habt Ihr mehr Platz in der Sitzbank. Für die doppelte Strecke lässt sich ein zweiter Akku im E-Roller verstauen. Der muss extra dazugekauft werden und ist nicht gerade günstig. Über das Smartphone bekommt Ihr relevante Informationen zur Stromversorgung, dem Fahrverhalten oder wenn Langfinger versuchen, Euren NIU-Roller zu stibitzen. Geht mal was kaputt, wird die nächstgelegene Werkstatt angezeigt. Auf dem agilen N1S finden zwei Leute Platz, der Beifahrer kann seine Füße bequem auf ausklappbaren Stützen abstellen. Bis zu 45 km/h schnell fährt der NIU im 3. Gang. Bei dem Tempo packt er ca. 50 km Strecke. Damit schwimmt er gut im Stadtverkehr mit, für Überlandfahrten eignet sich der NIU N1s nur suboptimal. Wer den E-Roller kaufen möchte, muss mindestens 2699 Euro aus dem Sparschwein ziehen.


unu Scooter

Kleine Individualisten und große Retro-Fans kommen beim kompakten unu Scooter auf ihre Kosten. Denn dieser E-Roller lässt sich im Vorfeld konfigurieren. Zur Wahl stehen 7 Lackierungen und 3 Sitzfarben. Doch auch die Motorleistung variiert von 1.000 bis 3.000 Watt. Je bergiger die Landschaft, desto mehr Wattzahl empfehlen wir Euch. Dementsprechend höher ist auch die Beschleunigung. Dennoch ist bei 49 km/h Ende Gelände. Pro Akkuladung kommt Ihr laut Hersteller um die 50 km weit. Ein zweiter Lithium-Ionen-Akku lässt sich für ca. 700 Euro dazukaufen. Beide könnt ihr praktisch in der Wohnung laden. Das dauert um die 5 Stunden. Der Akku kann nach seinem Dienstende recycelt werden, was wir wirklich löblich finden, da uns das beim E-Roller Vergleich nicht oft untergekommen ist. Unu will für das Basic-Modell mit 1.000 Watt 1.800 Euro, der 2.000-Watt-Unu ist ab 2.300 Euro erhältlich. Der leistungsstärkste E-Roller kostet 2.900 Euro. Habt Ihr einen Dauergast hinten auf eurem Unu sitzen, lohnt sich die powervolle Variante, sonst heißt es: Wer seinen Roller liebt, der schiebt.

UNU Scooter
  • mit StVZO-Zulassung
  • Bis max. 45 Km/h
  • Reichweite: 50 km
Zum Angebot »

Futura Classico Li

No Future war gestern. Mit dem Futura Classico Li könnt ihr dank 3.000 Watt starkem Motor schnell beschleunigen und auch Hügel erklimmen. Je nach Fahrweise kann Euch der E-Roller um die 60 km tragen, und wenn der Akku schlapp macht, dauert es mit einem Schnelladegerät nur 4 Stunden, um ihn voll aufzuladen. Habt ihr keins zur Hand, müsst Ihr euch 8 Stunden gedulden. Auf dem italienisch angehauchten Futura-Roller haben zwei Leute Platz. So könnt Ihr mit 45 km/h durch die Gegend cruisen und im Kanon Hits von Adriano Celentano trällern. Der Motor macht Euch jedenfalls keinen Strich durch die Rechnung, denn der ist laut Hersteller mucksmäuschenstill. Zu haben ist der Futura Classico Li ab 2.099 Euro.


Futura HAWK 3000 LI

Mit dem HAWK 3000 hat Futura einen sportlichen E-Roller auf den Markt gebracht, dessen Spitzengeschwindigkeit bei 45 km/h liegt. Gerade für längere Strecken lohnt sich die Wechselakku-Funktion, denn mit einem zweiten Akku könnt Ihr die Reichweite von 60 km auf 120 km erhöhen. Auch Berge kann der Hawk 3000 Li bezwingen, das verdankt er seinem kräftigen 3.000 Watt-Aggregat. Ist der Lithium-Akku ausgelaugt, lässt er sich innerhalb von nur zwei bis vier Stunden an einer Steckdose wieder auftanken. Auch hier passen 2 Leute drauf, der Beifahrer kommt sogar in den Genuss einer kleinen Rückenlehne. Den Futura HAWK 3000 LI gibt es ab 2199 Euro zu ergattern.


