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E-Scooter mit Straßenzulassung – welcher ist der beste 2020?

Nach Einführung des Escooter Sharing im Mai 2019 wurden kurze Zeit später im Juni 2019 auch Elektro Scooter im deutschen Straßenverkehr zugelassen. Möchte man sich einen eigenen E-Scooter mit Zulassung anschaffen, muss man beim Kauf darauf achten, dass der elektrische Tretroller gewisse Voraussetzungen erfüllt, andernfalls ist das Fahren auf öffentlichen Straßen nicht erlaubt.

Aber woher weiß man welcher Escooter eine Straßenzulassung hat und wo darf man damit fahren? Wie muss der Elektroscooter ausgestattet sein, um sicher durch den Straßenverkehr zu kommen? An welche Regeln muss man sich halten? Benötigt man einen Führerschein? Auch uns gehen viele dieser Fragen durch den Kopf, also haben wir für Euch recherchiert:

Die besten E-Scooter mit Straßenzulassung im Test

ePowerFun.de ePF-1

– Unser Testsieger

Der perfekte E-Scooter. Gibt es sowas? Wir finden schon. Zumindest sind uns beim ePF1 keine Schwächen bekannt. Da ein RC-Rennfahrer hinter diesem Exemplar steckt, der schon einige Weltmeistertitel abgegrast hat, ist es nicht verwunderlich, dass die Geschwindigkeit freundlicherweise nach oben justiert wurde. Alles noch im Rahmen der Straßenzulassung, versteht sich. Das ist zwar nicht die Welt, aber solltet Ihr Euch jemals ein Rennen mit einem auf 20 km/h gedrosselten E-Scooter liefern, steht Ihr am Schluss auf dem Siegertreppchen. Durch die High-Tech Elektronik von Hobbywing lässt sich mit dem Scooter ruckelfrei Gas geben. Ein dickes Lob geht an die Nachhaltigkeit dieses Mobils. Alle Ersatzteile können einzeln nachgekauft werden.

Auch was wir sonst so über diesen Scooter mit Straßenzulassung wissen, gefällt sehr: Es gibt einen extragroßen Akku, ein langes Trittbrett, feinfühlige Bremsen mit Rekuperation, 8,5 Zoll große Luftkammerreifen mit extra langem Radstand für mehr Laufruhe, eine Federung zum Ausgleichen von Unebenheiten, … Die Liste ist lang und vermutlich will jeder den Epowerfun haben. Deshalb wurde auch an eine Wegfahrsperre gedacht. Bis zu 33 km weit kommt Ihr mit dem ePF1, und wenn Euch der Saft ausgeht, lässt sich der E-Scooter mit unter 15 kg Eigengewicht noch gut zur nächsten Ladestation, auch bekannt als Steckdose, tragen. Quanto costano, fragen sich jetzt nicht nur die Spanier unter Euch. Den ePF1 gibt es ab 569 Euro mit unserem Rabattcode!

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E-Scooter bis 500 Euro

Fischer IOCO 1.0

Die Firma Fischer hat sich zum ersten Mal an die Herstellung eines E-Scooters gewagt und gleich einen Volltreffer gelandet. Zwar ist der Akku fest verbaut, aber da der ioco 1.0 nur knapp unter 14 kg wiegt und sich kompakt falten lässt, könnt Ihr ihn an eine Steckdose tragen, ohne gleich Muskelkater zu bekommen. Wenn es schnell gehen soll, ist er nach 2 Stunden bereits zu 75 % aufgeladen. Ein weiterer Pluspunkt ist das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg, das im Vergleich zu anderen E-Scootern über der Norm liegt. Wie alle Scooter mit Straßenzulassung ist der ioco 1.0 auf 20 km/h gedrosselt. Das reicht ja auch für den Stadtverkehr. Für Berglandschaften ist der Fischer ioco 1.0 eh nicht gemacht. Dafür fehlt es ihm mit seinen 300 W Nenndauerleistung an Schub und die 8-Zoll-Gummibereifung, mit der Ihr übrigens so gut wie keinen Platten bekommen könnt, eignen sich auch eher für den Asphalt. Ab 425 Euro könnt Ihr somit einen soliden und günstigen E-Scooter kaufen.


Iconbit IK-1969K

Der IK-1969K von Iconbit ist ein alltagstauglicher und robuster E-Scooter, der für so einen günstigen Preis eine enorme Reichweite aufweist. 30 km weit kann er seinen Fahrer angeblich mit nur einer Akkuladung tragen. Zügig beschleunigt der Iconbit City auf die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, mehr darf er nicht fahren, sonst wird ihm noch die Straßenzulassung entzogen. Mit seinem 350 W Motor beschleunigt er schnell und trotzt auch leichten Steigungen. Die verbauten Räder in 8,5 Zoll sind Honeycomb-Reifen. Damit könnt Ihr über kniffliges Terrain brettern, ohne dass Ihr einen Platten bekommt. Zusätzlich gibt es nicht nur eine, sondern gleich eine doppelte Federung im Heck. Den Akku könnt Ihr nicht entnehmen, und hier kommt der anstrengende Part, da der IK-1969K fast 17 kg wiegt. Kann man nur hoffen, dass es bei Eurer Arbeit einen Aufzug gibt. Nach 4 bis 5 Stunden kann die Fahrt weitergehen. Wie die meisten E-Scooter lässt sich der City zusammenklappen. Wer einen kompakten E-Scooter kaufen will, der ein 1 A Preis-Leistungs-Verhältnis hat, macht hier nichts falsch. Ab 492 Euro gibt es ihn.


