Trittbrett e Scooter im Modellvergleich
Trittbrett Sultan, Fritz, Paul, Kalle, Emma & Hilde: Die Modelle unterscheiden sich dabei nicht nur bei Motorleistung und Reichweite. Auch Gewicht, Federung, Reifen, Bremssystem, Traglast und Fahrcharakter sind auf unterschiedliche Einsatzzwecke abgestimmt. Wir haben die Trittbrett-Modelle auf Testfahrten genauer unter die Lupe genommen und zeigen euch, wo die jeweiligen Stärken liegen und welcher Scooter für welchen Fahrertyp interessant ist.
1. Trittbrett Emma Testbericht
Der günstige Einsteiger für Pendler ist sehr chic, robust und leicht.
Trittbrett Emma V2
- 35 Km Reichweite
- 350 W
- 14 Kg, 8,5'' Reifen, 120 Kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Technische Daten Trittbrett Emma
| Modell | Trittbrett Emma V2 |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 350 Watt |
| Reichweite | max. 35 km |
| Gewicht | 14 kg |
| Traglast | 120 kg |
| Reifengröße | 8,5 Zoll CST Tubeless-Luftreifen |
| Maße | 110 x 47 x 121 cm |
| Akku | Akku: 7800mAh LG Batterie |
| Ladedauer | ca. 3 Stunden |
| Ausstattung | • IP65 Schutzklasse • 2 Beschleunigungsstufen • Exklusive Trittbrett-App |
Vor- und Nachteile des Trittbrett Emma V2
- leichtes Gewicht
- robust & chic
- schnelle Ladezeit
- geringere Reichweite
- kleinere Reifen
2. Trittbrett Kalle Testbericht
Der Kalle ist die schwarze Version, also auch robust, leicht und chic:
Trittbrett Kalle V2
- 35 Km Reichweite
- 350 W
- 14 Kg, 8,5'' Reifen, 120 Kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Technische Daten Trittbrett Kalle
| Modell | Trittbrett Kalle V2 |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 350 Watt |
| Reichweite | 30-35 km |
| Gewicht | 14 kg |
| Traglast | max. 120 kg |
| Reifengröße | 8,5 Zoll CST Tubeless Luftreifen |
| Maße | 110 cm x 47 cm x 115 cm |
| Akku | 36V, 7.8Ah, Lithium-Ionen |
| Ladedauer | ca. 4 – 5 Stunden |
| Ausstattung | • LCD Display • IP65 Schutzklasse • max. 20 Grad Steigungswinkel • 2 Beschleunigungsstufen |
Vor- und Nachteile des Trittbrett Kalle V2
- leichtes Gewicht
- gute Traglast
- gute Steigkraft
- geringere Reichweite
- kleinere Reifen
3. Trittbrett Paul Testbericht
Paul bietet eine hohe Traglast, große Reichweite, Blinker, dicke Reifen für mehr Sicherheit u.v.m.
Trittbrett Paul
- 75 Km Reichweite
- 500 W, Blinker
- 25,1 Kg, 11'' Reifen, 150 Kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Technische Daten Trittbrett Paul
| Modell | Trittbrett Paul |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 500 Watt |
| Reichweite | bis 75 km |
| Gewicht | 23,5 kg |
| Traglast | max. 130 kg |
| Reifengröße | 11 Zoll CST Tubeless Luftreifen |
| Maße | 117 x 54 x 120 cm |
| Akku | 48V, 14,7Ah LG Batterie |
| Ladedauer | ca. 5 – 6 Stunden |
