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E-Scooter Versicherung

E-Scooter versichern

Wer im öffentlichen Straßenverkehr fahren möchte, ist gesetzlich dazu verpflichtet eine E-Scooter Versicherung abzuschließen!

Es hätte soooo schön sein können. Der neue E-Scooter mit Straßenzulassung wurde endlich geliefert, voller Vorfreude steigt Ihr drauf, gebt Gummi und stellt fest, dass Ihr ein Gerät gekauft habt, das in gefühlter Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Mit aller Macht könnt Ihr den G-Kräften entgegenwirken, doch da, ein Obstakel befindet sich plötzlich mitten im Weg. „Wer bremst, verliert“, erinnert euch Euer Unterbewusstsein, doch die Vernunft gewinnt. Mit geballter Kraft zieht Ihr die Bremshebel an, nichtahnend das der E-Roller in nur einem Meter zum Bremsen kommt. Ein Überschlag über den Lenker beendet die erste Probefahrt, und nicht nur Ihr habt ein Loch im Kopf, auch auf des Nachbars Auto prangt eine saftige Beule

Inhaltsverzeichnis

Was nach hollywoodreifem Action-Movie klingt, kommt gar nicht so selten vor. Deshalb ist es nicht nur schlau, sondern auch Pflicht, in Deutschland eine E-Scooter Versicherung abzuschließen. Wer, wie, wo und was erzählen wir Euch jetzt.

Welche Versicherer gibt es für e-Scooter?

Natürlich gibt es verschiedene Versicherer und Konditionen. Wir möchten euch folgende Versicherungsgesellschaften für eure Fahrzeuge empfehlen:


Warum überhaupt den E-Scooter versichern?

Vater Staat hat sich aus gutem Grund für die Versicherungspflicht bei E-Scootern entschieden. Auch wenn sie gar nicht mal so schnell fahren, kann Hans Guck-in-die-Luft und andere unaufmerksame Fahrer mit ihrem E-Scooter Unfälle mit Personen- oder Sachschaden verursachen, die so teuer sein können, dass das Taschengeld für die Schadenbegrenzung nicht reicht. Eine E-Scooter Versicherung schützt Euch also vor Schadenersatzansprüchen, wenn Ihr mit Ihrem Fahrzeug einen Dritten schädigt. Zeitgleich wird sichergestellt, dass der Geschädigte seinen Schaden ersetzt bekommt (Opferschutz). Die Kfz-Haftpflichtversicherung trägt die Kosten für Schäden, die durch den Fahrer des Elektroscooters verursacht wurden und sichert ihn damit gegen Ansprüche Dritter ab.

Wer muss seinen E-Scooter versichern?

Sobald Eure Kiste schneller als 6 km/h fährt, muss eine Versicherung her. Das bedeutet, Ihr benötigt eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen, damit Ihr einen Vertrag bei Eurer künftigen E-Roller Versicherung abschließen könnt. Es handelt sich hier um eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Zusätzlich zu der Haftpflichtversicherung könnt Ihr bei Bedarf noch eine E-Scooter Teilkasko abschließen. Manche Versicherungen bieten sogar Versicherungen für den Akku an.

Welche Angaben benötigt Ihr für die E-Roller Versicherung?

Um den E-Scooter versichern zu können, braucht die künftige E-Roller Versicherungsgesellschaft folgende Daten von Euch:

  • Betriebserlaubnis (ABE oder CoC)
  • Angaben zum Fahrzeug
  • Angaben zur Person

Betriebserlaubnis: Damit Ihr Euren E-Roller versichern könnt, braucht Ihr eine ABE, also eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), die Ihr der Versicherung vorlegen müsst. Wahlweise geht auch ein Certificate of Conformity (CoC). Das CoC dient der Zulassungsstelle zur Feststellung der technischen Daten, die für die Zulassung erforderlich sind. Ein CoC bestätigt, dass das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht.

Angaben zum Fahrzeug: Jedes Fahrzeug hat eine FIN-Nummer, also eine Fahrzeug-Identifikations-Nummer. Dann gibt es die sogenannte Fahrzeugklasse. Im Falle eines E-Scooters wäre das ein Elektrokleinstfahrzeug. Die ganzen Infos könnt Ihr auf dem jeweiligen Typenschild von Eurem Fahrzeug zusammenklauben. Die künftige E-Scooter Versicherung will auch die Antriebskraft von Eurem Scooter wissen.