GinkGo R1 810003

Auch beim sportlichen GinkGo R1 passen zwei Personen auf die Sitzbank. Die maximale Zuladung beträgt 200 kg. Wird das ausgereizt, reduziert sich auch hier die Reichweite. Im Eco-Modus soll man mit einer Akkuladung 120 km weit kommen. Fahrt Ihr im Standard-Modus, sind es noch 60 km. Wie weit Ihr noch kommt, zeigt ein analoges Display. Da sich der Lithium-Ionen-Akku herausnehmen lässt, könnt Ihr ihn überall aufladen. Dauer laut Hersteller: 2 bis 3 Stunden. Am Roller selbst lässt sich dank einem USB-Steckplatz im Gepäckraum Euer Smartphone von unterwegs aufladen. Im Elektroroller integriert ist ein 2.500 W starker Motor. Wählen könnt Ihr zwischen zwei Farbvarianten. Den Elektroroller kaufen könnt ihr ab 2695 Euro.

GinkGo R1 810003

@GinkGo

Futura Elektroroller „ONE“

Wer auf Kurven steht, sollte den Elektroroller One von Futura unter die Lupe nehmen. Den mattschwarzen Flitzer gibt es als 25 km/h und als 45 km/h Version. Je nach Fahrweise liegt die Reichweite bei bis zu 60 km. Im Anschluss könnt Ihr den herausnehmbaren Lithium-Akku an jeder normalen Steckdose binnen 3 bis 4 Stunden wieder aufladen. Zwei Personen finden auf dem E-Roller Platz. Der elrofu wird komplett vormontiert geliefert, Ihr könnt also direkt mit dem 2.000 Watt starken Motor losbrettern. Und das Topcase gibt’s gratis dazu. Optional könnt Ihr ein schwarzes Windschild anbauen. Der Händler lässt Euch 5 Tage lang den E-Roller Probefahren, bevor Ihr Euch verbindlich entscheiden müsst. Derzeit gibt es den Futura One in 3 Farben. Die schnellere Variante kostet 1799 Euro, für die gedrosselte Version wird ein Aufpreis von 50 Euro verlangt.


Die besten E-Roller über 3000 Euro

NIU Nqi GT

Hatten wir bisher in erster Linie E-Roller Vergleiche, bei denen unsere Probanten nicht schneller als 45 km/h fahren, geht es mit dem NIU Nqi GT schon rasanter voran. 70 km/h in der Spitze, 3.000 Watt Nenndauerleistung, zwei herausnehmbare High-Performance Lithium-Ionen-Akkus und eine Reichweite von angeblich über 100 km. Dazu kommt ein Smart Dashboard. Sprich, der E-Roller hat ein „Gehirn“. Damit könnt Ihr Eure Fahrzeugdaten und den GPS-Diebstahlschutz aus der Ferne überwachen, es werden Informationen analysiert und protokolliert und die Software vom NIU Nqi GT wird ebenfalls aktualisiert, ohne dass Ihr in die Werkstatt müsst. Klar, dass so viel Technik auch was kostet. Aber The Hoff hat für seinen KITT sicher tiefer in die Tasche greifen müssen. Wolle Elektroroller kaufen? Ab 4483 Euro geht’s los.

NIU Nqi GT

@NIU

Trinity Uranus R

Der Trinity Uranus R hat 2020 ein Update erhalten und fliegt mit 80 km/h über die Straßen. Im Normalbetrieb kommt Ihr damit 50 km weit, wer die Reichweite verdoppeln möchte, kann einen zweiten Akku dazukaufen. Konfigurieren lassen sich beim Trinity Uranus R so einige Sachen. Sitzfarbe, eine höhere kW-Leistung, ein Schnell-Ladegerät, das die Akkuladezeit von 5 Stunden auf 3 Stunden reduziert, und vieles mehr. Wer die Standard-Variante mit dem 3.000 Watt Nabenmotor möchte, kann für 3899 Euro den Elektroroller kaufen. Die Extras kosten dementsprechend mehr. So müsst Ihr für den Zusatz-Akku beispielsweise 1099 Euro auf den Tisch legen. Der Trinity Uranus R ist so gestaltet, dass auch größere Menschen nicht gebückt fahren müssen. Nur Fliegen ist schöner. 