Iconbit IK-1971K

Ein weiterer Elektro-Scooter von Iconbit hat es in unseren E-Scooter Vergleich geschafft. Und der ist sogar noch günstiger. Schauen wir uns an, was Ihr für Euer Geld bekommt: Die Reichweite gibt der Hersteller mit 20 km/h an. Das sind immer Höchstwerte, schon ein Tiefdruckgebiet oder dauerrote Ampeln können diese Zahl beeinflussen. Somit eignet sich der IK-1971K Delta Pro eher für Leute, die kurze Strecken zurücklegen wollen. Also zur Bahn und wieder zurück oder kurz zum Einkaufen. Asphaltierte Straßen mag der Iconbit am liebsten, denn die kleinen 8 Zoll Vollgummireifen federn mal gar nicht. Dafür sind sie wartungsarm. Der 350 W Motor kling vernünftig. Klappen lässt er sich auch, interessant ist, dass nicht nur die höhenverstellbare Lenkstange umgelegt wird, sondern das Vorderrad gleich mit. Ein dickes Plus ist sein Gewicht. Nur 11 kg wiegt Delta Pro. Wer zuvor schon einmal mit einem schweren E-Scooter das Vergnügen hatte, macht jetzt vermutlich drei Kreuze. Summa Summarum ist der Iconbit IK-1971K ein super leichter, spottbilliger E-Scooter mit Straßenzulassung, der Euch über kurze Instanzen treue Dienste leistet. Und das schon ab 236 Euro.


Doc Green Explorer ESA 1919

Aha, der Doc Green Explorer ESA 1919 kommt Euch auch bekannt vor? Kein Wunder, ähnelt er doch sehr den Xiaomi E-Scootern. Wer jetzt bei wem gespickt hat, lassen wir mal dahingestellt, viel wichtiger ist ja schließlich, was das Modell kann. Die Reichweite wird mit 22 km angegeben. Da verspricht der Hersteller ganz schön viel, denn im ESA 1919 Test kamen die Probanden teils nur auf 15 km. Auch wurde häufiger bemängelt, dass der Lenker wackelig wirkt. Während hier zu viel Spielraum ist, gibt es bei den Bremsen zu wenig. Wer im Sportunterricht ein Einserkandidat war, kann bei Vollbremsungen immerhin noch einen schicken Salto einbauen, während er über den Lenker segelt. Die 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, also das Maximum für E-Scooter mit Straßenzulassung, packt er aber. Klappen lässt er sich auch. Mit 15 kg Eigengewicht befindet sich der Doc Green noch im guten Mittelfeld. Den Akku kann man bei so einem Preis natürlich nicht entnehmen, und an eine Federung wurde ebenfalls nicht gedacht. Wir finden, dass der Explorer ESA 1919 noch nicht ganz technisch ausgereift ist, aber wenn Ihr den E-Scooter kaufen wollt, sei es Euch gegönnt. Ab 354 Euro geht es los.


Trekstor EG3178

Wie Ihr mittlerweile sicher wisst, liegt die maximale Geschwindigkeit bei einem E-Scooter mit Straßenzulassung bei 20 km/h. Was Ihr aber vielleicht noch nicht wisst, ist, dass es auch hier eine Toleranzgrenze mit Luft nach oben gibt. Und die schöpft Trekstor beim EG3178 aus. Laut Hersteller kommt Ihr 25 km weit mit dem guten Stück, bei dieser Angabe sollte man die Toleranzgrenze wiederum leicht runterschrauben. Beim E-Scooter Test ergab die realistische Reichweite eher 20 km. Das reicht aber auch für kürzere Strecken. Abends könnt Ihr den Akku ja wieder aufladen. Und solltest Ihr das mal vergessen, lässt sich der Trekstor EG3178 E-Scooter auch als stinknormaler Tretroller mit geringem Rollwiderstand bedienen. Beschleunigung und Motorleistung, verbaut wurde ein 350 W Motor, finden wir okay. Auch über das Gewicht von nur 14,5 kg kann man nicht meckern. Bremsen kann der E-Scooter schnell, für manche vielleicht zu schnell, denn gerade die Vorderbremse ist ein kleines Sensibelchen. Da bitte langsam dran gewöhnen. Die 8,5 Zoll Reifen sind Honeycomb-Reifen, sie brauchen also keine Luft und gehen auch nicht so schnell kaputt. Also eigentlich gar nicht. Weil solche Reifen Unebenheiten in der Bodenbeschaffenheit ungefiltert an den Besitzer weitergeben, hat Trekstor eine Federung am Heck dazu gezaubert. Klappen lässt sich die Lenkstange für den Transport, variabel in der Höhe verstellen jedoch nicht. Beim Kauf eines EG3178 gibt es einen Gutschein über 50 Euro für einen Fahrradhelm gratis dazu. Besonders schick finden wir die gut gelöste Verkabelung in Orange. Überzeugt? Dann könnt Ihr getrost den E-Scooter kaufen, und zwar ab 449 Euro.


