Das wichtigste zu E Scooter mit Sitz
Wichtig: Achtet bei einem E Scooter mit Sitz auf Akku-Reichweite, Federung und Traglast. Und die Wahl der Geschwindigkeitsklasse ist entscheidend: Modelle bis 20 km/h gelten entweder als Elektrokleinstfahrzeug oder als Leichtmofa. Die 45 km/h Versionen bieten mehr Speed, erfordern jedoch einen Führerschein.
Wähle deine Geschwindigkeitsklasse
E-Scooter mit Sitz unterscheiden sich stark in Rechtlichem und Komfort.
- Führerschein: Nicht erforderlich
- Helmpflicht: Nein (freiwillig)
- Fahrweg: Straße
- Versicherung: Kleines Kennzeichen
- Vorteil: Leicht & kompakt
- Führerschein: Klasse AM oder B (Auto)
- Helmpflicht: Ja (Motorradhelm)
- Fahrweg: Nur Fahrbahn
- Versicherung: Versicherungskennzeichen
- Vorteil: Zügig im Stadtverkehr
Testsieger mit Sitz bis 20 km/h
Die besten Modelle bis 20 km/h im Überblick
| Modell | Max. Speed | Testnote | Reichweite | Preis (ca.) | Aktion |
|---|---|---|---|---|---|
| Wandler K/E | 20 km/h | Note 1 (Sehr Gut) | ca. 65 – 90 km | ab 2.149 € | Details |
| E-Flux Street 20 | 20 km/h | Note 2 (Gut) | ca. 25 – 30 km | ab 849 € | Details |
| Rolektro E Joy 20 | 20 km/h | Note 2 (Gut) | ca. 30 – 45 km | ab 919 € | Details |
| Revoluzzer 4.0 | 20 km/h | Note 3 (Befriedigend) | ca. 32 – 100 km* | ab 1.199 € | Details |
* Reichweite abhängig von Akku-Variante (Blei-Gel vs. Lithium).
1. Wandler K/E 20
Den Wandler K/E aus deutscher Entwicklung gibt es mit 20 Km/h bzw. 45 km/h mit Straßenzulassung. Er ist eines der hochwertigsten Modelle in der Kategorie der E-Scooter mit Sitz.
- 20 km/h / Strassenzulassung
- 90 km Reichweite
- 500 W Nabenmotor
- 50,- € Rabattcode 'Wandler50'
Technische Daten Wandler K/E 20 Km/h und Testbericht
| Modell | Wandler K/E 20 Km/h |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 1500 W wartungsarmer Nabenmotor |
| Reichweite | 65 km |
| Gewicht | 55 kg |
| Traglast | 150 kg |
| Reifengröße | 14 Zoll Luftreifen |
| Akku | Gesamtlänge: 1300 mm Lenkerbreite: 720 mm Fahrzeugbreite (Trittbrett): 330 mm Sitzhöhe: 800 mm |
| Ladedauer | 4 – 6 Stunden |
| Ausstattung | • Klappbarer Lenker • Entnehmbarer Sitz • Rahmen: Stahl • Nabenmotor (wartungsarm) • Leistung: 52V 26AH (Reichweite 90+ km im ECO Mode) • Trittbrett: ABS Deck • Front-Licht: LED • Heck-Licht: LED • Tacho: Digital-Tachometer • Upside-Down Gabel (Front) • Stoßdämpfer (gekapselt an der Schwinge, wartungsarm) • Bremsen: Vollhydraulische Bremsanlage • Blinkerset: ist inklusive • Farben: perlweiß, schwarz, grün, rot, blau • Ab 15 Jahren fahren |
Testbericht: Der Wandler K/E (20 km/h) überzeugt im Praxistest als massiver „Panzer“ unter den Sitz-Scootern. Herzstück ist der kraftvolle 500W-Motor mit 52V-System, der selbst an Steigungen die Höchstgeschwindigkeit souverän hält. Viele andere fahren schnell hoch und lassen schnell wieder nach. Die dicken 14-Zoll-Luftreifen und die Vollfederung federn Unebenheiten sehr gut ab, während die hydraulischen 4-Kolben-Scheibenbremsen eine Dosierbarkeit auf Motorrad-Niveau bieten. Die Reichweite wird mit 100 km angegeben. Das bezieht sich aberr auf den Eco Modus. Wir sind im Test real auf rund 70 km gekommen. Mit 55 kg Eigengewicht ist er jedoch kein Leichtgewicht. Deswegen ist es gut, das ihr den Akku zum Laden entnehmen könnt. Der Wandler ist ideal für anspruchsvolle Pendler oder Senioren, die maximale Reichweite, höchste Sicherheit und Fahrkomfort ohne Helmpflicht als echten Auto-Ersatz suchen. Testnote 1 (Sehr gut). Zum ausführlichen Testbericht des Wandler E/K
Pro:
- Extreme Reichweite
- Starkes Bremsverhalten.
- Sehr hohe Zuladung bis 150 kg Rahmenlast
- Hohe Steigfähigkeit des Motors
Contra:
- Preislich im oberen Segment angesiedelt
- Hohes Eigengewicht (nichts für die Wohnung ohne Aufzug).
2. eFlux Street 20
Der eFlux Street 20 ist nicht ganz so stark, aber bietet bis 20 Km/h ein echt günstiges Preisleistungsverhältnis:
eFlux Street 20
- TESTSIEGER e-Scooter mit Sitz
- 20 Km/h mit Straßenzulassung.
- 500 Watt Antrieb bis zu 30 km Reichweite. Höchste Sicherheits Standards
Technische Daten eFlux Street 20 und Testbericht
| Modell | eFlux Street 20 |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 500 W |
| Reichweite | 30 km |
| Gewicht | 40,6 kg inkl. Akku |
| Traglast | 110 kg |
| Reifengröße | Vorne: 3.00-4, Hinten: 3.00-4 |
| Maße | 118 x 65 x 124 cm (LxBxH) Geklappt: 115,5 x 65 x 65 cm (LxBxH) |
| Akku | 36 Volt 12 AH |
| Ladedauer | 6 – 8 Stunden |
| Ausstattung | • Vorne und hinten Scheibenbremse • Elektro Motor mit Kette • Reflektoren • Seitenständer • Tacho • Vollfederung • Easy Fold Funktion • LED Scheinwerfer |
Testbericht: Im direkten Vergleich zum „Premium-Panzer“ Wandler K/E haben wir den eFlux Street 20 Pro getestet und zum Preis-Leistungs-Sieger gemacht. Der 500W-Motor des eFlux bietet soliden Vortrieb und kommt auch über steilere Brücken, aber eben wesentlich verhaltener. Mit 25 km Real-Reichweite ist er eher für den Stadtverkehr als für Überlandtouren gemacht. Die mechanischen Scheibenbremsen stoppen zuverlässig und auch sonst zeigte er im Test keine Schwächen. Sein großer Pluspunkt: Mit ca. 35 kg und kompakten 12-Zoll-Reifen ist er wesentlich handlicher. Der Sitz lässt sich mit wenigen Handgriffen komplett entfernen. Die Lenkstange lässt sich nach hinten umklappen. Ein guter Alltagsbegleiter, der erstaunlich viel Komfort und Fahrspaß liefert. Testnote 2 (Gut). Zum ausführlichen Testbericht des eFlux Street 20
Pro
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Der Sitz ist schnell abnehmbar und die Lenkstange klappbar
- Gute Ersatzteilversorgung
- Viel Zubehör
- Keine Helmpflicht
Contra
- Blei-Gel-Akkus (Standard)
Geringere Reichweite
3. Rolektro E-Joy 20
Der Rolektro E Joy 20 Li ist das ist das beliebteste Modell der deutschen Marke R0lektro und fährt mit 20 km/h ebenfalls noch führerscheinfrei.