Trinity Uranus R

@TRINITY

E-Schwalbe

Die E-Schwalbe ist der Klassiker unter den E-Rollern und zaubert etwas Nostalgie ins Straßenbild. Ihr könnt bei der Konfiguration zum einen die Geschwindigkeit wählen. Es gibt sie in 45 km/h oder in 90 km/h. Die Reichweite für das schnellere Modell liegt bei 90 km, wenn Ihr zwei Batterien reinpackt, mit dem langsameren kommt ihr 50 bzw. 100 km weit. Die Farbwahl reicht von sonnigem Gelb bis zum satten Grün. Zusätzlich zum CBS-Bremssystem gibt es gegen Aufpreis ein ABS-Bremssystem von Bosch oder einen extra Seitenständer dazu. Die E-Schwalbe ist top verarbeitet und sieht schick aus, hat sogar einen Rückwärtsgang und eine Schnellladefunktion für die ersten 50 %. Auch die Motorleistung mit 4.000 W kann sich sehen lassen. Allerdings lassen sich die Batterien nicht entnehmen und der Preis ist schon recht saftig. Die Basisversion startet ab 5390 Euro.

E Schwalbe

@GOVECS

Kumpan Iconic

Der Kumpan 1954 Ri wurde generalüberholt und heißt jetzt Kumpan Iconic. Alles an diesem E-Roller wurde vom Hersteller selbst entwickelt. Ihr braucht also keine Angst zu haben, dass euch ein Plastikteil mit dem Aufdruck „Made in China“ entgegenfällt. Der Iconic mit eingebautem Tempomat kann bis zu 45 km/h schnell fahren, hat eine ordentliche Motorleistung von 4.000 W und läuft und läuft, wie ein Duracell-Hase. Bei sage und schreibe 135 km liegt die durchschnittliche Reichweite mit 3 Akkus, die maximale sogar bei 186 km! Im E-Roller Test bekommt er dafür von uns die Goldmedaille. Der Akku, bestehend aus leistungsstarken LG Zellen, lässt sich entnehmen und innerhalb von 4 Stunden aufladen. Durch ein Telemetrie-Modul, könnt Ihr von überall aus dem Universum den Standort und das Energielevel Eures 54 iconic tracken. Geht dieser Roller als bester E-Roller in die Analen ein? Gut möglich. Preistechnisch gibt es den E-Roller ab 4872 Euro zu erwerben.

Kumpan Iconic

@KUMPAN ELECTRIC

VESPA ELETTRICA

Wenn das mal nicht nach Italienurlaub klingt: Vespa Elettrica. Mit bis zu 45 km/h könnt Ihr damit an Olivenhainen vorbeirauschen und La Dolce Vita genießen. Dank Lithium-Ionen-Batterie und kinetischer Energierückgewinnung kommt ihr mit der E-Vespa bis zu 100 Kilometer weit. Ist der Akku leer, dauert die Aufladung nur 4 Stunden. Der Motor packt in der Spitze 4.000 W, somit dürfte die Elettrica auch Berge erklimmen können. Das zeitgenössische Kunstwerk mit technologischer Seele, wie der Hersteller den E-Roller betitelt, verbindet das Fahrzeug per Bluetooth mit dem Smartphone. Wer den Picasso der Elektrofahrzeuge sein Eigen nennen will, muss jedoch das nötige Kleingeld mitbringen. Für 6690 Euro steht die Vespa beim Händler online zur Verfügung und ist somit das teuerste Mobil in unserem E-Roller Vergleich.

vespa elettrica

©VESPA

Was genau ist denn eigentlich ein Elektroroller?

E-Scooter, E-Roller, Elektromotorroller… Bei so vielen unterschiedlichen Bezeichnungen kann man schnell den Überblick verlieren. Denn sowohl Tretroller wie auch Motorroller werden oft als E-Roller abgekürzt. Dabei ist die Unterscheidung recht simpel: Seht Ihr jemanden mit maximal 20 km/h und ohne Helm durch die Gegend tuckern, handelt es sich um einen E-Scooter. Die behandeln wir hier.

Ein E-Roller ist ein Motorroller mit Elektroantrieb, der über 20 km/h fahren darf. Es besteht Helm- und Versicherungspflicht. Außerdem wird ein Führerschein verlangt.