| Ausstattung | • 2 Beschleunigungsstufen Inkl. Turbo Boost zum Schnellstart • Steigungswinkel: Max. 20° • einzigartiges Display • Exklusive Trittbrett-App |
Vor- und Nachteile des Trittbrett Paul
- hohe Reichweite
- starke Beschleunigung
- mega Traglast
- gute Steigkraft
- große Reifen, breites Trittbrett
- höheres Gewicht
- höherer Preis
4. Trittbrett Hilde Testbericht
Die Hilde hat Vollfederung (Gasdruckfeder + Federgabel), mit dem Ihr auch ins Gelände könnt:
Trittbrett Hilde
- 75 km Reichweite
- 500 W, Vollfederung
- 36,5 kg, 11'' Reifen, 150 kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Technische Daten Trittbrett Wilde Hilde
| Modell | Trittbrett Wilde Hilde |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 oder 25 oder 31 km/h |
| Motorleistung | 500 Watt |
| Reichweite | bis 70 km |
| Gewicht | mind. 35,5 kg |
| Traglast | max. 150 kg |
| Reifengröße | 11 Zoll Tubeless Luftreifen |
| Maße | L 135cm x B 70cm x H 139cm |
| Akku | 48V, 14,7Ah LG Batterie |
| Ladedauer | ca. 5 – 6 Stunden |
| Ausstattung | • Wegfahrsperre • Wechselakkufach • Betriebsanleitung • ABE • Schraubenset • Ventiladapter • Ladegerät |
Vor- und Nachteile des Trittbrett Hilde
- Vollfederung
- hohe Reichweite
- Wechselakku
- gute Traglast
- gute Steigkraft
- große Reifen
- höheres Gewicht
- höherer Preis
5. Trittbrett Fritz Testbericht
Gutes Paket: Vollfederung, Reichweite, dicke Reifen, hohe Traglast, prima Kundenservice u.v.m.
Trittbrett Fritz
- 80 km Reichweite
- 35% Steigung, vollgefedert, Blinker
- 150 Kg Traglast & stabiler
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Technische Daten Trittbrett Fritz
| Modell | Trittbrett Fritz |
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Motorleistung | 500 Watt |
| Reichweite | bis 80 km |
| Gewicht | 26 kg |
| Traglast | max. 140 kg |
| Reifengröße | Hochwertige 10″ Tubeless-Luftreifen |
| Maße | L 120cm x B 64cm x H 130cm |
| Akku | Hochwertiger Lithiumionen Akku 13,5 Ah & 18,0 Ah |
| Ladedauer | ca. 5,5 Stunden |
| Ausstattung | • Wegfahrsperre • Vollgefedert vorne & hinten • Trommelbremsen vorne & hinten + • Motorbremse mit E-ABS • LED Display • Eigene Trittbrett-App • IP65 |
Vor- und Nachteile des Trittbrett Fritz
- Duale Frontferderung
- hohe Reichweite
- hohe Reichweite
- gute Traglast
- hohe Steigkraft
- fährt sehr stabil, ist robust
- höheres Gewicht
- höherer Preis, aber mega Leistung
6. Trittbrett Sultan Testbericht
Viel zum kleinen Preis: Federgabel, Reichweite, hohe Steigfähigkeit, breites Trittbrett und sogar leicht:
Trittbrett Sultan
- 60 km Reichweite
- 500 W, Federgabel
- 19 kg, 10'' Reifen, 120 kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Vor- und Nachteile des Trittbrett Sultan
- Allrounder
- gute Reichweite
- sehr leicht
- fährt sicher und stabil
- gute Steigkraft
- höheres Gewicht
- gutes PreisleistungsverhältnisEnter text here