Rolektro E-Joy 20 li
- bis 20 Km/h ohne Führerschein
- 500 Watt starker Hinterrad-Radnabenmotor
- mit Straßenzulassung
- 20 € Rabattcode direkt bei Rolektro: eroller20
Technische Daten Rolektro E-Joy 20 li und Testbericht
| Modell | Rolektro E-Joy 20 li |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 500 W |
| Reichweite | 45 km |
| Gewicht | 45 kg inkl. Akku |
| Traglast | 120 kg |
| Reifengröße | Luftreifen mit Ventil Ø 25 cm |
| Maße | 1240 x 640 x 1010 mm (LxBxH) |
| Akku | 36 Volt – 20 Ah Lithium Akkubox |
| Ladedauer | 4 – 6 Stunden |
| Ausstattung | • Extra Korb (vorne + hinten) • Vorne gedämpfte Teleskopgabel, hinten 2 Stoßdämpfer • Scheibenbremse (vorne/hinten) • 2 Rückspiegel • Digitaler Tacho • Reflektoren • Federung (vorne/hinten) • Hupe |
Testbericht: Der Rolektro E-Joy 20 Li positioniert hat sich in unserem Test als die goldene Mitte zwischen Wandler und eFlux positioniert. Er vereint den Komfort eines großen Rollers mit der Handlichkeit eines kompakten Scooters. Herzstück der „Li“-Variante ist der entnehmbare 36V-20Ah Lithium-Akku, der im Alltag eine solide Reichweite von bis zu 45 km ermöglicht und bequem in der Wohnung geladen werden kann. Mit seinem 500-Watt-Nabenmotor zieht er zügig auf die erlaubten 20 km/h an. Besonders positiv fällt die Vollfederung auf, die zusammen mit den 10-Zoll-Luftreifen Kopfsteinpflaster effektiv dämpft. Es gibt ihn serienmäßig mit Korb vorne und hinten. Der lässt sich einfach befestigen und bietet reichlich Stauraum für Einkäufe. Auch er bietet einen Faltmechanismus und passt in den Kofferraum. Der Rolektro E Joy 20 ist ideal für Pendler oder als Begleiter für den Camping Urlaub. Testnote 2 (gut). Zum ausführlichen Testbericht des Rolektro E Joy 20
Pro:
- Fahrkomfort
- Vollfederung (vorne und hinten)
- Stauraum-Wunder
- Moderates Gewicht
- entnehmbarer Akku
- Er verfügt bereits über Blinker
- Guter Kundendienst
Contra:
- Etwas teurer
- Traglast auf 120 kg begrenzt
4. Revoluzzer 4.0
Der Revoluzzer ist der E Scooter mit Sitz mit den größten Reifen. Die 17 Zoll Reifen fahren sich extrem komfortabel und bieten eine optimale Fahrsicherheit:
REVOLUZZER 4.0 20/45kmh
Technische Daten Revoluzzer und Testbericht
| Modell | Revoluzzer |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 600 W |
| Reichweite | 100 km (real 75) |
| Gewicht | 61 kg inkl. Akku |
| Traglast | 120 kg |
| Reifengröße | 14 Zoll |
| Maße | Aufgebaut: 147,5 x 66,5 x 115,5 cm (L x B x H) Geklappt: 135 x 63 x 61 cm (L x B x H) |
| Akku | 48V – 12 AH, Bleigel Akku – 35 km 48V – 20 AH, Lithium – 50 km 48V – 30 AH, Lithium – 60 km 48V – 40 AH, Lithium – 70 km |
| Ladedauer | 6 – 8 Stunden |
| Ausstattung | • Hydraulische Scheibenbremsen (vorne/hinten) • Drehgasgriff • LED Scheinwerfer • Upside Down Federgabel • Spiegel • Multifunktionsdisplay • Wartungsfreie Nabenmotor • Klappbar |
Testbericht: Der Revoluzzer 4.0 (20 km/h) von Eneway ist im Vergleich zu den anderen E Scootern mit Sitz eher das Arbeitstier mit großer Reichweite. Im Test fuhr der 600-Watt-Nabenmotor mit hohem Drehmoment mühelos über 15 % Steigungen. Dank der riesigen 14-Zoll-Reifen (ca. 40 cm Durchmesser) und der Multilayer-Schwinge mit Doppelzentraldämpfer bot er auch auf unseren Kopftseinpflaster Fahrten ein stabiles Fahrgefühl. Die Hydraulischen Scheibenbremsen sind serienmäßig verbaut und ziehen recht gut durch, manchmal aber leider auch etwas abprupt. Mit dem modularen Akku-System (Lithium bis 40 Ah) sollen Reichweiten von bis zu 100 km möglich sein. Kann sein, das das im Ecomodus möglich ist, wir sind real nur 75 km weit gekommen. Das ist aber auch noch extrem gut und für längere Touren ideal. Der Revoluzzer ist für alle ideal, die ein Pendlerfahrzeug brauchen, das robust ist und auch für lange Touren auch offroad geeignet ist. Leider bringt er an die 60 kg auf die Waage. Er ist schwer aber gut, daher Testnote: 3 (Befriedigend). Zum ausführlichen Testbericht des Revoluzzer 4.0
Pro:
- sichere 14-Zoll-Reifen
hochwertige Federung (Upside-Down-Gabel)
sehr hohes Drehmoment
bis zu 15 % Steigung kraftvoll durch
Contra:
- Basisversion mit Blei-Akkus
- Extremes Eigengewicht bis 62 kg
- Sperrige Maße
TIPP: Wenn Ihr über einen Autoführerschein verfügt, würde ich immer ein Modell bis 45 km/h wählen, weil ihr hier mehr Reserven (Beschleunigung, Reichweite) habt und mehr Steigkraft!
Testsieger mit Sitz bis 45 km/h
Leistungsstarke Modelle für Pendler und Langstrecken
| Modell | Max. Speed | Testnote | Reichweite | Preis (ca.) | Aktion |
|---|---|---|---|---|---|
| Egret GTs | 45 km/h | Note 1 (Sehr Gut) | bis 80 km | ab 2.149 € | Details |
| Streetbooster Allrad | 45 km/h | Note 1- (Sehr Gut) | ca. 60 km | ab 1.799 € | Details |
| Rolektro E Joy 45 | 45 km/h | Note 1- (Sehr Gut) | ca. 40 – 50 km | ab 1.299 € | Details |
| eflux Street 40 | 40 km/h | Note 2 (Gut) | ca. 35 km | ab 949 € | Details |
| Viron (Modell 1000W) | 32 km/h | Note 3 (Befriedigend) | ca. 20 – 30 km | ab 599 € | Details |
Hinweis: Für E-Scooter über 20 km/h ist in Deutschland eine entsprechende Fahrerlaubnis (Klasse AM/B) und ein Versicherungskennzeichen erforderlich.