Die meisten E-Roller sehen hingegen aus, als ob man sie betanken kann. Die Energieversorgung kommt jedoch von einer Batterie mit einem oder mehreren Akkus. Differenziert wird hier nochmal zwischen Kleinkraftrad und Leichtkraftrad. Ihr dürft damit auf der Straße fahren. Und zwar ganz bequem im Sitzen, denn auch das zeichnet sie aus.

Welche Vorteile bietet ein E-Roller?

Wollt Ihr einen E-Roller kaufen, erhaltet Ihr ein umweltschonendes und klimafreundliches Fahrzeug, das euch viele Vorteile bietet. Während Mofas mit Benzinmotoren lautstark durch die Gegend knattern, müsst Ihr weder Abgase einatmen noch eine laute Geräuschkulisse ertragen. Die panische Suche nach einer Tankstelle erledigt sich ebenfalls. Denn die E-Roller lassen sich an jeder Steckdose aufladen. Da auf teures Benzin verzichtet wird, freut sich der Geldbeutel. Denn ein E-Roller hat auf einer Strecke von 100 Kilometern lediglich einen Stromverbrauch im Wert von 0,50 Euro bis 1,00 Euro. Auch die Wartung ist denkbar einfach, da es viel weniger Verschleißteile gibt, die erneuert werden müssen. Schließlich ist weder ein Verbrennungsmotor noch eine Kupplung vorhanden. Die Vorteile auf einen Blick:

  • Umweltfreundlich
  • Wartungsarm
  • Keine Abgase
  • Kaum Lärm
  • Keine Abhängigkeit vom fossilen Treibstoff
  • Geringe Betriebskosten
  • Einfaches Aufladen an jeder Steckdose 

Worauf man beim Elektroroller kaufen achten sollte

Ihr wollt einen E-Roller kaufen, wisst aber nicht, welcher am besten zu euch passt? Wir schlüsseln die wichtigsten Punkte auf, die in eure Entscheidung mit einfließen sollten. Denn E-Roller ist nicht gleich E-Roller. Schon rein optisch unterscheiden sie sich gewaltig. Es gibt welche im Stil einer Vespa, während andere einer Harley ähneln. Fahrt Ihr alleine oder wollt Ihr mit einem Zweisitzer romantisch gen Sonnenuntergang fahren? Ist die Reichweite ein ausschlaggebendes Verkaufsargument oder legt Ihr eher auf kurze Akkuladezeiten wert? Soll es schnell gehen? Auch das Alter des Fahrers spielt eine Rolle, da alle E-Roller einen dementsprechenden Führerschein voraussetzen.

Wie weit fährt der E-Roller?

Beim e-Roller Vergleich fällt auf, dass die Hersteller immer die maximale Reichweite angeben. Wie weit euch ein Elektroroller jedoch wirklich trägt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Fahrt Ihr Berg und Tal oder Stop-and-Go, kann sich die Reichweite dadurch verringern. Neben dem Fahrstil und der Strecke hat auch die Temperatur einen Einfluss auf die Batterie. Manche E-Roller haben gleich mehrere Akkus verbaut. Kleine Maschinen schaffen Strecken zwischen 20 und 40 Kilometer, größere E-Roller eignen sich mit 50 bis 200 Kilometern Reichweite für ausgiebigere Spritztouren. Es gilt: Je höher die Wattzahl, desto besser die Leistung. Beim Kauf solltet Ihr darauf achten, ob sich die Akkus herausnehmen lassen oder am Roller geladen werden müssen. Entnehmbare Akkus sind besser bei winterlichen Temperaturen, da Ihr sie im Haus vor Frostbeulen schützen könnt. In unserem e-Roller Vergleich zeigen wir Euch die Unterschiede der jeweiligen Modelle auf.

Wie schnell fährt ein Elektroroller?

Abhängig vom verbauten Motor, könnt Ihr speedteschnisch zwischen Nürburgring und Kaffeefahrt wählen. Es gibt bereits E-Roller, die in knapp 10 Sekunden von 0 auf 120 km/h beschleunigen. Gemächliche Varianten sind auf 20 km/h gedrosselt, das Mittelmaß fährt 45 km/h. Je nach Geschwindigkeit werden unterschiedliche Führerscheine gefordert.

Welchen Führerschein braucht man für welchen E-Roller?