Maginon Street One

Der Elektroroller mit Straßenzulassung verspricht viel auf dem Papier. Doch kann der Maginon Street One das auch halten? 20 Grad Steigung steht da beispielsweise. Aber im E-Scooter Test wäre er am liebsten bei 5 Grad schon wieder rückwärts den Berg runtergerollt. Dieser E-Scooter ist für Kurzstrecken ausgelegt, auf mehr als 12 km kommt der Street One pro Akkuladung definitiv nicht. Berücksichtigt man äußere Umstände wie das Fahrergewicht, kann sich die zurückgelegte Strecke deutlich reduzieren. Vorne wurde ein Luftreifen mit 8,5 Zoll verbaut, hinten hat es lediglich für einen 6,5 Zoll Vollgummireifen gereicht. Eine Federung, um Stöße zu regulieren, sucht Ihr hier vergebens. Aber es gibt auch Vorzüge. So ist der kleine Akku schnell geladen, optisch wirkt der Maginon Street One sehr aufgeräumt, weder Brems- noch Stromkabel sind zu sehen. Die Nennleistung des Motors liegt bei 250 W, wenn’s drum geht, hat er eine Spitzenleistung von 500 W. Und das Beste: Der E-Scooter ist äußerst leicht. Nur 11,5 kg müsst Ihr heben, um ihn zur haushaltsüblichen Streckdose zu tragen. Bereits ab 271 Euro kann man den klappbaren E-Scooter kaufen. Wunder darf man hier keine erwarten, aber für mal eben zum Bäcker cruisen passt das schon.

em2go FW106

Der em2go FW106-ST ist der große Bruder vom FW103-ST. Beides sind E-Scooter mit Straßenzulassung. Der gereifte FW106 beschleunigt zackig auf die zugelassenen 20 km/h und packt, je nach Ausstattung zwischen 18 und 25 km. Die könnt Ihr, und das ist die Besonderheit bei diesem em2go, nach Wunsch verdoppeln. Dazu müsst Ihr nicht David Copperfield sein, denn die Magie passiert allein durch einen austauschbaren Akku, der in 2 bis 3 Stunden geladen sein soll. Austausch-Akkus sind leider noch viel zu selten bei den heutigen Elektro-Scootern.

Hätten das alle, müsste man nicht so sehr auf das Gewicht des Fortbewegungsmittels achten. Der FW106-ST wiegt aber eh nur 12,4 kg, ist also echt leicht. Durch die Federung an beiden Rädern und die Luftbereifung wird Euch ein angenehmes Fahrgefühl beschert. Die Bremsen erledigen Ihren Dienst äußerst gut, lediglich bei Steigungen kommt der FW106-ST E-Scooter ins Hecheln. Natürlich könnt Ihr ihn auch zusammenklappen, wenn Ihr ihn nicht mehr braucht. Das ist aber mittlerweile Standard.  Wer den em2go FW106-ST E-Scooter kaufen will, kann zwischen verschiedenen Preisklassen wählen. So kostet die Version mit dem kleineren Akku knapp unter 400 Euro.

em2go FW106
  • mit StVZO-Zulassung
  • Bis max. 20 Km/h
  • Reichweite: 18 km
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E-Scooter über 500 Euro 

Egret Ten V4

Mit dem Egret Ten V4 kommt Ihr nicht nur von A nach B, sondern auch nach C und D. Denn die Reichweite liegt bei satten 40 km. Bei einer Spitzenleistung von 800 Watt klappt das alles recht zügig. Auch die Bremsanlage schneidet im E-Scooter Test gut ab. Dass dieser Egret Scooter keine Federung hat, machen die 10 Zoll großen Reifen aus Luft wieder wett. Wie alle zugelassenen E-Scooter ist dieses Modell offiziell auf 20 km/h gedrosselt. Aber: Per Tuning Modul lässt sich der Ten V4 pimpen. Dann kommt er auf 30 km/h und darf nicht mehr auf deutschen Straßen fahren. Wer sich optisch noch mehr abheben will, kann gegen Aufpreis auf die Special Edition mit schickem Holzbrett und Power-Update zurückgreifen. Der Wehrmutstropfen bei diesem klappbaren Gefährt ist, dass es mit seinen 17 kg sehr schwer ist und sich die Batterie nicht entnehmen lässt. Ab 949 Euro könnt Ihr diesen robusten E-Scooter kaufen.


The Urban #HMBRG

Bis zu 30 km weit trägt Euch der The Urban #HMBRG V3. Im E-Scooter Vergleich ist das eine ganze Menge. Vielleicht preist ihn der Hersteller Walberg Urban Electrics deshalb als das Flagschiff der Urban-Reihe an. Mit der Motorleistung sind wir hier zufrieden, auf 650 Watt kommt er in der Spitze. Einst fuhr der #HMBRG mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h durch die Gegend, da dies aber konträr mit den Voraussetzungen für eine E-Scooter Straßenzulassung ist, wurde nachgerüstet. Jetzt kommt er noch auf 20 km/h und darf legal herumrollern. Unebenheiten werden trotz nicht vorhandener Federung durch die 10 Zoll-Luftreifen ausgebügelt. Hat er sein Tagessoll erfüllt, könnt Ihr nicht nur die Stange, sondern auch die Griffe einklappen und den Urban-Scooter praktisch verstauen. Verbesserungswürdig ist sicherlich der fest verbaute Akku, denn mit seinen 17 kg braucht es schon ein paar Muckis, um ihn ständig an eine Steckdose zu schleppen. Mit einem Mindestpreis von 790 Euro ist der #Hamburg zwar der teuerste Scooter aus der Urban-Serie, aber auch der stabilste.