1. Egret GTs
Der Egret GTs der Hamburger Premiummarke ist ‚E Scooter mit Sitz Testsieger 2026‚. Hohe Leistung, beste Qualität in der gesamten Verarbeitung und die Marke ist ‚Service-Sieger‚
Egret GTS
Technische Daten Egret GTs und Testbericht
| Modell | Egret GTs |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 45 km/h |
| Motorleistung | 1600 W |
| Reichweite | 100 km |
| Gewicht | 34,9 kg |
| Traglast | 150 kg |
| Reifengröße | 13 Zoll |
| Federung | hydraulische Öldruckfeder, einstellbar |
| Ladedauer | 5 – 7 Stunden |
| Ausstattung | • Elektronische Wegfahrsperre • Vorne und hinten Scheibenbremse • abschließbares Akkufach • integriertes Rahmenschloss • Radlager von Schaeffler • Blinker, Bremslicht • faltbar |
Testbericht: Der Egret GTs ist unser klarer Testsieger in der 45-km/h-Klasse (L1e), da er die Kompaktheit eines E-Scooters perfekt mit der Dynamik eines Mopeds vereint. Er ist der stärkste E Scooter auf dem Markt, so stark wie ein ‚großer Elektroroller‘ aber lässt sich kompakt falten. Mit einer Spitzenleistung von bis zu 1.890 Watt beschleunigte der Hamburger Bolide in unserem Steigungstest extrem kraftvoll und hielt die Geschwindigkeit auch an Steigungen bis 30% mühelos hoch. Die Ausstattung ist Premium: Große 13-Zoll-Luftreifen in Kombination mit einer hydraulischen Federung vorne und hinten lassen den Egret Gts sicherer und ruhiger auf jedem Untergrund und in Kurven fahren. Der hochwertige Wechselakku soll eine Reichweite von 100 km schaffen. In unserem Reichweitentest war dies aber nur im Ecomodus bis 25 km möglich. Bei voller Power lag die Reichweite aber noch bei 65 km. Auch die Bemsen sind Premiumqualität. Die vollhydraulische 4-Kolben-Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad mit dickeren Bremsscheiben (160 mm Durchmesser) lassen den GTs feinfühlig und stark dosieren. Der Egret GTs ist ideal für alle, die wirkliche Leistung suchen, eine perfekte und sichere Ausstattung (Blinker, Bremsen, Bremslicht etc). Die S-Klasse ist zwar teurer, aber dafür das beste und ischerste auf dem Markt. Egret ist zudem auch in Sachen Kundendienst gut und wurde zum Servicesieger des Jahres gewählt. Testnote: 1+ (Sehr gut+). Zum ausführlichen Testbericht des Egret Gts
Pro:
- hochwertiges Schnellwechsel-Akkusystem
- Herausragende Fahrdynamik
- Hochwertiges Fahrwerk & Bremsen
- Einstellbare Öldruck-Gabel
- hydraulische 4-Kolben-Bremsen
Contra:
- Teurer, aber sonst keine Schwächen
2. Streetbooster
Der Streetbooster Allrad ist der einzige E-Scooter mit Sitz, der mit einem Dualmotor bzw. mit Allradantrieb ausgestattet ist.
STREETBOOSTER Allrad mit Sitz
Technische Daten Streetbooster Allrad und Testbericht
| Modell | Streetbooster Allrad |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 45 km/h |
| Motorleistung | 1500 W |
| Reichweite | 90 km |
| Gewicht | 55 kg |
| Traglast | 140 kg |
| Reifengröße | 12 Zoll |
| Federung | hydraulische Federung |
| Ladedauer | 8 – 10 Stunden |
| Ausstattung | • Elektronische Wegfahrsperre • Vorne und hinten Scheibenbremse • abschließbares Akkufach • Allradantrieb • Blinker, Bremslicht • faltbar |
Testbericht: In unserem Praxistest beeindruckt der Streetbooster Allrad als brachiales Traktions-Monster. Er ist mit zwei Motoren an Vorder- und Hinterrad ausgestattet mit einer Spitzenleistung von 3.000 Watt. Traktion bei E-Scootern meint die Haftung und Kraftübertragung der Reifen auf dem Untergrund. Die ist nicht nur für die Beschleunigung wichtig sondern auch für Sicherheit. Eine gute Traktion verhindert das Durchdrehen der Räder (Schlupf) auf nassem oder losem Untergrund. Besonders auf losem Untergrund bietet der zuschaltbare Allradantrieb eine Stabilität, die bei 45-km/h mehr Sicherheit bietet. Das ganze ist dementsprechend schwerer. Mit fast 55 kg ist der Streetbooster Allrad nicht mehr ganz so portabel, wie der Egret GTs und bekommt dafür von uns Abzüge in der B Note. Aber auch er ist mit einem Wechselakku-System ausgestattet, so das ihr bequemer laden könnt. Dennoch landet er im Vergleich zum Egret GTs auf Platz 2: Während der Streetbooster mit dem Allrad punktet, bietet der Egret mit seinem fein abgestimmten Öldruck-Fahrwerk und den 4-Kolben-Bremsen das souveränere Hochgeschwindigkeits-Gefühl. Wer aber maximale Power am Berg braucht, wählt den Streetbooster. Testnote 1 (Sehr Gut). Zum ausführlichen Testbericht des Streetbooster Allrad.
- Pro:
- Enormes Drehmoment & Steigkraft
- Hervorragendes Wechselakku-System
- Traktion auf jedem Untergrund
Contra:
- Sehr hohes Eigengewicht
- Trommelrbremsen (aber wartungsärmer)
3. Rolektro E-Joy 45
Bei Rolektro gibt es ein Topcase hinten und ein Körbchen vorne dazu.
Rolektro E-Joy 45 li
- 1000 Watt Radnabenmotor, bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
- höhenverstellbaren Sitz, Federbeine vorne und hinten, ergonomisch geformten Sattel, USB-Ladebuchse und Mobiltelefonhalterung
- faltbarer e-Roller mit Straßenzulassung
- 20 € Rabattcode direkt bei Rolektro: eroller20
Technische Daten Rolektro E-Joy 45 li und Testbericht
| Modell | Rolektro E-Joy 45 li |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 45 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 50 km |
| Gewicht | 45 kg inkl. Akku |
| Traglast | 120 kg |
| Reifengröße | Luftreifen mit Ventil Ø 25 cm |
| Maße | 1240 x 640 x 1010 mm (LxBxH) |
| Akku | 48 Volt – 20 Ah – wechselbarer Lithium Akku – 7 kg |
| Ladedauer | 6 – 8 Stunden |
| Ausstattung | • Extra Korb (vorne) • Koffer (hinten) • Scheibenbremse (vorne und hinten) • Schutzblech (vorne und hinten) • 2 Rückspiegel • Digitaler Tacho • Reflektoren • Federbein (vorne und hinten) • Hupe • Stahl-Doppelrahmen |
Testbericht: Den E-Joy der deutschen Marke gibt es als 20 und als 45 km/h Modell mit Sitz. Seine Leistung ist im Vergleich zum Egret GTs und Streetbooster Allrad nicht ganz so stark. Aber genau deswegen ist er auch günstiger. Ob nun Leistung und Ausstattung im Alltag ausreichend sind, haben wir uns auf einer Probefahrt angesehen. Ausgestattet ist er mit einem 1.000-Watt-Hinterradmotor. Das ist gehobener Durchschnitt. Damit zieht er zügig auf seine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und zeigt dabei ein überraschend wendiges Fahrverhalten. Dank des entnehmbaren 48V-Lithium-Akkus sind realistische Reichweiten von etwa 35 bis 40 km möglich, was für tägliche Erledigungen völlig ausreicht. Besonders praktisch im Alltag sind die serienmäßigen Körbe und das geringe Eigengewicht von nur ca. 39 kg, wodurch er deutlich handlicher bleibt, als die schwere Allrad-Konkurrenz. Der Rolektro E-Joy 40 ist ideal für Pendler, Urlauber, für alle die einen soliden, klappbarer E Scooter mit Sitz suchen. Er bekommt trotz niedrigerer Leistungen im Vergleich zum Egret und Streetbooster eine gute Note, wegen seines Preis- Leistungsverhältnisses. Testnote 1- (Sehr gut-). Zum ausführlichen Rolektro E-Joy 40 Test.
4. eFlux Street 40
Der eFlux Street 40 ist günstiger, aber nur 40 km/h schnell.
eFlux Street 40
- TESTSIEGER e-Scooter mit Sitz
- 35 Km/h mit Straßenzulassung!