Für E-Roller bis 25 km/h benötigt Ihr eine Mofa-Prüfbescheinigung. Die gibt es ab 15 Jahren.  Liegt die Höchstgeschwindigkeit des E-Rollers bei 45 km/h, braucht Ihr einen Führerschein der Klasse AM, auch bekannt als Mopedführerschein. Diese Lizenz ist in den alten Bundesländern ab 16 zu erwerben, in den neuen ab 15. Im Autoführerschein Klasse B ist der Lappen für Kleinkrafträder bereits enthalten. Mit dem Führerschein Klasse A1, ebenfalls ab 16, dürfen E-Roller über 45 km/h gefahren werden. Hier sind aber maximal 80 km/h erlaubt. Wer schneller pesen will als 100 km/h, benötigt den Motoradführerschein. E-Roller bis 45 Km/h

Was wiegt ein e-Roller und was dürft Ihr auf die Waage bringen?

Im Vergleich zu einem klappbaren e-Scooter wird niemand auf die Idee kommen, seinen E-Roller im Kofferraum verstauen zu wollen. Die Maße sind daher bei allen Modellen relativ ähnlich, während das Gewicht zwischen 90 und 180 kg variiert. Was die Zuladung betrifft, liegt der Standard zwischen 150 und 200 kg.

Wie lange dauert die Akku-Aufladung?

Ist ein Akku leer, dauert es zwischen zwei und acht Stunden, bis er wieder komplett geladen ist. Wollt Ihr nicht so lange warten, könnt Ihr den E-Roller auch nur zu 80 % aufladen. So reduziert sich die Ladedauer um mehr als die Hälfte und zusätzlich schont Ihr den Akku. Worauf achten beim e-Roller Vergleich:

  • Reichweite
  • Motorstärke
  • Führerschein
  • Gewicht
  • Schnelle Ladezeit
  • Batterie entnehmbar

Wenn der E-Roller kaputt geht…

Ihr wollt natürlich einen E-Roller kaufen, der einwandfrei funktioniert und lange hält. Niemand will sich vorab Gedanken machen, was bei einem Defekt geschieht. Dennoch lohnt es sich, im Vorfeld zu prüfen, welche Leistungen seitens des Herstellers geboten werden, da nicht alle Fahrzeuge in jeder Werkstatt gewartet werden können. Der Reparaturservice spielt daher auch eine Rolle beim Thema bester E-Roller ever. Gerade beim Nachkauf eines Akkus, immerhin eins der wenigen Verschleißteile, solltet Ihr Euch über den Preis informieren, damit keine bösen Überraschungen auf Euch warten. Es kann nämlich vorkommen, dass ein Ersatzakku fast so viel kosten kann wie ein neuer Roller.

Wo darf man überall damit fahren?

Wer im öffentlichen Straßenverkehr einen E-Roller fahren will, benötigt zwingend eine Betriebserlaubnis und daraus resultierend auch eine Straßenzulassung. Das sogenannte kleine Kennzeichen, das die Zulassung für die Straße aufweist, kostet je nach Alter des Fahrers zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr. Alles zur E-Roller Versicherung Wenn ihr Euch für einen Elektroroller bis 25 km/h entscheidet, könnt ihr in der Regel auch von einer Straßenzulassung ausgehen. Auch E-Roller mit Geschwindigkeiten bis 45 km/h dürfen sich im Stadtverkehr zwar relativ frei bewegen, jedoch sind Kraftfahrstraßen und Autobahnen ein No-Go.

Wie finde ich den besten E-Roller?

Je nach Hersteller werden E-Roller in unterschiedlichen Preisklassen angeboten. So kann man ein gutes Einsteiger-Modell für ca. 1500 Euro sein Eigen nennen. Hier wird auf Extras verzichtet, dafür eignen sich die E-Vespas durch ihre Wendigkeit für Fahrten durch die Stadt. E-Roller bis 1.500 Euro Wer es schneller mag und weiter kommen will, muss mit 3000 Euro rechnen. Dieses Tauschgeschäft beschert Euch einen Mittelklasse-Roller mit mehr Power unter der Haube und einer längeren Akku-Laufzeit. Für die neuste Technik, viel Platz für Mitfahrer und 1A-Qualität sind wir schon bei 6000 Euro. Wie so oft, ist auch hier viel Luft nach oben.

Im Internet oder lieber beim Händler einen Elektroroller kaufen?