Metz Moover

Auch der Metz Moover hat die „Allgemeine Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes für Straßen und Radwege“ erhalten. So dürft Ihr den E-Scooter auf Radwegen unsd Straßen fahren. 20 km/h ist das Maximum, wer es gemütlicher mag, fährt beispielsweise im Schritttempo-Modus mit 6 km/h. Der Motor hat eine Nenndauerleistung von 250 W, gebt Ihr Richtig Gummi, kann er kurzfristig auch 500 W packen. Allerdings reduziert sich die Reichweite von 25 km auf dementsprechend weniger, wenn Ihr den Metz Moover ständig überanstrengt. Damit er überhaupt zum E-Scooter wird, müsst Ihr ihn zweimal anschieben, erst dann wacht der Motor aus seinem Dornröschenschlaf aus. Wählen könnt Ihr aus 3 Farbvarianten, außerdem bietet der Hersteller viel Zubehör, wie Körbe und Boxen, für Eure Einkäufe an. Nach Dienstschluss lässt sich der Metz Moover schnell, schmal und flach falten. Schade nur, dass der Akku fest verbaut ist und der E-Scooter mit seinen 16 kg damit eher für Bewohner einer Erdgeschosswohnung geeignet ist. Der stolze Preis liegt bei 1749 Euronen. Vorführmodelle gibt es ein wenig günstiger.


Segway Ninebot Max G30 D

Der Segway Ninebot Max G30 D gehört mittlerweile zum Straßenbild in jeder Großstadt, denn der Sharing-Dienst ist weltweit aktiv. Ihr müsst ihn nicht leihen, sondern könnt den E-Scooter kaufen, wenn Ihr einen App-gesteuerten, futuristisch wirkenden Scooter sucht. Sollte ein Langfinger ihn wegschieben wollen, piept der Roller ununterbrochen und Euer Handy vibriert wie verrückt. Seine Stärken sind die enorme Reichweite von angeblich 65 km, die gute Verarbeitung, zuverlässige Bremsen und Möglichkeit der Schnellladung. Auch Steigungen von bis zu 20 Grad packt der Segway Ninebot Max G30 D mit links. Mit seinen schlauchlosen Reifen in 10 Zoll bügelt der E-Scooter Unebenheiten aus und bewährt sich auf nasser Fahrbahn als widerstandsfähig und rutschfest. Da nicht alles Gold ist, was glänzt, wollen wir Euch auch die Nachteile nicht vorenthalten. Der Akku ist fest verbaut, weshalb der ganze Max G30 D an eine Steckdose verfrachtet werden muss. Mit einem Eigengewicht von 18 kg kann das anstrengend werden. Auch dass die Lenkstange nicht variabel ist, könnte bei manchen Fahrern dazu beitragen, dass sie Quasimodo-like auf dem E-Scooter fahren. Wir raten daher zu einer Testfahrt, falls Ihr den Segway E-Scooter kaufen wollt. Passt die Größe, bekommt Ihr ihn ab 749 Euro.


Velix e Kick 20

Zwar ist die Lenkerhöhe des Velix E-Kick 20 fix, dafür lässt sie sich für den Transport einklappen. Aber Ihr wollt ihn ja nicht im Auto durch die Gegend kutschieren, sondern Euch mit dem E-Scooter umweltfreundlich und wendig in der Stadt durchschlängeln. Und das klappt mit dem Velix E-Kick 20 ganz prima, denn er hat eine löbliche Reichweite von 30 bis 40 km. Wie alle E-Scooter mit Straßenzulassung darf auch der Velix nicht schneller als 20 km/h fahren. Die Fahrt wird zusätzlich durch 8,5 Zoll Luftreifen mit Stoßdämpfern vorne und Federbeinen hinten versüßt. Wer dabei Musik hören will, freut sich über die vorhandene Handyhalterung und die USB-Ladebuchse. Per App könnt Ihr Euch zusätzliche Leistungsdaten des E-Scooters anzeigen lassen, da auf dem digitalen Tacho nur die wichtigsten Infos zu sehen sind. Das Manko beim Velix E-Kick 20 ist sicherlich das hohe Eigengewicht von 18 kg, gerade weil der Akku fest verbaut ist. Mindestens 667 Euro kostet der Spaß, wenn Ihr den E-Scooter kaufen wollt.

velix E-Kick
  • mit StVZO-Zulassung
  • Bis max. 20 Km/h
  • Reichweite: 40 km
Zum Angebot »