- 800 W bis zu 30 km Reichweite und viel Ausstattung
Technische Daten eFlux Street 40 und Testbericht
| Modell | eFlux Street 40 |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 35 km/h |
| Motorleistung | 800 W |
| Reichweite | 30 km |
| Gewicht | 35,8 kg |
| Traglast | 110 kg |
| Reifengröße | Vorne: 90/90-4, Hinten: 90/90-4 |
| Maße | 128 x 65 x 129 cm (LxBxH) Geklappt: 118,5 x 65 x 71 cm (LxBxH) |
| Akku | 36 Volt 12 AH |
| Ladedauer | 6 – 8 Stunden |
| Ausstattung | • Vorne und hinten gelochte Wave Scheibenbremsen • Reflektoren • Seitenständer • Tacho • Easy Fold Funktion • LED Scheinwerfer • Inkl. Korb |
Testbericht: Der eFlux Street 40 (oft auch als „Street 40 Pro“ bezeichnet) wird von einem 800-Watt-Motor angetrieben. Im Gegensatz zu den anderen E Scooter mit Sitz aus diesem Testbericht wird hier die Kraft klassisch wie bei einem Fahrrad per Kette übertragen. Beides hat seine Berechtigung. Eine Kette muss regelmäßig gereinigt, gefettet und nachgespannt werden, aber zieht wesentlich direkter. Im übrgen konnten wir die angegebene Höchstgeschwindigleit nicht dauerhaft erreichen. Der Tacho schwankte zwischen 35 bis 40 km/h. Die angebene Reichweite von 30 km, wurde im test um 10% unterschritten. Aber immer noch ausreichend. Besonders positiv fiel uns die Vollfederung auf, die in Kombination mit dem breiten Trittbrett und dem bequemen Sitz für ein entspanntes Gleiten sorgt. Außerdem ist er mit rund 43 kg schon leichter als seine Mitbewerber. Der eFlux Street 40 ist ideal für alle, die einen leicht zu bedienenden, günstigen Pendler mit Sitz suchen. Testnote: 2 (Gut). Zum ausführlichen Testbericht des eFlux Street 40
Pro:
- Vollfederung (vorne und hinten)
breiter, gepolsterten Sattel - serienmäßiger Gepäckkorb
- Kompakt transportabel
- Sehr günstig
Contra:
- Wartung durch Kettenantrieb
Basisversion verbaut eFlux Blei-Gel-Akkus
5. Viron XI-1500
Mit 20-Zoll-Vorderrad und ein 16-Zoll-Hinterrad
Technische Daten Viron XI-1500 und Testbericht
| Modell | Viron XI-1500 |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 45 km/h |
| Motorleistung | 750 Watt |
| Reichweite | 50 – 80 km real ca. 60 km |
| Gewicht | 27 kg |
| Traglast | 120 kg |
| Reifengröße | Vorne 20 Zoll, hinten 16 Zoll |
| Maße | 172 x 63 x 124 cm (L x B x H) |
| Akku | 48V Li-Ion Akku |
| Ladedauer | bis 8 Std. |
| Ausstattung | • Hydraulische Scheibenbremsen • Hydraulische Federgabel • LED-Scheinwerfer, Blinkeranlage, Hupe, Rückspiegel, höhenverstellbarer und abnehmbarer Sitz, digitales Display und Fast-Charge-Ladegerät |
6. Wandler K/E 45
Den Wandler K/E mit 45 Km/h kennt ihr schon aus der 20 km/h Klasse
- 45 km/h / Strassenzulassung
- 65 km Reichweite
- 1500 W Nabenmotor
- 50,- € Rabattcode 'Wandler50'
Technische Daten Wandler K/E 45 Km/h und Testbericht
| Modell | Wandler K/E 20 Km/h |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 500 W |
| Reichweite | 65 km |
| Gewicht | 55 kg |
| Traglast | 150 kg |
| Reifengröße | 14 Zoll Luftreifen |
| Akku | Gesamtlänge: 1300 mm Lenkerbreite: 720 mm Fahrzeugbreite (Trittbrett): 330 mm Sitzhöhe: 800 mm |
| Ladedauer | 4 – 6 Stunden |
| Ausstattung | • Klappbarer Lenker • Entnehmbarer Sitz • Rahmen: Stahl • Nabenmotor (wartungsarm) • Leistung: 52V 26AH (Reichweite 90+ km im ECO Mode) • Trittbrett: ABS Deck • Front-Licht: LED • Heck-Licht: LED • Tacho: Digital-Tachometer • Upside-Down Gabel (Front) • Stoßdämpfer (gekapselt an der Schwinge, wartungsarm) • Bremsen: Vollhydraulische Bremsanlage • Blinkerset: ist inklusive • Farben: weiß, schwarz, grün, rot, blau • Ab 15 Jahren fahren |
Testbericht: Der Wanlder K/E aus Sachsen ist Testieger in der 20 km/h und 45 km/h Klasse gworden. Es handelt sich um das gleiche gute Modell, nur eben gedrosselt. Einmal mit und einmal ohne Führerschein zu fahren. In unserem Fahrtest lässt der Wandler 45 km/h die 20-km/h-Version deutlich hinter sich. Während das Standardmodell im Stadtverkehr oft zum Hindernis wird, schwimmt die 45-km/h-Variante souverän im Verkehrsfluss mit. Die höhere Endgeschwindigkeit verkürzt Pendelzeiten drastisch und macht Überholvorgänge sicherer. Besonders an Steigungen zeigt der Wandler 45 seine Kraftreserven und hält das Tempo stabil, wo die gedrosselte Version spürbar einbricht. Dank der hochwertigen Bremsen bleibt das Fahrgefühl auch bei Höchsttempo absolut kontrolliert. Ein echtes Upgrade für Pendler. Testnote: 1 (Sehr gut) Zum ausführlichen Testbericht des Wandler E/K
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Fazit zum E Scooter mit Sitz Test
Wir haben für euch den testgemacht, aber Ihr müsst euch entscheiden!
1. Die Elite: Performance & Premium-Qualität
- Egret GTs (Testsieger): Das Maß der Dinge. Er gewinnt, weil er das stimmigste Gesamtpaket aus Hamburger Ingenieurskunst, brachialer 1.890W Peak-Leistung und High-End-Sicherheit (4-Kolben-Hydraulikbremsen) bietet. Er fühlt sich am ehesten nach einem „echten“ Fahrzeug an.
- Streetbooster Allrad (Platz 2): Der unangefochtene Bergkönig. Mit 3.000W und zwei Motoren zieht er überall hoch. Er landet nur knapp hinter dem Egret, da dessen Fahrwerk und Bremsen auf glattem Asphalt noch einen Tick präziser und souveräner wirken.
2. Die Komfort- & Reichweiten-Riesen
- Viron XI-1500: Unser Preis-Leistungs-Tipp. Durch die riesigen Räder (20″/16″) bietet er den besten Federungskomfort auf schlechten Straßen. Er ist ideal für lange Überlandstrecken, wenn das Budget keine 2.000 € hergibt, aber man stabil und sicher ankommen will.
- Wandler (45 km/h): Der perfekte Stadt-Allrounder. Im Vergleich zur 20-km/h-Version bietet er das nötige Plus an Sicherheit und Speed, um im fließenden Verkehr mitzuschwimmen, ohne zum Hindernis zu werden.
3. Die Pragmatiker: Günstig & Funktional
- Rolektro E-Joy 45: Der solide Alltagsbegleiter. Er ist handlicher und leichter als die „Monster“ von Streetbooster oder Viron. Ein ehrlicher Scooter für Pendler, die ein kompaktes Fahrzeug mit Sitz suchen.
- eFlux Street 40: Der Preiskracher. Er nutzt zwar einfachere Technik (Kette, oft Blei-Akku), ist aber unschlagbar günstig. Ideal für kurze Wege zum Einkaufen oder auf dem Campingplatz, wenn man selbst mal eine Schraube nachziehen kann.
E-Scooter mit Sitz: Dein Ratgeber
Alles Wissenswerte zur Zulassung und Sicherheit im Straßenverkehr.
Ja, aber unter Bedingungen: Nur wenn sie eine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine EU-Typgenehmigung (CoC) besitzen.
Du musst nicht zur Zulassungsstelle, aber folgende Punkte sind Pflicht:
- Versicherung: Eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben.