Angaben zur Person: Größe, Familienstand, Vorstrafenregister? Keine Angst, so genau will es die Versicherung nicht wissen. Lediglich genaue Informationen zu Eurem Alter und Eurer Führerscheinklasse müsst Ihr übermitteln.

Was braucht der E-Scooter, um versichert werden zu können?

Soll Euer E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr fahren, muss er ein paar Bedingungen erfüllen. Dazu gehören 2 voneinander unabhängig wirkende Bremsen, seitliche Reflektoren, eine Klingel, eine Beleuchtung und eine Lenk- und Haltestange. Der E-Scooter muss mindestens 6 km/h fahren können und höchstens 20 km/h. Auch die Leistung des Motors ist genauestens geregelt. Es gilt eine Leistungsbegrenzung von 500 W, bei selbstbalancierenden Fahrzeugen erhöht sich dieser Wert auf 1400 W. Außerdem muss ein Sicherheitsmechanismus eingebaut sein. Also wenn Ihr die Steuerelemente für den Motor loslasst, müssen diese – egal, ob das Knöpfe oder Drehgriffe sind – binnen einer Sekunde auf Ihre Nullstellung hüpfen. Sicher ist sicher.

Wie geht es weiter, wenn Ihr eine E-Scooter Versicherung gefunden habt?

Habt Ihr die Versicherung Eurer Wahl kontaktiert und denen alle notwendigen Formulare für die E-Scooter Versicherung geschickt, bekommt Ihr kurz darauf Post. Darin befindet sich eine selbstklebende Versicherungsplakette. Das ist euer Nachweis für den Abschluss Eurer E-Roller Versicherung. Die Plakette wird auf der Rückseite des E-Scooters angebracht, unterhalb der Rückleuchte, und schon seid Ihr offiziell fahrtüchtig. Bei einigen Versicherungen könnt Ihr vor Ort den Jahresbeitrag für die E-Roller Versicherung bezahlen und die Plakette gleich mitnehmen.

An was müsst Ihr denken, wenn Ihr mit dem E-Scooter unterwegs seid?

Wie immer an Euren Geldbeutel, die Haustürschlüssel, aber ab sofort auch an den E-Scooter Versicherungsschein. Es ist nämlich Eure Pflicht, diesen immer und ewig bei Euch zu tragen, während Ihr auf und mit dem E-Roller unterwegs seid. Darin steht die Nummer des Versicherungskennzeichen und die FIN, beides kann mit Eurem E-Scooter vor Ort abgeglichen werden. So kann der Freund und Helfer feststellen, ob Ihr auf einem geklauten Mobil unterwegs seid. Das funktioniert also ähnlich wie beim Auto. Seid Ihr nur der Fahrer und nicht der, der die Versicherung abgeschlossen hat, müsst Ihr den Schein für die Fahrt vorher dem Eigentümer abschwatzen. Manchmal reicht zur Kontrolle aber auch ein Blick auf das Kennzeichen, das als selbstklebende Versicherungsplakette fungiert.

Ist ein geliehener E-Roller eines Freundes versichert?

Jawohl, das ist er. Ihr dürft Freunden also Euren versicherten E-Roller leihen oder umgekehrt damit fahren, wenn er Euch nicht gehört. Sollte etwas passierten, sind die Schäden durch die E-Roller Versicherung abgedeckt. Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass Ihr eine private Haftpflichtversicherung vorweisen könnt. Die Kfz-Versicherung haftet allerdings nur für Dinge, die Ihr bei anderen kaputt macht. Schrottet Ihr den E-Roller Eures Freundes, kommt die Versicherung bei der Kfz-Haftpflicht nicht auf. Außerdem muss das Alter des Fahrers zu dem im Versicherungsvertrag angegebenen passen. Ansonsten bleibt der Eigentümer im Schadensfall eventuell auf den Kosten sitzen.

Was kostet eine E-Scooter Versicherung?

Die Kosten variieren je nach E-Scooter Versicherung, dem Modell, dem Versicherungsumfang und Eurem Alter. Tarife für unter 23-Jährige sind oft ein wenig teurer. Minderjährige müssen zudem die Einwilligung ihrer Eltern abholen, um eine Versicherung abzuschließen. Die Kosten liegen zwischen knapp 12 und 90 Euro im Jahr, also nicht die Welt. Mit einer Teilkasko kann es auch schnell das Doppelte sein.