SXT Light Plus V

Ihr habt keine Lust, einen schweren E-Roller durch die Gegend zu tragen? Dann schaut Euch mal den SXT Light Plus V genauer an. Lediglich 12 kg bringt er auf die Waage, somit ist er im E-Scooter Vergleich ein echtes Leichtgewicht. Da macht es auch nichts, dass der Akku fest verbaut ist. Schnell kommt er mit seinen 500 W Nenndauerleistung auf die Höchstgeschwindigkeit, die bei 20 km/h liegt, da es sich um einen E-Scooter mit Straßenzulassung handelt. In der Spitze schafft er sogar 720 W. Damit soll er sogar Steigungen von bis zu 25 Grad packen, so könnt Ihr auch mal dem Ziegenpeter einen Besuch abstatten. Dessen Alm kann ruhig 35 km weg sein, denn soviel Strecke kann der SXT light Plus V mit einer Akkuladung. Nach nur 3 Stunden sollte der wieder voll geladen sein. Die Lenkstange lässt sich an Eure Größe anpassen, allerdings fallen Trittbrett und Lenkerbreite hier etwas schmal aus. Die 8 Zoll Hartgummi-Reifen sind so gut wie unkaputtbar, aber auch unbequemer als Luftreifen. Das versucht der Hersteller mit zwei Federbeinen auszugleichen. Wer es smooth haben will, meidet Kopfsteinpflaster lieber. Ab 949 Euro könnt Ihr den SXT light Plus V E-Scooter kaufen.


Xiaomi Mi

Was lange währt, wird endlich gut. Denn Fans von Xiaomi mussten sich eine gefühlte Ewigkeit gedulden, bis der E-Scooter endlich eine Straßenzulassung bekam. Bislang durfte man den M365 nur auf Privatgelände fahren, weil er zu schnell war. Jetzt sind sowohl die herkömmliche Variante, die nun Mi Scooter 1S heißt, wie auch die Pro-Version namens Pro 2, nur noch 20 km/h schnell. Beide E-Scooter sind schön leicht, sie wiegen nur 12,5 bzw. 14 kg. Der Akku bleibt beim Laden im Scooter. Die Reichweite variiert zwischen 30 km beim 1S und saftige 45 km beim Pro 2. Zudem gibt es die Energierückgewinnung, was die Reichweite verlängern kann. Das kann sich sehen lassen, wenn das wirklich so ist. Ein E-Scooter Test, bei dem wir den Xiaomi auf Herz und Nieren prüfen, steht noch aus. Wir wissen aber, dass die Luftreifen 8,5 Zoll groß sind, damit habt Ihr eine gewisse Stabilität und eine angenehme Federung beim Fahren, 10 Zoll Reifen wären na klar noch besser. Ebenfalls bei den legalen Updates dabei ist weiterhin die App-Unterstützung. Damit könnt Ihr via Smartphone Daten zu Eurer Fahrt abrufen, den Tempomaten aktivieren und das Fortbewegungsmittel sperren. Den Mi Scooter 1S gibt es ab 437 Euro und den Mi Scooter Pro 2 für 574 Euro zu erwerben.


IO Hawk Sparrow Legal

Der IO Hawk Sparrow hat den Zusatz „Legal“, weil Ihr den jetzt legal, also mit Straßenzulassung fahren dürft. Das war früher nicht so (er hieß aber deshalb nicht „Illegal“). Wer die alte Variante schon besitzt, kann sie umrüsten lassen, damit auch sie auf die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h gedrosselt wird. Wir haben es hier mit einem Gefährt für die letzte Meile zu tun. Fahrten in der City und auf Asphalt sind genau sein Ding, das verhältnismäßig große Trittbrett vermittelt selbst Fahrern mit riesigen Latschen das Gefühl, sicher auf dem E-Scooter zu stehen. Knapp über 25 km trägt er Euch laut Hersteller. Die Nennleistung liegt bei 250 W, da gibt es günstigere Modelle mit besserer Leistung. Wo die Konkurrenz aber nicht mithalten kann, ist bei dem im Lieferumfang enthaltene Tragegriff. So könnt Ihr Euch den Sparrow Legal über die Schulter werfen und habt beide Hände frei, um einen Schraubenzieher aus Eurer Tasche zu fummeln. Denn den braucht Ihr wohl, um die Lenkergriffe einzuklappen. Wie so oft ist der Akku fest verbaut, was bei dem Gewicht von 12,5 kg keinen stört. In nur 4 Stunden ist er voll aufgeladen. An Fahrgefühl und Federung könnte der Erfinder noch ein wenig tüftelt, ansonsten ist das ein App-fähiger E-Scooter, der aufgeräumt wirkt und seinen Sinn erfüllt. Und zwar ab 759 Euro.

E-Scooter und die eKFV – Wer darf legal fahren?