- Kennzeichen: Du benötigst ein klassisches Versicherungskennzeichen zum Anschrauben (wie beim Mofa).
- Stichtag: Jedes Jahr am 1. März wechseln die Farben. Ab dem 1. März 2026 ist das gültige Kennzeichen Schwarz.
Hier entscheidet die Höchstgeschwindigkeit:
Bis 20/25 km/h:
Wer vor dem 01.04.1965 geboren ist, fährt führerscheinfrei. Jüngere benötigen mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung.
Bis 45 km/h (z.B. Egret GTs):
Hier ist die Klasse AM (Rollerführerschein) oder der normale Autoführerschein (Klasse B) Pflicht.
20/25 km/h: Ab 15 Jahren (mit Mofa-Prüfbescheinigung).
45 km/h: Ab 15 Jahren (Klasse AM).
Bis 20 km/h
Keine gesetzliche Helmpflicht, aber für deine Sicherheit dringend empfohlen!
Über 20 km/h
Es besteht gesetzliche Helmpflicht. Da Scooter mit Sitz meist 25 km/h oder 45 km/h fahren, ist ein zertifizierter Helm Pflicht.
So haben wir E Scooter mit Sitz getestet

Das Testteam von e-roller.com testet seit 7 Jahren E Scooter. Immer mit dabei sind auch Modelle mit Sitz. Für diese haben die Kollegen Hagen (unser Elektroexperte) und Esra (unser Testfahrer) ein standardisiertes Prüfverfahren entwickelt. Da diese Fahrzeuge eine Mischung aus Tretroller und Moped sind, müssen sie in beiden Welten bestehen.
Hier ist die Übersicht unserer Testkriterien:
1. Stabilität & Ergonomie (Der „Sitz-Check“)
Ein Sitz ist nur dann gut, wenn er nicht wackelt und auch nach unserer Fahrt nicht unbequem wird.
- Sitzmechanik: Wie fest ist die Sattelstange? Gibt es Spiel während der Fahrt? Da legen wir auch mal Hand an.
- Federung: Da man im Sitzen Stöße direkt in die Wirbelsäule bekommt, prüfen wir die Qualität der Sattelfederung und der Stoßdämpfer (vorne/hinten).
- Ergonomie: Ist der Abstand zwischen Sattel und Lenker auch für größere Personen (über 1,85 m) ausreichend, oder stoßen die Knie an den Lenker? Dennunser Testfahrer Martin misst 189 cm.
2. Fahrdynamik & Sicherheit
Ein höherer Schwerpunkt (durch den sitzenden Fahrer) verändert das Fahrverhalten massiv.
- Bremsweg-Messung: Wir testen die Bremsen (meist Scheibenbremsen) bei Trockenheit und Nässe aus 20 km/h. Bei den 45 km/h Modelle testen wir bei 30 km/h.
- Kurvenstabilität: Neigt der Scooter zum Kippen oder bleibt er bei engen Radien stabil?
- Anfahrverhalten: Beschleunigt der Motor sanft oder ruckartig? (Besonders wichtig für Senioren-Modelle). Lässt sich der Gasgeber gut dosieren?

3. Alltagstauglichkeit & Transport
Ein E-Scooter mit Sitz ist oft sperriger als ein Standard-Modell.
- Klappmechanismus: Lässt sich der Sitz leicht einklappen oder abnehmen? Benötigt man Werkzeug dafür? Und ganz wichtig, passt der E Scooter gefaltet auch in den Kofferraum, also wie sind seine Maße?
- Gewicht: Kann eine Einzelperson den Scooter noch in den Kofferraum heben? (Oft wiegen diese Modelle 25–40 kg).
- Zuladung: Wir prüfen, ob die Performance bei maximaler Gewichtsbelastung spürbar einbricht. Wir haben einen Testfahrer mit 95 kg und einen mit 76 kg Gewicht.
4. Akku, Reichweite & Motorleistung
Wir verlassen uns nicht auf Herstellerangaben, sondern testen unter Realbedingungen.
- Reale Reichweite: Testfahrt mit einem 85 kg schweren Fahrer bei ca. 15°C auf gemischtem Terrain.
- Steigfähigkeit: Schafft der Motor eine 10–15 % Steigung, ohne dass die Geschwindigkeit unter 10 km/h fällt? Unser Teufelsberg steigt sogar von 25 auf über 30% an.
- Ladezeit: Wie lange dauert eine Vollladung tatsächlich?
5. Rechtliche Konformität (StVZO)
Ohne korrekte Papiere ist der Scooter nur auf Privatgelände nutzbar.
- ABE-Prüfung: Liegt die Allgemeine Betriebserlaubnis vor?
- Beleuchtung: Dafür machen wir extra eine Nachtfahrt
- Kennzeichenhalter: Ist eine Vorrichtung für das Versicherungskennzeichen fest verbaut?
Unser E Scooter mit Sitz Testvideo
Kaufberatung zum E Scooter mit Sitz
Ratgeber: Wir stellen dir bei uns nicht nur die 10 besten E Scooter mit Sitz aus dem Praxistest vor, sondern beraten dich umfassund auch zu den rechlichen Fragen (Straßenzulassung, Führerschein, Versicherung oder Helmpflicht), wir beraten dich zu der Frage, ob sich für dich überhaupt ein E Scooter lohnt und geben wertvolle Tipps zur Technik!
Welche Arten E-Scooter mit Sitz gibt es?

„Wir unterscheiden E Scooter mit Sitz bis 20 Km/h und bis 25 Km/h, das E Mofas und bis 45 Km/h, das sind sind eigentlich Elektroroller! Es gibt E Scooter deren Sitz abnehmbar oder klappbar ist und diejenigen mit festverbautem Sitz. Bauartbedingt gibt es Trittbrettroller mit Sitz, E Chopper oder Elektroroller bzw. Elektromobile mit Sitz.“
E-Scooter“ vs. „Elektroroller
Bevor Sie vergleichen, klären wir kurz die Begriffe, da es hier oft zu Verwechslungen kommt:
- E-Scooter mit Sitz (Tretroller-Basis): Das sind kompakte Elektro-Kleinstfahrzeuge mit Trittbrett, Lenkstange und einem (oft abnehmbaren) Sattel. Sie sind ideal für kurze Strecken, meist faltbar und wiegen ca. 15–30 kg. Meist ab 14 Jahren (bei 20 km/h) ohne Führerschein erlaubt, aber mit Mofaprüfbescheinigung.
- Elektroroller (E-Scooter im „Vespa-Stil“): Dies sind vollwertige Zweiräder mit Sitzbank, Fußraum und großen Reifen. Sie wiegen deutlich mehr (80 kg+), sind nicht faltbar und für den fließenden Stadtverkehr gedacht. Klasse AM (Moped) oder B (Auto) erforderlich.
Auf dieser Seite konzentrieren wir uns primär auf die kompakten E-Scooter mit Sitz/Sattel (Tretroller-Bauweise).
Für wen ist ein E Scooter mit Sitz geeignet?
Ein E Scooter mit Sitz bringt im Vergleich zum klassischen „Steh-Modell“ verschiedene Vorteile mit. Unser Team testet seit 7 Jahren alle topn E Scooter und auch mit Sitz. Wir denken, für alle die mehr Stabilität beim Fahren suchen oder schlichtweg entspannter ans Ziel kommen möchten ist der Sitz-E-Scooter die richtige Wahl. Er ist ideal für für Pendler und Freizeitfahrer oder junge coole Leute und Senioren gleichermaßen. Doch für wen lohnt sich die Anschaffung wirklich? Hier sind die drei entscheidenden Faktoren:
Komfort: Entspannt ans Ziel ohne müde Beine
Der offensichtlichste Vorteil ist, das man sitzt, ein enormer Zugewinn an Bequemlichkeit. Wenn wir E Scooter testen, dann will jeder aus dem Team am liebsten immer die mit Sitz probefahren. Auch der Funfact ist hier enorm groß. Während langes Stehen auf unebenem Untergrund – wie Kopfsteinpflaster oder Schlaglöchern – die Muskulatur und die Gelenke ermüdet, ermöglicht der Sitz eine deutlich ergonomischere Haltung.