Habt Ihr bereits eine erfolgreiche Probefahrt mit dem E-Roller absolviert, spricht absolut nichts dagegen, den Auserwählten im Internet zu kaufen. Bei manchen Modellen finden sich ausschließlich in Großstädten Servicepartner, weshalb eine Testfahrt vielleicht nicht möglich ist. Die Endmontage der Online-Roller wird aber meistens den Käufern überlassen. Sprich: Die Spiegel dürft Ihr selbst montieren. Dafür bietet das Shopping im World Wide Web eine größere Auswahl an Modellen und Ihr könnt alles bequem von der Couch aus erledigen. Die bekanntesten Online-Shops für E-Roller sind:

  • Amazon
  • Media-Markt
  • Saturn
  • Ebay

Seid Ihr hingegen unsicher, ob eure Füße lang genug für den Roller sind oder ob der Sitz breit genug für Euch und Eure(n) Liebste(n) sind, lohnt sich ein Besuch bei einem Händler, auch wenn man dafür mehr Zeit investieren muss. Aber immerhin ist ein E-Roller eine langfristige Investition und es wäre ärgerlich, wenn ein Gerät vor der Tür steht, dass doch nicht so gut zu Euch passt wie erhofft. Wir haben für Euch eine Liste angefertigt, aus der ersichtlich ist, wo Ihr welchen Elektroroller Probe fahren könnt. Zusätzlich könnt Ihr direkt durch uns auf E-Roller.com eine Probefahrt für Euer Lieblings-Modell vereinbaren.

E-Scooter oder E-Roller – wer passt zu wem?

Welches Elektrogefährt am besten zu Euch passt, könnt letztendlich nur Ihr beantworten. Aber wir helfen Euch mit unserer langjährigen Expertise bei der Entscheidungsfindung. Hier listen wir einige Vor- und Nachteile eines E-Rollers im Vergleich zu einem E-Scooter auf:

Anschaffungspreis

Die Roller haben einen vergleichsweise hohen Anschaffungspreis. Die günstigsten Scooter gibt es schon ab 200 Euro zu ergattern, wobei sich die Testsieger im höheren Preissegment befinden. Dennoch müsst Ihr beim großen Bruder tiefer in die Tasche greifen.

Reichweite

Was die Reichweite angeht, haben die Elektroroller die Nase vorn. Einige E-Scooter kommen nur auf 12 km. Wer sich nur urban bewegt und einfach schnell den Weg von der U-Bahn zur Arbeit bewältigen möchte, dem reichen die kurzen Akku-Laufzeiten sicherlich.

Mobilität

Am Ziel angekommen, lassen sich E-Scooter oft handlich zusammenklappen und gut verstauen, sei es unterm Schreibtisch oder im Kofferraum. Modelle, bei denen der Akku fest verbaut ist, könnt Ihr unter den Arm packen und zu einer Steckdose tragen, was beim Roller nur geht, wenn Ihr Hulk seid.

Geschwindigkeit

Die E-Scooter bekommen nur eine Straßenzulassung, wenn sie maximal 20 km/h fahren. Es gibt auch schnellere, aber die dürft Ihr nur auf einem Privatgelände ausführen. Das sieht bei den Elektrorollern schon anders aus. Damit kommt Ihr rasend schnell an Euer Ziel.

Fahrkomfort

Die wenigsten Elektro-Scooter kommen mit einem gepolsterten Sitz daher. Geschweige denn irgendeiner Konstruktion, auf der man seinen Hintern während der Fahrt platzieren kann. Auch Zweisitzer sind eher Mangelware. Daher sind E-Roller für längere Strecken komfortabler.

Fazit zum E-Roller Test 2020

Alle reißen sich um den Titel „Bester E-Roller 2020“, doch wer steht nun auf dem Siegertreppchen? Wie Ihr im e-Roller Vergleich lesen könnt, muss ein Elektroroller mit Straßenzulassung nicht gleich ein Vermögen kosten. Denn beim E-Roller kommt es immer auf den Einsatzzweck an. Achtet dabei auf Ergonomie, Fahreigenschaft und Alltagstauglichkeit, so dass Ihr ein gutes Gesamtpaket bekommt, das auf Eure Wünsche zugeschnitten ist.

Häufig gestellte Fragen zum Thema E-Roller

Besteht Helmpflicht für E-Roller?