Im Sommer 2019 wurde seitens des Verkehrsministeriums ein Beschluss getroffen. Denn E-Scooter erfreuten sich zunehmender Beliebtheit, waren aber für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Es gab zwar schon ein Gesetz namens Mobilitätshilfenverordnung (MobHV), da passten die neumodischen Tretroller aber nicht rein. Also wurde die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung, kurz eKFV, erlassen, die die MobHV ablöste. Damit durften auch selbstbalancierende Fahrzeuge am öffentlichen Verkehr teilnehmen. Aber natürlich nicht alle. Denn Elektro-Geräte, auf denen Ihr stehen und Euch fortbewegen könnt, gibt es viele. Dennoch fallen einige durchs Raster. Die eKFV definiert also, welche Fahrzeuge in diese Sparte fallen. Wie sehen sie aus? Was müssen sie können? Was dürfen sie nicht? Und was dürft Ihr nicht? Wer nämlich denkt, dass er nach einem feuchtfröhlichen Abend sein Auto stehen lassen und mit dem E-Scooter heimbrettern kann, hat sich getäuscht. Elektrokleinstfahrzeuge verfügen nämlich über einen elektrischen Antriebsmotor und gelten deshalb als Kraftfahrzeuge nach § 1 Absatz 2 StVG. Fahrt Ihr angeschickert, kann das zu Fahrverboten und sogar zu Punkten in Flensburg führen. Auch die Missachtung einer roten Ampel kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Deshalb haben wir für Euch einen Bußgeldkatalog für E-Scooter zusammengefasst, der zeigt, mit welchen Sanktionen bei welchem Fahrverhalten zu rechnen ist. Als nächstes schauen wir uns an, was die eKFV unter Elektrokleinstfahrzeugen versteht.

Was versteht die eKFV unter Elektrokleinstfahrzeuge?

Wer sich mit dem Thema Elektromobilität etwas beschäftigt hat, dem wird schnell klar, dass die kleinen e-Scooter nur der Anfang des Ganzen sind. Der Markt bietet mittlerweile eine enorme Auswahl an elektronischen Fortbewegungsmitteln:

Die bekanntesten Varianten zur e-Mobilität:

Spätestens jetzt fragt man sich doch: Was sind eigentlich Elektrokleinstfahrzeuge? Wir haben die wichtigsten Fakten aus der eKFV für Euch zusammengefasst:

EKF sind Fahrzeuge, die einen elektrischen Antrieb besitzen, eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 12 km/h und nicht mehr als 20 km/h haben und eine Lenk- oder Haltestange besitzen. Damit fallen Hoverboards und E-Skateboard raus. Selbstbalancierte Fahrzeuge wie die Segways gehören jedoch dazu.

segway selbstausbalanciert

@SEGWAY

 

Die Nenndauerleistung des Motors darf 500 Watt nicht übersteigen, oder von nicht mehr als 1200 Watt, wenn ein Hauptteil der Leistung zur Selbstbalancierung verwendet wird. Das Fahrzeug darf eine Gesamtbreite von nicht mehr als 700 mm, eine Gesamthöhe von nicht mehr als 1400 mm und eine Gesamtlänge von nicht mehr als 2000 mm haben. Die maximale Fahrzeugmasse ohne Fahrer darf 50 kg nicht überschreiten. Es muss eine Anzeige für den Energievorrat vorhanden sein. Elektroroller sind übrigens nur für eine Person zugelassen. Selbst wenn man zu zweit das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten würde, ist das ein absolutes No-Go.

Wie muss der Elektroscooter ausgestattet sein, um auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen?

Auch hier liefert uns die eKFV eine genaue Beschreibung, wie der Elektro Scooter ausgestattet sein muss und welche Anforderung er erfüllen muss, um auf deutschen Straßen rollen zu dürfen:

Notwendige Ausstattungsmerkmale:

  • Beleuchtung
  • Reflektoren
  • Klingel
  • Zwei unabhängige Bremsen
  • Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis
  • Gültige Versicherungsplakette

In der eKVF klingt das Ganze natürlich hochkompliziert, aber die gestochenen Formulierungen inklusive Paragrafenreiterei wollen wir Euch an dieser Stelle ersparen.

E-Scooter dürfen nicht schneller als 20 km/h fahren, wenn sie am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Da hat sich der hiesige Gesetzgeber im internationalen Vergleich ganz unten an der Messlatte orientiert. Wer vor dem Inkrafttreten der eKVF einen E-Scooter gekauft hat, steht jetzt häufig vor einem Problem. Es besteht zwar die Möglichkeit einer Nachrüstung, indem das Gefährt gedrosselt wird, aber das wird schnell zum Teufelskreis. Denn es ist aufwendig und teuer, und ohne Sondergenehmigung vom Kraftfahrzeugbundesamt (KBA), gibt es keine Versicherung. Und ohne Versicherung dürft Ihr nicht damit rumfahren.

Weniger Probleme bereitet die Nachrüstung, wenn nur eine Klingel oder eine Vorrichtung für das Kennzeichen fehlt. Hier gibt es von diversen Anbietern Kits zum Nachrüsten.

Viele Hersteller haben sich die Vorgaben aber auch zu Herzen genommen und ihre viel zu schnellen Flitzer für den deutschen Markt gedrosselt. So könnt Ihr mittlerweile zwischen vielen neuen, ganz legalen Modellen wählen.

Woher weiß man, welcher E-Scooter eine Zulassung hat?

In der Regel werden die straßenzugelassenen e-Scooter Modelle in der Händlerbeschreibung „mit Straßenzulassung“ oder „mit StVZO-Zulassung“ gekennzeichnet. Auch der Namenszusatz wie „Legal“ kann einen Hinweis darauf geben. Viele Hersteller bieten mehrere E-Scooter an, von denen manche mit, manche ohne Zulassung sind. Hier gilt es noch einmal genau zu schauen, bevor man bestellt, denn optisch ähneln sie sich oft sehr. Solltet Ihr Euch immer noch unsicher sein, stehen Euch die Hersteller für Rückfragen zur Verfügung.