- Entlastung: Rücken und Knie werden geschont, da die Erschütterungen nicht mehr rein über die Beine abgefedert werden müssen.
- Vibrationsdämpfung: Viele Modelle mit Sitz verfügen (hoffentlich) zusätzlich über eine gefederte Sattelstütze, die Fahrten auf holprigen Wegen entscheident ist, wie beim Trekking Rad.
- Ausstattung: Ein mega Vorteil bei den meisten E Scooter mit Sitz ist, das sie fast immer mit Transportkörben oder Gepäckträgern ausgestattet werden. Anders als beim Trittbrettroller kann man bequem den Einkauf mitnehmen.
- Zielgruppe: Ideal für Pendler, die entspannt zur Arbeit kommen wollen, junge Menschen, die lieber auf einem E Scooter cruisen oder Senioren, die entlastet werden wollen oder die aus gesundheitlichen Gründen nicht lange schmerzfrei stehen können. Oder für alle, die täglich einfach etwas transportieren müssen!

Gleichgewicht: Sicherheit durch tieferen Schwerpunkt
Für viele Einsteiger ist das freie Stehen auf einer schmalen Plattform mit oft zu kleinen Rädern eine wackelige Angelegenheit. Auf einem E-Scooter mit Sitz führlen wir uns besonders im dichten Straßenverkehr viel sicherer. Durch die sitzende Position verlagert sich der Schwerpunkt nach unten, was das Fahrzeug insgesamt stabiler macht.
- Sicheres Handling: Das Lenken und Kurvenfahren fällt im Sitzen oft leichter, da der Körper fest mit dem Fahrzeug verbunden ist. Und auch weil man nicht gleich die Lenkstange direkt vor der Brust hat.
- Sicherer Stand: Beim Ampelstopp könnt ihr die Füße einfach links und rechts auf den Boden stellen, ohne dass man vom Trittbrett absteigen muss.
- Größere Reifen: Die meisten E Scooter mit Sitz sind im Vergleich zu Steh-E-Scooter mit größeren Reifen ausgestattet. Ab 13 Zoll geht es los. Trittbrett-Scooter fahren oft nur mit kleinen 10 Zoll Reifen. Große Reifen haben grundsätzlich mehr Grip, Transaktion in Kurven und fahren sicherer. Dazu kommt, das sie auch besser federn und für zusätzlichen Komfort sorgen.
- Zielgruppe: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist für alle interessant, besonders für Verkehrseinsteiger, Senioren oder Menschen mit leichten Gleichgewichtsproblemen.
Längere Strecken sind fahren
Ein herkömmlicher E-Scooter ist meist für die „letzte Meile“ gedacht. Mit einem Sitz sind längere Strecken möglich. Wer täglich 5 bis 10 Kilometer (oder mehr) zur Arbeit pendelt, wird die sitzende Position schnell zu schätzen wissen. Wir testen alle E Scooter Modelle auch auf Ihre Reichweite, also ob die Herstellerangaben mit der Realität übereinstimmen. Wenn E Scooter mit einer Reichweite von 60 km angeboten werden, dann sind wir auch mal 3 Stunden unterwegs. Und die möchtet ihr nicht im Stehen fahren. 🙂
- Ausdauer: Die mentale und körperliche Ermüdung ist im Sitzen wesentlich geringer, wodurch auch Fahrten am Limit der Akku-Reichweite nicht zur Qual werden. Macht auch mehr Spaß!
- Gepäckoptionen: Bei längeren Strecken fällt uns sofort wieder Gepäck ein. Viele Sitz-Modelle bieten Platz für einen kleinen Korb oder eine Tasche hinter dem Sattel.
- Zielgruppe: Also nicht nur Pendler, die das Auto öfter stehen lassen möchten, ohne auf den Komfort eines Fahrzeugs zu verzichten, sondern auch alle die mal am Wochenende einen Ausflug machen wollen.
E-Scooter mit Sitz für Senioren: Worauf achten?
E Scooter mit Sitz sind ideal für ältere Menschen! Wir haben euch speziell für diese Zielgruppe ein paar Fakten zusammen gestellt, auf die ihr bei der Wahl des richtigen Modells zu achten habt:
- Sicherheit & Stabilität: Wir empfehlen den Egret GTs mit größeren Luftreifen für eine bessere Dämpfung und Laufruhe.
- Tiefer Einstieg: Ein niedriges Trittbrett, wie bei den E Scootern ist ideal, um sicher auf- und abzusteigen.
- Komfort-Features: Gefederte Sattelstützen, wie beim Rolektro schonen den Rücken. Auch Körbe , wie beim eFlux oder ein Gepäckträger, wie beim Egret GTs machen einen mobiler.
- Rechtliches: Personen, die vor dem 01.04.1965 geboren sind, benötigen für Modelle bis 25 km/h oft keine Mofa-Prüfbescheinigung (nur Personalausweis).
Vor und Nachteile eines E Scooter mit Sitz
- bequemer & entlastend
- sicherer durch tiefen Schwerpunkt
- sicherer durch größere Reifen
- 20, 25 oder sogar mit 45 km/h
- meist höhere Steigkraft
- Gepäckoptionen
- etwas sperriger
- etwas schwerer
- geringere Auswahl
Rechtliche Klarheit: EKFV oder Mofa?
Sind E-Scooter mit Sitz in Deutschland erlaubt?
Ja, E-Scooter mit Sitz sind grundsätzlich in Deutschland erlaubt. Doch gleichermaßen, wie bei den stehenden Variante, muss auch Ihr E-Scooter mit Sitz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um auf öffentlichen Straßen und Wegen genutzt werden zu dürfen. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die sogenannte Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), die jedes Kraftfahrzeug in Deutschland benötigt. Zusätzlich muss Ihr E-Scooter mit Sitz bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Der E Scooter mit Sitz als EKF / Elektrokleinstfahrzeug ohne Führerschein bzw. mit Mofaprüfbescheinigung darf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten und muss über zwei wirksame Bremsanlagen verfügen. Ein Frontlicht, ein Rücklicht und Reflektoren sind ebenfalls vorgeschrieben. Ebenso ist das Fahren nur für Personen ab 14 Jahren erlaubt. Ein Helm ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen. Ein Elektroroller mit Sitz kann bis 25 Km/h eine Mofa sein, für die Ihr eine Prüfbescheinigung braucht oder als Elektroscooter mit Sitz bis 45 Km/h ebenso zugelassen werden. Hierfür braucht Ihr einen Mopedführerschein oder dürft diese auch mit einem Autoführerschein der Klasse B fahren.
Kann man E Scooter mit Sitz ohne Führerschein fahren?
