Wallbox Ladestation - Kaufen, Installation & Förderung in deiner Stadt

Wir informieren Euch speziell zum Thema Wallbox Ladestation:

  • Kaufen – Welche Modelle gibt es und was kosten Sie?
  • Installation – Wie installiert man eine Wallbox Ladestation?
  • Förderung – Welchen Zuschuss bekommt man beim Kauf?

Das aktuelle Wallbox Angebot

Elli Wallbox
Elli Wallbox
  • 11 kW
  • integriertes Kabel
  • optionaler Installationsservice

Was ist eine Wallbox Ladestation?

Als Wallbox Ladestation oder auch Wandladestation bezeichnet man eine Station zum Laden von E Autos. Das Elektroauto wird mit einem Starkstromanschluss an die Wallbox Ladestation verbunden, die an der Wand befestigt ist. So wird das Fahrzeug sicher und schnell aufgeladen.

Wofür eignen sich Ladestationen?

Wer sein E Auto an einer herkömmlichen Steckdose laden würde, bräuchte für den Vorgang mehrere Stunden. Eine 24 kWh Batterie benötigt 10 Stunden am 2,3 kW-Stecker, eine 86 kWh Batterie bis zu 40 Stunden, um die volle Kapazität zu erhalten. Das strapaziert nicht nur die Steckdose, sondern ist auch noch gefährlich, denn die Leitungen und die Übergänge der Abzweigdosen heizen sich während des Ladevorgangs auf. Je länger diese dauern, desto heißer werden sie. Das kann dafür sorgen, dass die Sicherung herausfliegt. Oder noch schlimmer: Dass es einen Kabelbrand gibt. Deshalb eignet sich eine Ladestation wesentlich besser. So passt die Ladeleistung zum E Auto, es geht schneller und wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, kann sein Mobil sogar mit Sonnenenergie betanken. Dafür wird einfach der Stecker von der Wand in das Elektro Auto gesteckt. Je nachdem, wie hoch die Leistung ist, dauert das Laden unterschiedlich lange. Ein Typ 2 Stecker mit 22 kW kann das E Auto binnen zwei Stunden aufladen. Auch für Firmen können Ladestationen eine gute Lösung darstellen, wenn die Mitarbeiter elektrisch unterwegs sind.

Welche Arten von Ladestationen gibt es?

Es gibt Ladestationen mit einem Anschluss, der einphasig, zweiphasig oder dreiphasig sein kann. Bei einphasigen Wallboxen ist eine maximale Ladeleistung von 4,6 kW erlaubt. Solche Ladestationen sind nicht meldepflichtig. Mehr Leistung hat eine Ladestation mit drei Phasen. Hier gibt es entweder 11 kW oder 22 kW. Alles was über 11 kW hat, muss angemeldet werden bei dem jeweiligen Netzbetreiber. Ladestationen mit 11 kW gehören nicht zu den meldepflichtigen. Die meisten E Autos können in Europa mit einem Typ 2-Stecker geladen werden. Das Ladekabel selbst kann in verschiedenen Längen bezogen werden. Ist das Elektroauto schon älter, tankt es vermutlich mit einem Typ 1-Stecker. Hier braucht ihr eine Variante mit Ladebuchse, bei der sich ein Adapterkabel von Typ1 auf Typ 2 stecken lässt. Es gibt mittlerweile auch schon smarte Wallboxen, die sich programmieren lassen, einen Stromzähler haben und Strom von der Solaranlage des Hauses zum Tanken nutzen können. Ob intelligent oder ungesteuert: Wichtig ist, dass die Ladestation zum E Auto passt.

Welche Ladestation passt zu welchem E Auto?

Welche Ladestation zu welchem E Auto passt, hängt davon ab, wo man das Fahrzeug laden will. Lautet die Antwort „Zuhause“, eignet sich eine Wallbox im Eigenheim. Lädt man lieber unterwegs, bieten sich mobile Ladestationen an. Dabei fällt die Installation weg und man muss sich nicht mit den erlaubten kW im Eigenheim befassen.

Die Schnelligkeit der Aufladung spielt auch eine Rolle bei der Wahl der richtigen Wallbox. Hier kommt es auf die AC Ladeleistung des Elektroautos genauso an wie auf die Ladeleistung der Station und des Hausanschlusses. Hier trifft man sich beim kleinsten gemeinsamen Nenner. Wer lieber im Schlaf lädt, kommt mit einer 11 kW Ladestation gut aus, muss es schneller gehen, weil tagsüber geladen werden soll, empfehlen wir eher 22 kW, damit man zügig weiterfahren kann. Nicht immer kann das E Mobil direkt neben der Wallbox geparkt werden, weshalb auch die Länge des Ladekabels in Betracht gezogen werden muss. Vier Meter sind meist Standard, es gibt aber auch längere Kabel. Viele Installationen bieten Zusatzfunktionen wie das Sperren der Wallbox an. Das macht vor allem Sinn, wenn man in einem Mietshaus wohnt. Auch Apps sind immer mehr im Kommen. Diese bietet einen guten Überblick über den Ladevorgang. Zudem gibt es geeichte Stromzähler, wenn die Abrechnung eines Firmen E Fahrzeugs direkt über den Arbeitgeber geschehen soll. Auch, ob die Ladestation über ein Netzwerk verbunden werden soll, sollte man sich vor dem Kauf überlegen. Sie kann über WLAN, LAN, Bluetooth oder mobile Daten kommunizieren. Die nächste Frage, die sich stellt, sind etwaige Vorgaben oder Restriktionen, die seitens Kommunen oder der Stadt festgelegt werden. In einigen Großstädten sind zum Beispiel nur Ladestationen genehmigt, die über OCPP steuerbar sind, was ein gewisses Kommunikationsprotokoll ist. Zu guter Letzt muss man sich entscheiden, ob die Ladestation mit einem festen Kabel oder einem Stecker versehen ist. Eine Steckdose schützt besser vor Beschädigungen und ist deshalb vor allem bei öffentlichen Ladestationen beliebt. Das feste Ladekabel ist hingegen einfacher zu bedienen.

Wer eine Wallbox Ladestation für einen E Kabinenroller, ein E Motorrad oder einen Elektroroller nutzen möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob es das Modell zulässt und ob es dafür einen Ladeadapter gibt.

Was muss ich bei der Installation beachten?

Eine Ladestation zu Hause darf nicht selbst installiert werden. Hier muss ein Fachmann ran. Der Elektroinstallateur kennt sich mit den Normen und Vorschriften aus und sorgt für einen fachgerechten Einbau. Er prüft den Standort, checkt, ob die Gebäudeinstallation grundsätzlich für das Laden von Elektroautos geeignet ist und welche Leistung überhaupt möglich ist.

Es gibt weitere verschiedene Kriterien zu beachten, bevor eine Installation erfolgen kann. So muss die Stromleitung, die vom Sicherungskasten zur Ladestation führt, eine sein, die nur die Ladestation mit Strom versorgt und entsprechend der gewünschten Ladeleistung dimensioniert sein. Es muss einen Fehlerstromschutzschalter geben, der zur Ladeleistung des E Autos passt. Eine Überstromschutzeinrichtung, die den Stromkreis unterbricht falls zu viel Strom durch die Leitung fließt, muss mit der Ladestation abgestimmt werden.

Der Netzbetreiber muss informiert werden, wenn die Ladestation mehr als 11 kW hat. Der Elektroinstallateur führt die Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber durch. Falls man für die Zukunft vorsorgen möchte, sollte man ein Leerrohr für ein LAN-Kabel verlegen lassen. So kann man später eine intelligente Wallbox einrichten.

Wenn Ihr eine Wallbox Ladestation anmelden wollt, dann eben beim Netzbetreiber. Das muss nicht zwangsläufig der Stromanbieter sein. Infos zur Anmeldung findest Du auch im Einzelnen oben zu den Ladestationen Themen von Berlin bis München.

Gibt es eine Förderung für Ladestationen?

Leider ist die die staatliche Förderung für eine Wallbox in der heimischen Garage auf bundesweiter Ebene bereits Ende 2021 ausgelaufen. Förderprogramme gibt es nur noch über den Bund und die Kommunen. Teilweise können Angestellte, die ein E Auto fahren, über den Arbeitgeber einen Antrag auf eine Förderung beantragen. Auch über die THG Quote lassen sich Prämien kassieren. Das eingesparte Treibhausgas kann der Halter verkaufen und bekommt dann eine finanzielle Kompension. Damit lassen sich jährlich rund 350 Euro verdienen.

Aktuell ist die Förderung für Wallbox Ladestationen aus dem KFW Fond ausgelaufen. Seit 2022 gibt es aber eine Förderung für Elektrorfahrzeuge. Infos zu regionalen Förderprogrammen für Ladestationen findet Ihr zu den Städteseiten oben von Köln bis Hamburg und weiteren Großstädten.

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