Faktoren für die Kosten einer E-Scooter Versicherung:

  • Alter des Fahrers
  • Versicherungsstart
  • Deckungssumme
  • Teilkasko dabei

Ein Beispiel:
Bei der Bayrischen Versicherung kostet die Haftpflicht für den E-Scooter um die 12 Euro im Monat. Im Schadenfall ist der Versicherungsnehmer mit bis zu 100 Millionen Euro abgedeckt. Nehmt Ihr die Teilkasko dazu, zahlt Ihr je nach Alter ca. 25 Euro und habt zusätzlich noch einen Diebstahlschutz und eine Fahrzeugteileversicherung (bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro).

Von wann bis wann gilt die Versicherung für E-Scooter?

Euer Versicherungskennzeichen ist vom 1. März bis zum 28.2. eines jeden Jahres gültig. Also genau 12 Monate. Legt Ihr Euch mitten im Jahr ein emissionsfreies Gefährt zu und wollt den E-Scooter versichern, zahlt Ihr lediglich einen Teilbetrag für den Rest des Versicherungsjahres. Kenner können schon von weitem sehen, ob die E-Roller Versicherung aktuell ist, denn die Farbe des Kennzeichens ändert sich jährlich. Seit dem März 2020 ist es schwarz. Nach Ablauf des Versicherungszeitraums muss eine neue Plakette beantragt werden. Daran erinnert Euch die Versicherung aber rechtzeitig. Zahlen könnt Ihr monatlich oder jährlich, bei manchen auch im Quartal.

Könnt Ihr den E-Scooter über eine bestehende Kfz-Versicherung mitversichern?

Schön wär‘s, das ist aber leider nicht erlaubt. Euer E-Scooter ist ein eigenständiges Fahrzeug und will auch dementsprechend behandelt werden. Daher könnt Ihr ihn nicht zu Eurer Autoversicherung oder sonstigen Versicherungen dazu nehmen. Der E-Scooter bekommt seine eigene Kfz-Versicherung. Auch eine bestehende Haftpflichtversicherung reicht hier nicht aus.

Habt Ihr aber schon ein Auto und wollt einen E-Scooter versichern, bekommt Ihr evtl. einen günstigeren Tarif, wenn Ihr den selben Anbieter nutzt. Gleiches gilt, wenn Ihr ein paar Jahre E-Roller fahrt und Euch dann ein Auto kauft. War die Tretrollerzeit unfallfrei, werdet Ihr direkt in eine höhere Schadensklasse eingestuft.

Was deckt die E-Scooter Versicherung nicht ab?

E-Scooter Versicherungsaufkleber

Der Versicherungsaufkleber muss deutlich sichtbar angebracht werden, hier bei ©SXT Light Plus

Baut Ihr einen Unfall und habt zwar eine Versicherung abgeschlossen, jedoch die Plakette bzw. das Versicherungskennzeichen nicht am E-Roller befestigt, sagt der Gutachter der Versicherung mit Sicherheit: „Nö, wir zahlen gar nichts.“ Es bleibt dann an Euch hängen, den Schaden zu begleichen. Fahrt Ihr mit Absicht gegen den nagelneuen Ferrari Eures Nachbarn, greift der Versicherungsschutz ebenfalls nicht.
Eine weitere Ausnahme stellt das Thema Alkohol dar. Denn hier gelten die gleichen Regeln wie beim Autofahren. Die Promillegrenze bei Leuten über 21 liegt bei 0,5, jüngere Herrschaften dürfen gar keinen Alkohol getrunken haben, wenn es zu einem Unfall kommt. Wird festgestellt, dass Ihr mehr als erlaubt gepichelt habt, kann Eure E-Scooter Versicherung diesem Fall einen gewissen Betrag zurückfordern.

Schäden an der eigenen Person sind normalerweise im Rahmen der Krankenversicherung oder einer zusätzlich abschließbaren Unfallversicherung im vereinbarten Umfang abgesichert.

Was deckt die E-Scooter Versicherung ab?

Ist der Kleber ordnungsgemäß dran, versichert die E-Scooter-Haftpflichtversicherung Sach-, Personen- und Vermögensschäden, wenn der Unfall unabsichtlich geschieht. Fahrt Ihr einen Geschäftsmann über den Haufen, der sich wegen Euch seinen großen Zeh bricht, ein kaputtes E-Bike hat und dann auch noch zu spät zu einer wichtigen Konferenz kommt, bei der er einen Millionendeal abschließen wollte, habt Ihr alle drei Fälle abgedeckt und seid aus dem Schneider.

Welche Versicherungsarten gibt es?

Wie beim Auto, gibt es auch für E-Scooter unterschiedliche Versicherungen. Während die Haftpflichtversicherung Pflicht ist, zählen alle weiteren zur Kür.