Ja, in Deutschland dürfen Sie Elektroroller, auch bekannt als E-Scooter, grundsätzlich ohne Führerschein fahren. Allerdings gibt es hierbei wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten. Voraussetzung für die Nutzung dieser Elektromobilitätsmittel ist eine Betriebserlaubnis und die Versicherungskennzeichnung. E-Scooter dürfen nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde verkehren und sollten über zwei unabhängige Bremsen verfügen. Darüber hinaus ist die Nutzung nur Straßen zulässig.
| E Scooter mit Sitz | Helmpflicht | Führerschein |
| E-Mobile mit Sitz bis 6 km/h | nein | Kein Führerschein nötig |
| E-Scooter mit Sitz bis 20 km/h | nein | Kein Führerschein nötig (Mofaprüfbescheinigung) |
| E-Mofa mit Sitz bis 25 km/h | ja | Mofa Prüfbescheinigung |
| E-Roller mit Sitz bis 45 km/h | ja | Klasse AM, A1, A2, A, B |
| E-Roller mit Sitz bis 11 kw | ja | Klasse A1, A2, A, B196 oder alte Klasse 3 (vor 1980) |
E Scooter mit Sitz: Infos zu Führerschein, Straßenzulassung
Die Straßenverkehrsordnung, kurz StVO, legt genau fest, wer ab welchem Alter dem Fahrspaß auf einem Cityroller nachkommen darf. Einen E-Scooter ohne Sitz dürft ihr bereits mit 14 Jahren fahren. Soll es ein Leichtmofa mit Sitz werden, müsst ihr wissen, dass die Mofa-Prüfbescheinigung erst ab 15 möglich ist. Für die Führerscheinklasse AM ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben. Auch bekannt als Mofa-Führerschein. Hier darf der Elektro Scooter nicht schneller als 25 km/h sein. Seid ihr – zumindest auf dem Papier – schon erwachsen, dürft ihr euch auf 45 km/h schnelle E-Scooter mit Sitz freuen. Den Führerschein bitte immer bei euch tragen, falls der Freund und Helfer ihn gerne sehen will.
Besteht bei einem E Scooter mit Sitz Helmpflicht?
Wenn die E-Scooter mit Sitz nur 20 km/h fahren können, geht das helmfrei. Für Elektroroller mit Sitz, die bis zu 45 km/h erreichen, ist es zwingend notwendig, sich mit einem Helm zu schützen. Nicht, weil ihr nicht fahren könnt, sondern weil E-Scooter-Fahrer gerne mal übersehen werden. Helme gibt es in vielen Formen und Farben. Alles über Helmpflicht bei Elektrorollern und Co gibt es hier nachzulesen.
Braucht ein E Scooter mit Sitz eine Zulassung und Versicherung?
Motorroller, Mofas und Mopeds brauchen, wie E-Scooter und Segways auch, einen Versicherungsschutz. Hierrunter fallen also auch Elektroscooter mit Sitz, wenn sie legal in Deutschland fahren wollen. Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, wenn Ihr jemanden bei einem Unfall verletzt oder einen Kratzer an einem Auto verursacht.
Nachdem ihr euren E-Scooter mit Sitz bei der Versicherung eurer Wahl angemeldet habt, bekommt ihr ein Versicherungskennzeichen zugeschickt, das ihr am Fahrzeug anbringen müsst. Jedes Jahr hat das Kennzeichen andere Farben. Eine Haftpflichtversicherung für E-Scooter kostet pro Jahr etwa 60 bis 80 Euro. Wer ohne gültige Versicherung am Straßenverkehr teilnimmt, verhält sich gesetzeswidrig und muss mit einer Geldstrafe rechnen.
Alles rund um die Technik zu e Scooter mit Sitz
Ist ein E Scooter mit Sitz faltbar?

Die meisten E Scooter mit Sitz bis 20 Km/h oder auch bis 35 oder 45 Km/h, deren Sitz auf einem Gestänge auf dem Trittbrett befestigt ist, also sogenannte Trittbrettroller mit Sitz sind auch faltbar. Ihr könnt sie prima verstauen und mit in den Urlaub nehmen. Größere E Chopper mit Sitz sind dagegen so schwer, das es auch keinen Sinn macht zu klappen bzw. falten.
Welche Reichweite haben E Scooter mit Sitz?
Im Vergleich zu einem herkömmlichen E-Scooter mit Sitz ist ein E-Roller mit Sitz schon allein von der Bauweise her breiter konstruiert. Sprich: Es könnte auch ein Akku reinpassen, der größer und toller ist. Das faltbare Elektro-Mofa K1 von Lehe schafft beispielsweise 35 km Reichweite. Beim REVOLUZZER 2 3.0 Pro E-Scooter mit Sitz könnt ihr auswählen, für welchen Akku ihr euch entscheidet. Mit dem Bleiakku packt der Scooter pro Aufladung 30 km, wählt ihr den besten Lithium-Akku (kostet aber extra), schafft ihr ganze 80 km Reichweite.
Allein oder zu zweit?
Auf einem E-Scooter ohne Sitz in Begleitung zu fahren ist tabu. Wollt Ihr dennoch zu zweit einen romantischen Ausflug machen, gibt es beim E-Roller mit Sitz die Möglichkeit. Der E-Flux Harley Two bietet beispielsweise gepolsterte Sitze für 2 Mitfahrer, wobei der Hintermann sich sogar noch an eine Rückenlehne anlehnen kann. Wichtig ist, die Zuladung nicht zu überschreiten. Beim E-Flux liegt sie bei 147 kg.
Die Bremsen beim Elektroscooter mit Sitz
Da E-Scooter mit Sitz schneller fahren dürfen, ist es wichtig, auf gute Bremsen zu achten. Viele Hersteller setzen auf hydraulische Scheibenbremsen, damit die E-Scooter auch bei unerwarteten Hindernissen zügig abzubremsen. Es macht auch in der Wartung einen Unterschied. Scheibenbremsen sind einfacher zu warten und bei Verschleiß zu ersetzen. Ebenso gibt es Unterschiede in der Qualität bei Regen. Die Unterschiede von den unterschiedlichen Bremssystemen könnt ihr euch hier durchlesen. Es gibt inzwischen auch Elektroroller mit Energierückgewinnung, das heißt das wenn Ihr bremst die dabei entstehende Energie wieder im Akku eingespeist wird und Ihr dadurch eine größere Reichweite bekommt. Wir empfehlen in Sachen Bremssystem die Modelle von eFlux.
Die Bereifung des E Scooters
Grob gesagt gibt es beim E-Scooter Luftreifen und Vollgummireifen. Luftgummireifen federn besser. Auch die Größe spielt eine Rolle: Denn je größer die Reifen, desto bequemer die Fahrt. Ist der Untergrund uneben, sind breite Reifen die bessere Wahl. Es gibt zudem inzwischen sogenannte Hybridreifen. Stabile Gummireifen ohne Schlauch halten länger und vereinfachen die Reparatur. Die Reifen vom Scrooser sind so breit, dass er nicht umkippen kann ist. Ebenso breite Reifen haben sogenannte e-Chopper.
Das Licht beim E Scooter mit Sitz
Sehen und gesehen werden. Das ist im Straßenverkehr die Devise, vor allem wenn ihr auf einem nahezu geräuschlosen E-Scooter angeschossen kommt. Mit der richtigen Beleuchtung sehen euch Passanten und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und können euch aus dem Weg wegen (da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens). Fahrt ihr, warum auch immer, ohne Licht, ist das eine Ordnungswidrigkeit und ihr werdet zur Kasse gebeten. Die meisten e-Scooter sind mit starken LED Leuchten ausgestattet.
Der Akku und seine Reichweite
Der Akku ist fast das wichtigste Bauteil bei einem E-Roller mit Sitz und auch ohne Sitz. Denn er entscheidet, wie weit ihr kommt. Achtet auf die vom Hersteller angegebene Reichweite, schaut, ob es sich um einen Bleiakku oder Lithium-Akku handelt, prüft, wie viele Ladezyklen die Batterie packt und gaaaanz wichtig: Überlegt euch gut, ob ihr einen Akku wollt, der sich beim E-Scooter entfernen und im Haus laden lässt. Ein E-Roller mit Sitz wiegt oft mehr als ein „Steh-Scooter“. Wenn ihr den in den fünften Stock schleppen müsstet, dann gute Nacht um halb Acht. Könnt ihr den Akku für das Laden entnehmen, besteht oft die Möglichkeit einen Ersatzakku hinzuzukaufen und so die Reichweite zu verlängern.

Die Ladezeit kann stark variieren, je nach Akkukapazität und Ladegerät. Wer seinen Scooter oft und viel benutzt, ist mit einem großen Akku und Schnellladekabel besser bedient. Sind die Ladezyklen erschöpft, wird es Zeit für die Batterieentsorgung.