Oder Ihr geht auf die Webseite vom KBA. Dort werden regelmäßig alle E-scooter mit eKVF aktualisiert.

Außerdem muss man seinen e-Tretroller versichern und die entsprechende Versicherungs-Plakette sichtbar am Fahrzeug anbringen. Mehr zum Thema Versicherungen und worauf man achten muss, haben wir in unserem Versicherungsratgeber für Euch zusammengefasst.

Gehört Euer Wunschmodell zu den straßenzugelassenen e-Scootern, findet Ihr an Eurem Fahrzeug ein Typenschild und eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN). Damit könnt Ihr sichern sein, dass Euer Modell eine e Scooter-Straßenzulassung besitzt.

Wo bekommt man eine E Scooter Straßenzulassung her?

Ist ein e-Tretroller mit mit Straßenzulassung gekennzeichnet, hat der Hersteller meistens beim Kraftfahrtbundesamt die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) bereits beantragt, sodass keine Einzelgenehmigung mehr nötig ist. Ist dies jedoch nicht der Fall und Euer E-Scooter Modell erfüllt alle technischen Voraussetzungen für eine Zulassung, kann man eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) bei der zuständigen Zulassungsbehörde beantragen.

Anschließend wird Euer Modell von Kopf bis Fuß geprüft ob auch alle geforderten Kriterien erfüllt sind. Hinterher bekommt man ein Gutachten ausgestellt, welches der Zulassungsstelle vorgelegt wird, um die Elektro Scooter Zulassung abzuschließen.

Genaueres über die Einzelfallbetriebserlaubnis und die Damit verbundenen Kosten findet Ihr in unseren Ratgeber zum Thema Straßenzulassung.

Den besten E-Scooter finden? – Die Kaufkriterien

Natürlich stellt man sich immer wieder dieselben Fragen: „Welcher ist der beste e-Scooter mit Straßenzulassung?“ Worauf muss man achten, wenn man sich einen eigenen Scooter mit Zulassung zulegen möchte? Bei der Vielfalt an Modellen, die es mittlerweile gibt, kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. Woher soll man also wissen welcher der Beste ist?

Straßenzulassung

Wem bis hierhin immer noch nicht klar geworden ist, wieso ein e-Scooter mit Straßenzulassung die beste Wahl ist, für diejenigen fassen wir noch einmal zusammen:

„Wer in Deutschland einen elektrischen Tretroller im öffentlichen Straßenverkehr nutzen möchte, darf dies nur, wenn dieser gemäß eKFV zugelassen ist!“

Besteht jedoch kein Bedarf den E-Scooter im Straßenverkehr zu nutzen, eignen sich natürlich auch Elektro Scooter ohne Straßenzulassung. Mehr dazu findet Ihr in unserem allgemeinen Escooter Vergleich.

Fahrsicherheit

Es ist sicherlich immer empfehlenswert, mit dem Modell seiner Wahl eine Probefahrt durchzuführen. Der e-Scooter kann noch so gut in jeglichen Tests abschneiden oder von anderen Fahrern als mit „Der Beste“ gekennzeichnet werden, was bringt es, wenn man trotzdem ein schlechtes Fahrgefühl hat?

Wie reagieren die Bremsen und Beschleunigung beispielsweise mit dem eigenen Körpergewicht? Hat man einen sicheren und komfortablen Stand auf dem Trittbrett? Verleiht einem die Lenkung ein sicheres oder eher unsicheres Fahrgefühl? Solche und ähnliche Fragen sollten bei der Wahl des besten E-Scooters mit Zulassung eine ausschlaggebende Rolle spielen.

Reichweite

Das Thema Reichweite ist ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Man sollte sich im Vorfeld überlegen für welchen Zweck man sich einen e-Scooter anschaffen möchte. Einige Modelle haben eine geringe Reichweite – lassen sich aber mit zusätzlichen Akkus erweitern, andere wiederrum haben eine Reichweite von bis zu 50 km. Natürlich spielen Fahrstil und das eigene Körpergewicht hierbei auch eine Rolle.

Lohnt sich ein E-Scooter ohne Straßenzulassung?

E-Scooter, die schneller als die hier erlaubten 20 km/h fahren, gibt es en masse. Sie sind gar nicht mal so teuer, machen aber in der Anschaffung wenig Sinn, da deren Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt sind. E-Scooter bis 25 km/h bekommen hier derzeit keine Zulassung und keine Betriebserlaubnis, deshalb könnt Ihr sie nur auf Privatgelände ausfahren oder im Ausland.

Es gibt zwar Sondergenehmigungen, aber die sind wiederum mit hohen Kosten verbunden. Hierbei handelt es sich um die Einzelfallbetriebserlaubnis, die ein Gutachten voraussetzt. Habt Ihr das in der Tasche, ist noch lange nicht gesagt, dass Ihr eine E-Scooter-Versicherung dafür bekommt. Und ohne Versicherung und dementsprechendes Kennzeichnen, ist die Verkehrsteilnahme nicht möglich. Unserer Meinung nach lohnt sich der Aufwand nicht. Ist Euch das alles schnuppe, kann es bei einer Verkehrskontrolle brenzlig für Euch werden.