E-Roller Teilkasko-Versicherung

So könnt Ihr Teilkasko-Versicherung abschließen, die allerlei Schäden am E-Scooter abdeckt und dafür aufkommt, wenn Euch der E-Roller geklaut wird. Sie greift, wenn ein Biber Eure Kabel durchknabbert oder ein Sturm den E-Roller beschädigt. Je teurer der E-Scooter, desto eher lohnt sich eine Teilkasko. Bei der Teilkasko gibt es eine Selbstbeteiligung, die Ihr selbst zahlen müsst, wenn Ihr einen Schaden meldet. Sie lohnt sich oft erst, wenn wirklich was größeres kaputt ist.

E-Scooter Vollkasko-Versicherung

Eine E-Scooter Vollkasko-Versicherung existiert laut unseres Wissens derzeit noch nicht. Geht also der eigene E-Roller bei einem selbstverschuldeten Unfall kaputt, wird Euch der Schaden nicht ersetzt.

Elektrokasko-Versicherung für E-Scooter

Es gibt immerhin die Elektrokasko-Versicherung, beispielsweise beim ADAC, bei der künftig der Akku mitversichert ist. Unter dem Tarif Elektro-Plus könnt Ihr Euren Akku zusätzlich gegen jede Art von Beschädigung, Zerstörung und Tiefentladung durch Fehlbedienung absichern.

Sind E-Scooter ohne Straßenzulassung versichert?

Elektrokleinstfahrzeuge ohne allgemeine Betriebserlaubnis sind im öffentlichen Straßenverkehr verboten!

Es gibt E-Scooter, die nicht den Vorgaben der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge entsprechen und dadurch keine allgemeine Betriebserlaubnis haben. Die Nutzung dieser Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr ist deshalb verboten und kostet. Diese E-Roller können nur versichert werden, wenn sie nachträglich eine Einzelbetriebserlaubnis erhalten.

Bei Gebrauch eines nicht versicherbaren Elektro-Kleinstfahrzeugs seid Ihr logischerweise nicht versichert. Das kann teuer werden und im schlimmsten Fall die Existenz gefährden.

Ist der E-Scooter unerlaubterweise getuned und Ihr baut einen Unfall, bekommt das Unfallopfer im Schadensfall Schadenersatz von der Kfz-Haftpflicht. Der Fahrer vom E-Scooters muss aber mit strafrechtlichen Konsequenzen und Regressforderungen seiner Versicherung rechnen.

Greift die E-Roller Versicherung im Ausland?

Andere Länder, andere Sitten. In Teilen in der EU sind E-Scooter gar nicht erlaubt, andere wiederum haben Helmpflicht, dort dürft Ihr auf Straßen fahren, da nur auf Gehwegen. Ein wahres Durcheinander. In vielen Ländern gibt es auch, anders als hier, keine Versicherungspflicht für Elektrokleinstfahrzeuge. Habt Ihr vor, den Roller auch im Auslandsurlaub zu nutzen, sollte eine Versicherung gewählt werden, die einen auch außerhalb der europäischen Grenzen absichert. Die HUK-Coburg gehört dazu und sagt:

„Kommt es durch die Nutzung des E-Scooters zu einer Schädigung Dritter, leistet die E-Scooter Haftpflicht-Versicherung für den aufkommenden Schaden.“

Der Versicherungsschutz gilt normalerweise in den Staaten der Europäischen Union, allerdings solltet Ihr Euch von Eurer E-Scooter Versicherung eine internationale Versicherungsbestätigung („Grüne Versicherungskarte“) zukommen lassen und ein D-Schild am Roller befestigen. Bei Reisen in nicht EU-Staaten sollte man im Versicherungsvertrag nachsehen bzw. direkt seinen Kfz-Versicherer fragen, ob etwaige Schäden abgedeckt sind.

E-Scooter-Versicherung bei Leih-Scooter?

Der jeweilige Besitzer muss die E-Scooter Versicherung abschließen. Leiht Ihr Euch einen E-Scooter, ist das also die Pflicht des Verleihers. Schäden, die Ihr während der Zeit des Ausleihens verursacht, sind dann über ihn versichert. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Stellt Ihr den Leihscooter auf einer Baustelle ab und ein Bagger fährt drüber, müsst Ihr selbst für die Reparatur aufkommen (falls noch was zu machen ist). Gegebenenfalls hilft Euch da Eure Haftpflicht weiter.

Strafen wenn man keine Versicherung hat?

Ihr wollt es drauf ankommen lassen und verzichtet lieber auf die paar Kröten, die eine E-Roller Versicherung kostet? Beim Fahren ohne E-Scooter Versicherung droht ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Verfügt der Roller erst gar nicht über eine Allgemeine Betriebserlaubnis, so seid Ihr mit 70 Euro dabei. Ein Blick in den Bußgeldkatalog für E-Roller gibt eine Idee, welche Kosten auf Euch zukommen können. Kommt es im schlimmsten Fall zu einem Unfall, kann es unter Umständen zu hohen Schadenersatzforderungen kommen, die der leichtsinnige Fahrer in diesem Fall selbst berappen muss.

Ein E-Roller fährt Euch um, was tun?

Seid Ihr der Geschädigte, weil Euch ein Scooterfahrer umgefahren oder ausgeknockt hat, könnt Ihr ganz einfach herausfinden, ob der Besitzer eine E-Roller Versicherung hat. Es gibt einen Zentralruf, eine kostenlose Telefonnummer, die 0800-2502600.
Unter deren Nummer Ihr Informationen über die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung bekommt. Das Kennzeichnen vom Unfallverursacher reicht dafür aus, selbst wenn der sich längst aus dem Staub gemacht hat. Das geht übrigens auch per E-Mail.

Gebrauchter Scooter und Versicherung übernehmen?

Kauft Ihr einen gebrauchten E-Scooter, geht die Versicherung mit dem Verkauf auf den neuen Eigentümer über, wenn beide Parteien das wollen. Dafür muss Euch der Verkäufer den Versicherungsschein und das Kennzeichen aushändigen und seine Versicherung über den Wechsel informieren. Diese braucht:

  • Kopie des Kaufvertrages
  • Anschrift
  • Geburtsdatum

Wollt Ihr die Versicherung nicht übernehmen, kann sich der Vorbesitzer den Restbetrag auszahlen lassen und Ihr könnte Euch eine günstigere suchen.

Das e-Roller.com Fazit zum Thema E-Roller versichern: Eine E-Scooter Versicherung ist Gold wert, wenn es zu einem Unfall kommt.

Häufig gestellte Fragen zur E-Scooter Versicherung

Warum muss man einen E-Scooter versichern?

Eine E-Scooter Versicherung schützt Euch also vor Schadenersatzansprüchen, wenn Ihr mit Ihrem Fahrzeug einen Dritten schädigt. Zeitgleich wird sichergestellt, dass der Geschädigte seinen Schaden ersetzt bekommt (Opferschutz). Die Kfz-Haftpflichtversicherung trägt die Kosten für Schäden, die durch den Fahrer des Elektroscooters verursacht wurden und sichert ihn damit gegen Ansprüche Dritter ab.

Welche Angaben benötigt Ihr für die E-Roller Versicherung?

Betriebserlaubnis (ABE oder CoC)
Angaben zum Fahrzeug
Angaben zur Person

Was kostet eine E-Scooter Versicherung?

Die Kosten variieren je nach E-Scooter Versicherung, dem Modell, dem Versicherungsumfang und Eurem Alter. Tarife für unter 23-Jährige sind oft ein wenig teurer. Minderjährige müssen zudem die Einwilligung ihrer Eltern abholen, um eine Versicherung abzuschließen. Die Kosten liegen zwischen knapp 12 und 90 Euro im Jahr, also nicht die Welt. Mit einer Teilkasko kann es auch schnell das Doppelte sein.

Von wann bis wann gilt die Versicherung für E-Scooter?

Euer Versicherungskennzeichen ist vom 1. März bis zum 28.2. eines jeden Jahres gültig. Also genau 12 Monate.

Was deckt die E-Scooter Versicherung ab?

Ist der Kleber ordnungsgemäß dran, versichert die E-Scooter-Haftpflichtversicherung Sach-, Personen- und Vermögensschäden, wenn der Unfall unabsichtlich geschieht.

Was deckt die E-Scooter Versicherung nicht ab?

Habt ihr eine Versicherung abgeschlossen, aber die Plakete nicht am Fahrzeug angebracht, zahlt eure Versicherung nicht.
Fahrt Ihr mit Absicht gegen den nagelneuen Ferrari Eures Nachbarn, greift der Versicherungsschutz ebenfalls nicht.
Die Promillegrenze bei Leuten über 21 liegt bei 0,5, jüngere Herrschaften dürfen gar keinen Alkohol getrunken haben, wenn es zu einem Unfall kommt, zahlt die Versicherung ebenfalls nicht.