Die Motorleistung und Steigkraft
Ein Motor mit wenig Nennleistung ist zwar günstiger, aber auch spinnefeind mit Anhöhen. Deshalb gilt es zu schauen, in welchem Terrain ihr wohnt bzw. fahren wollt. Geht es tunnelblick-mäßig immer geradeaus, reicht eine geringe Leistung. Für Berg- und Talfahrten müssen schon ein paar halbe Pferdestärken verbaut sein.
TIPP: Die meisten E Scooter mit Sitz schaffen Steigungen zwischen 15 – 20 %. Wenn ihr eher im hügeligen Land fahrt, braucht ihr mehr. Denkt daran, das die Steigkraft bei höherem Fahrergewicht um bis zu 20% nachlassen kann. Für alle, die nicht an stärkeren Steigungen schieben wollen, empfehlen wir den Streetbooster Allrad mit 25% und den Egret GTs mit 30% Steigleistung!
E-Scooter Sattel nachrüsten: Die rechtliche Falle (StVZO)
Dies ist ein kritisches Thema, zu dem wir immer wieder von euch Fragen rein bekommen:
Vorsicht beim Nachrüsten!
Viele fragen uns, ob man bei einem herkömmlichen E-Scooter (ohne Sitz) nachträglich einen Sattel montieren kann. Aber Achtung: In Deutschland erlischt beim nachträglichen Anbau eines Sitzes fast immer die Betriebserlaubnis (ABE).
- Warum? Ein E-Scooter mit Straßenzulassung ist als „Elektrokleinstfahrzeug“ definiert, das laut Gesetz (eKFV) keinen Sitz haben darf.
- Die Folge: Sobald ein Sitz montiert wird, fällt das Fahrzeug in eine andere Klasse (z. B. Mofa oder Leichtmofa). Ohne neue Einzelabnahme durch den TÜV ist das Fahren im öffentlichen Raum illegal und führt zum Verlust des Versicherungsschutzes.
- Unsere Empfehlung: Wer im Sitzen fahren möchte, sollte von vornherein einen E-Scooter kaufen, der bereits ab Werk mit Sitz zertifiziert ist. Diese Modelle findet ihr bei uns in der Bestenliste.
E Scooter mit Sitz kaufen – Tipps
E-Scooter mit Sitz gibt es in Onlineshops (Amazon, Otto, Kaufland etc) oder direkt beim Hersteller zu kaufen. Wo ihr einen E-Roller mit Sattel am günstigsten bekommt, erfahrt Ihr bei uns. Wir zeigen euch auch, wo Ihr günstige E-Scooter mit Sitz B-Ware bekommt. Grundsätzlich raten wir dazu direkt beim Hersteller, wie bei eFlux zu kaufen. Hier bekommt Ihr guten Service und Gewährleistungsansprüche.
Achtet darauf, dass die für euch wichtigsten Parameter abgedeckt sind. Während Scheinwerfer und Rückleuchte von der StVO vorgegeben sind, hat nicht jeder Scooter eine Federung verbaut. Fahrt ihr nicht nur asphaltierte Strecken, sind gute Stoßdämpfer unerlässlich. Schwere Fahrer sollten auf eine höhere Tragkraft achten. Auch die Radgröße ist entscheidend. Es müssen ja keine Megawheels sein. Aber bei Ballonreifen ist der Rollwiderstand geringer als bei normalen Reifen, was beim Vorankommen von Vorteil ist.
FAQ Elektroscooter mit Sitz
Für ein Leichtmofa mit Sitz kann die Mofa-Prüfbescheinigung erst ab 15 abgelegt werden. Den Führerschein der Klasse AM gibt es ab 16 Jahren.
Das ist stark abhängig vom jeweiligen Modell, es variiert zwischen 30km-80km pro Aufladung und Fahrverhalten. Der Tacho bzw. eine Multifunktionsanzeige sagen euch, wie weit ihr noch kommt, bevor der Akku geladen werden muss. Hat der Scooter verschiedene Geschwindigkeitsstufen, kommt ihr im Eco-Modus am weitesten.
Fährt der E-Roller mit Sitz schneller als 20 km/h ist es gesetzlich vorgeschrieben, einen Helm zu tragen. Helmfrei fahren darf man nur bei geringeren Geschwindigkeiten.
Der leichteste E-Roller mit Sitz ist hier der eFlux Lite Six E-Scooter 1000 Watt mit Straßenzulassung. Das Elektromobil hat nur 25,5 Kilogramm Gesamtgewicht. Weitere leichte E-Scooter mit Sitz sind der eflux Street 20 mit nur 38 kg Gesamtgewicht und der eflux Street 40 mit nur 36 Kilogramm Gesamtgewicht. Der Egret GTs ist in der Klasse der E Scooter mit Sitz bis 45 km/h der leichteste.
Die eflux Modelle von Miweba sind faltbare eScooter. Außerdem klein zusammenzulegen ist der Egret GTs, bei dem auch der Sitz eingefahren werden kann. Beim Streetbooster Allrad lassen sich auch die Lenkerenden zusammenklappen.
E-Scooter bis 20 km/h dürfen nur von Personen ab dem 14. Lebensjahr im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden. Des Weiteren sind die Modelle über einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, also zum Beispiel Modelle bis 45 km/h, nicht ohne Fahrerlaubnis zu fahren. Für die Modelle bis 45 km/h reicht schon ein Autoführerschein. Diese Modelle sind also nur etwas für Erwachsene. Modelle mit Sitz gibt es selbstverständlich auch für Kinder. Nur, dass diese nur auf Privatgelände genutzt werden dürfen.
E-Roller mit Sitz, die über drei Räder verfügen, werden meist als sogenanntes Seniorenmobil gebaut. Ein einfaches Elektromobil mit einem Vorderrad und doppeltem Hinterrad wird mit und ohne Straßenzulassung angeboten. Der Freeliner ist ein solches E-Dreirad mit Sattel. Selbst mit einem Hoverboard-Sitz lässt sich auch ein E-Board in wenigen Handgriffen zu einem Hoverkart umfunktionieren. Markboard bietet so etwas an.
Wenn es ums Gewicht geht, dann empfehlen wir den oben aufgeführten eFlux City 20. Mit um die 37 Kg gehört er zu den leichtgeweichten der EScooter mit Sitz. Andere wiegen schon mal 40 bis 60 Kg.
Es gibt verschiedene Hersteller, die zu Ihren E Scootern einen Sitz anbieten – zum Beispiel ePowerfun. Diesen kann man nachträglich draufschrauben
Wenn der E Scooter in seinen Papieren keinen Sitz eingetragen hat, dann fährt man mit einem nachträglich angebauten Sitz im öffentlichen Straßenverkehr ohne Sitz
Der aktuell beste E Scooter mit Sitz ist einmal der eflux Street 20 und sein stärkerer Bruder, der eFlux Street 40, sowie der Rolektro E Joy 20. Ein E-Scooter mit Sitz, bis zu 20 km/h Höchstgeschwindigkeit langlebigen 36V-12 Ah Akkus und bis zu 30 km Reichweite.
Ausstattung gibt es für E Scooter mit Sitz: Federungen am Vorder- und Hinterrad. Es gibt Außenspiegel für den Lenker, Transportkorb für den Lenker oder am Hinterrad, extra Schlösser, sowie ein digitaler Tacho, USB, Bluetooth und eine Handyhalterung.
Egret GTs: Er ist für ein 45 km/h Modell erstaunlich flach im geklappten Zustand (nur 60 cm hoch). Das liegt daran, dass Egret das Design sehr nah am klassischen Scooter-Layout hält. Er passt damit gut in größere Kombis.











2 Kommentare
Fricke Annemarie
Such trike E Scooter Faltkarten für Reisen und Flüge es muss auch leicht sein
Willi
Hallo Fricke, was meint Faltkarten?