Wer seinen E-Scooter nur auf Privatgelände nutzen möchte, sollte sich von Beginn an einen leistungsstärkeren Scooter zulegen. Es gibt zwar die Möglichkeit, das Gefährt zu tunen, aber wer selbst Hand anlegt, vergeigt es sich mit der Garantie.

Wo dürfen e-Scooter mit Straßenzulassung fahren?

Elektro Scooter mit Zulassung werden wie Fahrräder gehandhabt. Gefahren werden darf auf Radwegen, gemeinsamen Geh- und Radwegen, Radfahrsteifen und Fahrradstraßen. Nur wenn keine dieser Möglichkeiten besteht darf auf die Autofahrbahn ausgewichen werden. Und natürlich gilt auch hier das Rechtsfahrgebot! Auf dem Gehweg, der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind die kleinen E-Roller tabu, wobei bei Einbahnstraßen das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ auch für Elektrokleinstfahrzeuge gilt.

Braucht man für einen e-Scooter mit Straßenzulassung einen Führerschein?

Für die Elektro Scooter mit Zulassung, die auf maximal 20km/h gedrosselt sind, ist kein Führerschein erforderlich.

 

Gibt es ein Mindestalter zum Fahren eines Elektro Scooters mit Zulassung

Das Mindestalter beträgt auch bei den straßenzugelassenen e-Scootern 14 Jahre, die Sharing-Anbieter  halten wiederrum 18 Jahre für ein angemessenes Mindestalter.

 

Muss man beim Fahren einen Helm tragen?

Ebenso wenig wie die Führerscheinpflicht besteht auch keine Helmpflicht beim Fahren eines e-Tretrollers. Doch oft schätzen gerade Fahranfänger von Elektro-Tretrollern die Beschaffenheit der Fahrbahn nicht richtig ein. Sie kennen die Bremsen Ihres neuen Fortbewegungsmittels noch nicht so gut. Und unebene Untergründe können genauso zur Gefahrenquelle werden wie nasse Straßen. Man sollte bedenken, dass man bei einem Unfall mit einem Elektrotretroller im Gegensatz zum Auto keinerlei Knautschzone hat. Und mit 20 km/h irgendwo gegenzuknallen ist nicht ohne. Hier gibt es keine Airbags. Deshalb bleibt nur die persönliche Schutzausrüstung als funktionale Alternative für den Unfallschutz. Und da wir gerne hätten, dass Ihr alle viel Spaß beim E-Scooter-Fahren habt und Euch guter Gesundheit erfreut, legen wir Euch einen Helm ans Herz. Das sehen auch viele Hersteller so. Deshalb gibt es zum Beispiel bei Trekstor beim Kauf eines E-Scooters einen Gutschein über 50 Euro für einen Fahrradhelm dazu.

Dürft Ihr E-Scooter in Bus und Bahn mitnehmen?


Die Deutsche Bahn zeigt sich in Fernzügen gnädig und erlaubt die kostenlose Mitnahme von einem E-Scooter, sofern der sich zusammenklappen lässt. Das wird als Handgepäck verbucht. Lässt er sich nicht falten, müsst Ihr eine Fahrradkarte lösen. Anders verhält sich das im öffentlichen Nahverkehr. Klapp-Scooter dürfen je nach Region umsonst in U-Bahn, Bussen und S-Bahnen transportiert werden. Sperrige Scooter, die sich nicht einklappen lassen sind von der Beförderung ausgenommen.

 

Elektro Scooter mit Zulassung kaufen? Online oder direkt vor Ort?

Auf den ersten Blick bietet der vor Ort-Kauf, gerade für noch unentschlossene, die beste Option. Es besteht die Möglichkeit sich von den Händlern beraten zu lassen und Probefahrten durchzuführen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man durch seinen „Kauf vor Ort“ lokale Händler unterstützt.

Aber was spricht dann noch für einen Online-Kauf? Natürlich die enorme Produktauswahl, das Internet bietet eine viel größere Auswahl als jeder „vor Ort Händler“. Es können Preise der unterschiedlichen Online-Anbieter verglichen werden, Vergleichs- und Testberichte gelesen werden. Außerdem wird die Ware bequem zu Euch nach Hause geschickt, hier können allerdings auch Versandkosten entstehen.

 

Fazit zum E-Scooter mit Straßenzulassung Test 2020

DEN besten Elektro Scooter mit Zulassung zu finden, stellt schon eine kleine Herausforderung dar. Jeder besitzt andere Kriterien die einen E-Tretroller zum besten Elektro Scooter mit Straßenzulassung machen können. Wichtig ist, dass die oben aufgeführten Voraussetzungen zur eKFV eingehalten werden, ansonsten bleibt es einem selbst überlassen, wonach man den für sich besten E-Scooter mit Straßenzulassung auswählt.

 

Auch hier kann man noch genauer werden und unseren Ratgeber zum Thema Straßenzulassung. Alle Scooter mit Straßenzulassung: