Die neue Generation e-Scooter mit Wechselakku

©eflux e Scooter

E-Scooter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade für die letzte Meile sind die E-Roller bestens geeignet. Doch viele Nutzer wollen mehr, gerade was die Reichweite angeht. Da der Akku bei den meisten Modellen nur für wenige Kilometer reichte, war Handlungsbedarf seitens der Hersteller nötig. Schließlich ist die Batterie das Herzstück bei einem solchen Fortbewegungsmittel, da er den Elektromotor mit Strom versorgt und entscheidet, wie weit der Fahrer mit seinem E-Scooter durch die Gegend fahren kann.

 

E-Scooter mit Wechselakku ist der Trend

Wahrscheinlich ist, das in Zukunft die meisten e-Scooter mit Wechselakku angeboten werden. Denn so wird das Laden erheblich erleichtert. Der Kunde muss so nicht das ganze Fahrzeug an die Stromquelle tragen. Doch noch sind die E-Scooter Anbieter mit Wechselakku rar gesät. Neu und damit sehr innovativ ist der im Juli 2021 auf den Markt gekommene Streetbooster Two mit Wechselakku.

herausnehmbarer wechselakku des streetbooster two
Der Streetbooster Two mit Wechselakku

Das Modell des deutschen Unternehmens Streetbooster hat eine Strassenzulassung und ist mit einem starken 450 Watt Motor ausgerüstet. Der herausnehmbare Wechselakku des Streetbooster besteht aus Lithium-Ionen 9,4 Ah / 350 Wh mit 21.700er LG Zellen (TESLA). Damit erreicht der Scooter eine Reichweite von 33 Kilometern. Das Unternehmen gibt sogar eine Liefergarantie für Ersatzteil von 7 Jahren.

STREETBOOSTER TWO
STREETBOOSTER TWO
  • mit WECHSELAKKU
  • 22km/h Höchstgeschwindigkeit, mit ABE
  • 33 km Reichweite, herausnehmbarer Akku zum aufladen
  • Gutscheincode: ‚e-roller.com‘ im Hersteller Shop eingeben und 15 Euro sparen!
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Elektroroller mit wechselbaren Zusatzakku

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Nova Motors mit Wechselakku

Auch die Hersteller von Elektrorollern haben den Bedarf an einem Doppelakku erkannt. Mittlerweile bieten viele Hersteller zumindest einen Zusatzakku für ihren käuflich zu erwerbenden Fuhrpark an. Oder gleich mehrere. Dabei sind zwei Systeme möglich. Zum einen gibt es Wechselakkus, die sich zusammen mit dem Original im E-Roller platzieren lassen. So bei den Elektroroller Modellen des Herstellers Nova Motors. Geht die eine Batterie während der Fahrt zur Neige, wird automatisch zur anderen gewechselt. Alternativ gibt es aber auch eRoller, in denen jeweils nur ein Akku Platz findet. Eine Batterie ist also in Betrieb, während die andere am Ladegerät für ihren Einsatz bereit gemacht oder im Rucksack transportiert wird. Die Ladezeiten bei einem eScooter variieren stark. Statt langen Wartezeiten, teils über Nacht, ist man mit 2 Batterien daher allzeit bereit und der Fahrer hat immer genügend Akku Kapazität.

Nova Motors eRetro Star li
Nova Motors eRetro Star li
  • Elektroroller TESTSIEGER bis 45 km/h
  • BOSCH Motor, tragbarer Doppelakku
  • bis zu 40 Reichweite (Verdopplung möglich). In rotweiß und schwarz. Kostenlose Lieferung, Einweisung u. Probefahrt. Bei nicht Gefallen kostenfreie Rücksendung
  • Jetzt hier 400,- € günstiger!
 Preis: € 1.799,00 Details ansehen →

Tragbarer Akku kann im Haus geladen werden

Ein tragbarer Akku bietet den Vorteil, dass sich die Batterie ausbauen und an einer Steckdose im Haus laden lässt. Da es Elektroroller in vielen Gewichtsklassen gibt, muss man das Fahrzeug nicht komplett in die Wohnung tragen, sondern nur den wesentlich leichteren Doppelakku. Bei den größeren Modellen, also E-Motorrollern wie dem Niu oder Nova Motors, gibt es Scooter mit herausnehmbaren Akkupacks. Sie wiegen um die 8 Kilogramm, lassen sich an einem handlichen Tragegriff entnehmen und die Ladung erfolgt wahlweise am Elektroroller oder man kann sie in der Wohnung laden.

Doppelakku gut für die Umwelt und den Geldbeutel

In vielen E-Rollern kommt ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, bei dem die Lebensdauer in Ladezyklen gemessen wird. Ein Ladezyklus ist dann erreicht, wenn der vollständig aufgeladene Akku komplett entleert wird. Fakt ist: Je häufiger das passiert, desto schneller nimmt die Lebensdauer des Akkus ab. Zwar ist ein Lithium Akku teurer als Blei-Vlies-Batterien, dafür haben sie einen längeren Lebenszyklus und die Batterie muss nicht so häufig gewechselt werden. Auch lässt sich beim E-Scooter, dessen Akku wechselbar ist, die neue Batterie selbst tauschen. Kosten für die Werkstatt fallen dadurch weg.

Worauf muss man beim E-Roller Akku achten?

Damit der Akku eine möglichst lange Lebensdauer hat, gibt es einiges zu beachten. Ob der e Scooter Akku 36V hat oder andere Parameter: Bevor die erste Fahrt losgehen kann, muss die Scooter-Batterie zuerst einmal vollständig aufgeladen werden. Dann sollte die Batterie nicht bei Temperaturen unter 5 oder über 30 Grad geladen werden. Wird der Akku eingelagert, beispielsweise im Winter, empfehlen sich Temperaturen von 5 bis 20 Grad. Die Batterie hält länger durch, wenn er nicht zu 100 % geladen wird, sondern nur zu 80 % bis 90 %. Auch sollte weder der Akku noch der Ersatzakku tiefenentladen werden. Allgemein gilt: Je häufiger man den Akku in Gebrauch hat, desto länger hält er.

Am besten sollte man das Original- Ladegerät des Herstellers verwenden und von dort auch einen zertifizierten Wechselakku kaufen. Wer meint, auf Originalteile verzichten zu können, sollte wachsam sein. Eine aufgequollene Batterie ist zum Beispiel eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Ein Akku Brand kann die Folge sein. Ist der Akku durch Herunterfallen defekt, sollte er nicht mehr verwendet werden, da er sonst Schäden am E-Roller verursachen kann. Alles in allem sollte man die Batterie pfleglich behandeln, da sie oft die teuerste Komponente an einem Elektrofahrzeug ist.

e-Scooter Sharing startet neues Ladesystem mit herausnehmbaren Akku

Tier Mobility entschied sich bereits vor einiger Zeit dafür, Wechselakkus in ihre Leihscooter einzubauen, damit sich der Akku tauschen lässt. Statt wie bisher im Trittbrett befindet sich die Wechselbatterie jetzt an der Lenkstange. Im nächsten Schritt ging das Berliner Startup sogar noch einen Schritt weiter. Nun können bzw. müssen die Kunden selbst den Akku wechseln. Das Lade-Konzept funktioniert wie folgt: Nutzer sollen die leeren Akkus bei den Partner-Läden in eine Powerbox stecken und gegen eine volle Batterie austauschen. Für die Mühen verschenkt Tier jeweils eine Gutschrift für eine Freifahrt. Im Zuge dessen plant Tier europaweit immer mehr Ladestationen.

Der langfristige Plan von Tier ist es, in Innenstädten alle 500 Meter eine solche Ladestation anzubieten. Die Stromkosten der jeweiligen Partner übernimmt das Sharing-Unternehmen, lautet die Aussage von Tier-Gründer Lawrence Leuschner. Bis die geplante Infrastruktur steht, bleibt die Frage, wie gut dieses Ladekonzept bei den Kunden ankommt. Denn nicht immer liegt eine Tier-Ladestation auf der geplanten Route und ob der Mieter Lust auf Umwege hat, ist fraglich.

Elektroroller mit Wechselakku werden Standard

Als Fazit lässt sich sagen, dass wechselbare Akkus in einem E-Scooter viele Vorteile und wenige Nachteile mit sich bringen. Wer ziemlich oft mit seinem Elektroroller unterwegs ist, sollte sich auf jeden Fall ein Modell mit einem Doppelakku kaufen. Denn durch einen Ersatzakku, der abnehmbar ist, lässt sich die Reichweite des E-Rollers ohne lange Pausen bei der Ladung problemlos verdoppeln oder verdreifachen.

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