Trittbrett E Scooter – Unsere Bewertungen
Trittbrett Scooter fahren mit BOSCH

Motorleistung – für jeden Einsatzzweck ein anderes Konzept
Bei Emma und Kalle setzt Trittbrett auf einen Bosch-Frontmotor mit 350 Watt Nenndauerleistung. Beide Modelle sind bewusst als leichte City-Scooter ausgelegt und bieten eine Steigfähigkeit von bis zu 20 %. Für typische Fahrten in der Stadt, den Weg zum Bahnhof oder kürzere Pendelstrecken bietet der Antrieb ausreichend Leistung.
Eine Klasse darüber liegt Sultan. Sein 500-Watt-Heckantrieb bietet mindestens 40 Nm Drehmoment und damit deutlich größere Leistungsreserven. Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Leistung und Gewicht: Trotz des kräftigen Motors bringt Sultan nur 19 kg auf die Waage und schafft Steigungen von bis zu rund 30 %.
Paul verfügt ebenfalls über einen Heckantrieb. Sein Bosch-Motor arbeitet mit 48 Volt und 500 Watt Nenndauerleistung. Trittbrett gibt eine Steigfähigkeit von bis zu 30 % an. Noch kräftiger präsentiert sich Fritz. Sein 500-Watt-Heckmotor liefert mehr als 50 Nm Drehmoment und erreicht eine Steigfähigkeit von bis zu 35 %.
Hilde mit Dual-Antrieb! Hilde geht technisch einen anderen Weg. Bei der deutschen Version arbeiten zwei separate 48-Volt-Motoren mit jeweils 250 Watt Nenndauerleistungzusammen. Der Dual-Antrieb verteilt die Antriebskraft auf Vorder- und Hinterrad und sorgt dadurch insbesondere auf schwierigem Untergrund und an Steigungen für eine sehr gute Traktion.
Die maximale Steigfähigkeit gibt Trittbrett mit bis zu 38 % an. Damit ist Hilde das konsequenteste Modell im Trittbrett-Programm für Fahrer, die hohe Traktion, Stabilität und Leistungsreserven auf anspruchsvollen Strecken suchen.
Bei allen Modellen gilt: Die tatsächlich erreichbare Steigung hängt unter anderem von Fahrergewicht, Akkustand, Untergrund und Länge des Anstiegs ab.
20 km/h Zulassung – bis rund 22 km/h in der Praxis
Ein Punkt, der für alle deutschen Trittbrett-Modelle mit 20-km/h-Zulassung interessant ist: Trittbrett nutzt die zulässige Toleranz bei der Höchstgeschwindigkeit aus. Die Fahrzeuge besitzen weiterhin eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und die entsprechende deutsche Straßenzulassung.
Die Prüfanforderungen der eKFV sehen bei der ermittelten Höchstgeschwindigkeit jedoch eine Toleranz von bis zu 10 % vor.
Trittbrett stimmt seine deutschen 20-km/h-Modelle so ab, dass diese Toleranz genutzt wird. Dadurch können Emma, Kalle, Sultan, Paul, Fritz und auch die deutsche Hilde-Version in der Praxis bis etwa 22 km/h erreichen. Das bedeutet nicht, dass es sich um 22-km/h-Fahrzeuge handelt. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und Zulassung bleiben bei 20 km/h. Gerade im Alltag empfinden wir die Nutzung dieser Toleranz aber als angenehm, weil der Scooter bei freier Strecke nicht unnötig früh abregelt.
Reichweite – von 35 bis 80 Kilometer
Auch bei der Reichweite verfolgt Trittbrett unterschiedliche Konzepte.
Emma und Kalle verfügen jeweils über einen 36-Volt-Akku mit 7,8 Ah und erreichen unter optimalen Bedingungen bis zu 35 Kilometer. Im realistischen Alltagsbetrieb nennt Trittbrett etwa 22 bis 28 Kilometer. Für den Stadtverkehr und die typische letzte Meile ist das vollkommen ausreichend.
Sultan macht einen deutlichen Sprung nach vorne. Sein 36-Volt-Akku mit 15 Ah ermöglicht unter optimalen Bedingungen bis zu 60 Kilometer Reichweite. Im realistischen Alltagsbetrieb werden etwa 40 bis 45 Kilometer angegeben.
In unserem Reichweitentest erreichte Sultan sogar 58 Kilometer bei leichtem Gegenwind. Das ist für einen nur 19 kg schweren E-Scooter ein bemerkenswerter Wert.
Paul richtet sich noch stärker an Langstreckenfahrer. Sein 48-Volt-Akku mit 14,7 Ah und LG-Zellen ermöglicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern.
Die höchste angegebene Reichweite der straßenorientierten Trittbrett-Modelle bietet Fritz. Sein 48-Volt-Akku mit 18 Ah ist für bis zu 80 Kilometer ausgelegt.
Hilde: 20-Ah-Akku mit Schnellladung. Hilde verfügt über einen großen 20-Ah-Akku und erreicht laut Hersteller bis zu 45 Kilometer Reichweite. Ihre Besonderheit liegt aber nicht allein in der Kapazität, sondern vor allem in der Ladegeschwindigkeit.
Während große E-Scooter-Akkus häufig fünf, sechs oder noch mehr Stunden benötigen, lässt sich Hilde mit ihrem Super-Fast-Charging-System in nur rund 150 Minuten vollständig laden. Für einen Scooter dieser Leistungs- und Gewichtsklasse ist das außergewöhnlich schnell. Gerade bei intensiver Nutzung ist die kurze Ladezeit ein echter Vorteil: Nach rund zweieinhalb Stunden kann ein leerer Akku wieder vollständig einsatzbereit sein.
Bremsen – unterschiedliche Systeme für unterschiedliche Fahrzeuge
Bei der Bremsanlage setzt Trittbrett je nach Modell auf unterschiedliche Konzepte.

Emma und Kalle verfügen über drei Bremsmöglichkeiten: eine mechanische Scheibenbremse, eine Auftrittbremse am Hinterrad sowie eine elektronische Motorbremse mit E-ABS und Rekuperation.
Paul kombiniert zwei vollhydraulische Scheibenbremsen mit einer zusätzlichen progressiven Motorbremse mit E-ABS.
Gerade bei einem Langstrecken-Scooter mit bis zu 150 kg Zuladung bietet die kräftige hydraulische Bremsanlage hohe Reserven.
Besonders interessant ist das Konzept bei Sultan und Fritz. Beide Modelle besitzen eine separate elektronische Motorbremse mit E-ABS und Rekuperation. Die Motorbremse lässt sich fein dosieren und ihre Bremsleistung reicht im normalen Fahrbetrieb für viele typische Verzögerungsvorgänge vollkommen aus. Dadurch können viele alltägliche Bremsvorgänge praktisch verschleißfrei erfolgen. Die mechanischen Bremsen müssen entsprechend seltener eingesetzt werden. Das reduziert deren Verschleiß und kann langfristig auch den Wartungsaufwand verringern. Gleichzeitig wird beim Bremsen über die Rekuperation ein Teil der Bewegungsenergie wieder in elektrische Energie umgewandelt und dem Akku zugeführt.
Der größte Vorteil liegt aus unserer Sicht allerdings weniger im Reichweitengewinn, sondern im fein dosierbaren und nahezu verschleißfreien Bremsen im täglichen Einsatz. Für stärkere Bremsmanöver und Notbremsungen stehen selbstverständlich zusätzlich die mechanischen Bremsen zur Verfügung.
Bei Hilde wird das Bremssystem ihrer deutlich robusteren Auslegung angepasst. Vorne und hinten kommen vollhydraulische ZOOM-Scheibenbremsen mit großen 160-mm-Bremsscheiben zum Einsatz. Ergänzt werden sie durch eine separate elektronische Motorbremse mit E-ABS. Gerade bei einem 40 kg schweren Scooter mit einer möglichen Zuladung von bis zu 177 kg sind eine kräftige und fein dosierbare hydraulische Bremsanlage und entsprechend große Bremsscheiben besonders wichtig.
Reifen – von 8,5 bis 11 Zoll
Alle Trittbrett-Modelle fahren auf Luftreifen.

Emma und Kalle besitzen kompakte 8,5-Zoll-CST-Luftreifen. Sie passen sehr gut zum leichten und agilen Charakter der beiden City-Scooter.
Sultan und Fritz fahren auf 10-Zoll-Tubeless-Reifen mit Antiplatt-System. Im Inneren befindet sich ein Dichtmaterial, das kleinere Einstiche durch Nägel oder andere Fremdkörper selbstständig abdichten kann.
Paul setzt auf besonders breite 11-Zoll-CST-Tubeless-Luftreifen. Die breiten Reifen tragen wesentlich zum ruhigen und stabilen Fahrverhalten des Langstrecken-Scooters bei.
Auch Hilde fährt auf 11 Zoll breiten schlauchlosen CST-Luftreifen. Die großen Reifen passen zum Offroad-Konzept des Scooters. Sie bieten viel Aufstandsfläche und helfen dabei, Unebenheiten und schwierigen Untergrund souveräner zu überrollen.
In Verbindung mit dem Dual-Antrieb und der einstellbaren Federung entsteht damit ein deutlich stärker auf anspruchsvolle Untergründe ausgelegtes Fahrwerk als bei den klassischen City-Modellen.
Federung – vom leichten City-Scooter bis zur einstellbaren Vollfederung
Eine Federung erhöht den Fahrkomfort, bringt aber gleichzeitig zusätzliches Gewicht mit sich. Deshalb setzt Trittbrett je nach Einsatzzweck auf unterschiedliche Lösungen.

Emma und Kalle verzichten bewusst auf eine zusätzliche Federung. Dadurch bleiben beide Fahrzeuge mit nur 14 kg besonders leicht und gut transportierbar.
Auch Paul besitzt keine zusätzliche Federung. Hier übernehmen die großen 11-Zoll-Luftreifen einen Teil der Komfortarbeit.
Sultan verfügt über eine duale Federgabel am Vorderrad. Sie dämpft Schläge durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster und schlechten Asphalt spürbar ab.
Trotz Frontfederung und 15-Ah-Akku bleibt Sultan mit nur 19 kg vergleichsweise leicht.
Fritz geht noch einen Schritt weiter und ist sowohl vorne als auch hinten gefedert. Die Vollfederung gehört zu seinen größten Stärken und sorgt besonders auf schlechten Straßen und längeren Fahrten für einen hohen Komfort.
Bei Hilde wird das Fahrwerkskonzept noch konsequenter umgesetzt. Sie verfügt über eine einstellbare Federung an Vorder- und Hinterrad. Damit lässt sich das Fahrwerk besser an Fahrergewicht, Untergrund und persönlichen Geschmack anpassen.
Gemeinsam mit den großen 11-Zoll-Reifen und dem Dual-Antrieb ist Hilde damit das klar am stärksten auf Offroad- und anspruchsvolle Fahrbedingungen ausgelegte Modell der Trittbrett-Familie.

Blinker und Beleuchtung
Blinker gehören bei nahezu allen Trittbrett-Modellen zur Ausstattung.

Paul und Fritz verfügen über bauartgenehmigte Blinker vorne und hinten. Sultan besitzt integrierte Blinker am Lenker.
Der Vorteil ist offensichtlich: Beim Abbiegen können beide Hände am Lenker bleiben.
Gerade beim gleichzeitigen Bremsen oder auf unebenem Untergrund ist das angenehmer und sicherer als ein einhändiges Fahrmanöver.
Auch Hilde verfügt über bauartgenehmigte Blinker vorne und hinten. Bei der Beleuchtung geht sie noch einen Schritt weiter: Das Frontlicht bietet 50 Lux Abblendlicht sowie zusätzlich 50 Lux Fernlicht. Insgesamt stehen damit bis zu 100 Lux Lichtleistung zur Verfügung. Ergänzt wird die Beleuchtung durch ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion. Gerade bei Fahrten außerhalb gut beleuchteter Innenstadtbereiche ist die leistungsstarke Beleuchtung ein echter Vorteil.
Display, App und Wegfahrsperre

Die Displays der Trittbrett-Modelle sind übersichtlich in den Lenker beziehungsweise Lenkkopf integriert. Die wichtigsten Informationen wie Geschwindigkeit und Akkustand befinden sich direkt im Sichtfeld. Die Modelle können zudem mit der Uniscooter App verbunden werden. Je nach Fahrzeug stehen darüber weitere Informationen und Funktionen zur Verfügung.
Hilde besitzt zusätzlich eine Wegfahrsperre über NFC-Chip. Damit kann der Scooter komfortabel per NFC freigeschaltet werden.
Traglast – bis zu 177 kg

Auch bei der maximalen Zuladung unterscheiden sich die Modelle deutlich. Emma, Kalle und Sultan sind für maximal 120 kg ausgelegt. Paul und Fritz ermöglichen eine maximale Zuladung von 150 kg. Hilde setzt mit einer maximalen Zuladung von 177 kg noch einmal deutlich eins drauf. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass zur Zuladung nicht nur das Körpergewicht gehört. Auch Kleidung, Rucksack und sonstiges Gepäck zählen dazu. Die hohe Belastbarkeit bietet deshalb auch Fahrern zusätzliche Reserven, die selbst deutlich weniger wiegen.
Gewicht – von 14 bis 40 kg

Beim Fahrzeuggewicht werden die unterschiedlichen Konzepte besonders deutlich. Mit jeweils nur 14 kg gehören Emma und Kalle zu den besonders leichten E-Scootern. Wer seinen Scooter regelmäßig Treppen hinauftragen, in Bus und Bahn mitnehmen oder häufig in den Kofferraum heben muss, wird diesen Vorteil schnell zu schätzen wissen. Sultan bietet mit 19 kg einen besonders interessanten Kompromiss. Trotz 15-Ah-Akku, kräftigem Heckantrieb und Frontfederung bleibt er vergleichsweise gut transportierbar.
Welcher Trittbrett E-Scooter ist der richtige?
Emma – leicht und unkompliziert

Emma eignet sich besonders für Fahrer, die einen möglichst leichten und einfach zu transportierenden City-Scooter suchen.
Mit nur 14 kg, Bosch-Motor und bis zu 35 Kilometern Reichweite ist sie insbesondere für kurze bis mittlere Strecken und die letzte Meile interessant.
Kalle – sportlich und kompakt

Kalle verfolgt ein ähnliches Konzept wie Emma. Auch er wiegt nur 14 kg und richtet sich an Nutzer, denen geringes Gewicht, Wendigkeit und einfache Handhabung wichtiger sind als maximale Reichweite.
Sultan – viel Scooter bei nur 19 kg

Sultan ist aus unserer Sicht einer der interessantesten Kompromisse im Trittbrett-Programm. Mit nur 19 kg bleibt er relativ leicht, bietet gleichzeitig aber einen kräftigen Heckantrieb, Frontfederung und bis zu 60 Kilometer Reichweite. Dazu kommt eine separate Motorbremse, mit der viele alltägliche Bremsvorgänge nahezu verschleißfrei durchgeführt werden können.
Paul – der Langstrecken-Scooter

Paul richtet sich an Fahrer, denen Reichweite, Stabilität und Belastbarkeit besonders wichtig sind. Bis zu 75 Kilometer Reichweite, eine maximale Zuladung von 150 kg, der Bosch-Heckmotor und die großen 11-Zoll-Reifen machen ihn zu einem echten Langstrecken-Scooter.
Fritz – der vollgefederte Allrounder

Fritz verbindet hohe Reichweite mit kräftigem Motor und Vollfederung. Bis zu 80 Kilometer Reichweite, 150 kg Zuladung, bis zu 35 % Steigfähigkeit und Federung an Vorder- und Hinterrad machen ihn besonders für Fahrer interessant, die häufig auf schlechten Straßen oder in hügeliger Umgebung unterwegs sind.
Hilde – The Beast

Hilde ist für Fahrer gedacht, die bewusst einen anderen E-Scooter suchen. Dual-Antrieb, bis zu 38 % Steigfähigkeit, einstellbare Federung vorne und hinten, 11-Zoll-Reifen, vollhydraulische 160-mm-Scheibenbremsen und eine maximale Zuladung von 177 kg zeigen bereits, wohin die Reise geht. Auch der 20-Ah-Akku und die außergewöhnlich kurze Ladezeit von nur rund 150 Minuten passen zu diesem Konzept. Hilde ist damit weniger ein klassischer City-Scooter und vielmehr das Offroad- und Performance-Topmodell der Trittbrett-Familie. Wer seinen Scooter täglich in die Bahn tragen möchte, ist mit Emma, Kalle oder Sultan besser bedient. Wer dagegen maximale Stabilität, Traktion, Federung und Leistungsreserven sucht, findet mit Hilde ein völlig anderes Fahrzeugkonzept.
Service, Reparierbarkeit und Ersatzteile
Beim Kauf eines E-Scooters sollte nicht nur auf Motorleistung und Reichweite geachtet werden. Ebenso wichtig ist die Frage, was nach einigen Jahren passiert, wenn Reifen, Bremsen, Elektronik oder andere Komponenten ersetzt werden müssen. Trittbrett legt deshalb Wert auf Reparierbarkeit und eine langfristige Ersatzteilversorgung. Für die Modelle stehen Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten zur Verfügung, und der Kundendienst unterstützt auch nach dem Kauf bei technischen Fragen und Reparaturen. Gerade bei einem Fahrzeug, das über mehrere Jahre genutzt werden soll, ist das ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets.
Trittbrett – E-Scooter-Entwicklung aus Deutschland seit 2019
rittbrett entwickelt E-Scooter seit Einführung der eKFV im Jahr 2019 und gehört damit zu den deutschen Marken, die sich von Beginn an intensiv mit der Entwicklung straßenzugelassener E-Scooter beschäftigt haben. Hinter der Marke mit Sitz in Mülheim an der Ruhr steht dabei deutlich mehr als der reine Import fertiger Fahrzeuge.
Die Modelle Kalle, Emma, Paul und Hilde sind Eigenentwicklungen von Trittbrett. Bei der Entwicklung arbeitet das Unternehmen auch mit erfahrenen Technologiepartnern und Spezialisten zusammen. Dazu gehören unter anderem Boschsowie ein Renningenieur aus dem MotoGP-Umfeld. Entwickelt und abgestimmt werden nicht nur Design und Ausstattung, sondern auch Themen wie Motorcharakteristik, Controller, Fahrwerk, Bremsverhalten und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten.
Bei Fritz und Sultan verfolgt Trittbrett einen etwas anderen Ansatz. Die technische Basis dieser Modelle stammt vom US-amerikanischen E-Scooter-Hersteller Apollo. Trittbrett hat die Fahrzeuge für die Anforderungen des deutschen Marktes umfangreich angepasst und weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Performance und der Abstimmung von Motor, Controller, Bremsen und Fahrverhalten sowie auf den Anforderungen der deutschen Straßenzulassung.
So ist über die Jahre eine Modellpalette entstanden, die vom nur 14 kg leichten City-Scooter bis zum leistungsstarken Offroad-Modell reicht.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zeigt sich nach dem Kauf: Trittbrett bietet in Deutschland Kundenservice, Ersatzteilversorgung, Reparaturunterstützung und ein Fachhändler- und Servicenetz. Die Fahrzeuge sind damit nicht als kurzlebige Wegwerfprodukte konzipiert, sondern sollen auch nach mehreren Jahren noch repariert und mit Ersatzteilen versorgt werden können.
Aus unseren bisherigen Tests und Erfahrungen mit der Marke gehört genau diese Kombination aus eigener Entwicklung, hochwertigen Komponenten, technischer Weiterentwicklung und Service nach dem Kauf zu den größten Stärken von Trittbrett.
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Trittbrett E-Scooter News
Trittbrett E-Scooter FAQ
Ein E Roller ist nur für eine Person konzipiert und die StVZO verbietet es, einen Beifahrer auf dem Elektroscooter mitzunehmen, selbst wenn die Belastbarkeit es zulassen würde.
Ein Griptape sorgt für den nötigen Halt auf dem Trittbrett. Ist es durch häufige Nutzung abgewetzt und der Stand nicht mehr sicher, könnt und solltet ihr es austauschen. Dafür sind nur wenige Handgriffe nötig. Bestellen könnt ihr Griptape zum Beispiel online.
Ein Tragegurt ist nicht automatisch dabei. Den E-Scooter Paul gibt es mit Bedienungsanleitung, einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE), einem Schraubenset und Inbusschlüssel, Ventiladapter, Ladegerät, Handyhalterung und einem Haken zum Zusammenklappen.
Bei der Motorbremse erfolgt der Bremsvorgang durch den Motor. Lässt man den Gashebel an einem Elektroscooter mit Motorbremse los, bremst der Motor des E Scooters ähnlich einem Verbrennungsmotor im Auto den Tretroller langsam ab. Eine Motorbremse kommt bei solchen Fahrzeugen nur in Kombination mit anderen Bremen vor.
Beide Füße sollten auf einem Trittbrett nebeneinander Platz haben, weil das für einen sicheren Stand und einen angenehmen Fahrkomfort sorgt. Ein schmales Trittbrett hat dafür kompaktere Maße.
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4 Kommentare
Michael
Guten Tag,
Können Sie mir das Maß Trittbrett – Lenker, bzw. den größt möglichen Abstand mitteilen? Danke!1 Vg
Willi
Die Maße vom Paul liegen bei der Länge bei 118.5 cm, die Breite bei 58 cm und die Höhe liegt bei 122cm.
Die Maße von der Emma und dem Kalle liegen in der Länge bei 110 cm, in der Breite bei 47 cm und in der Höhe bei 120,5 cm.
Matthias Bettag
Können Sie bestätigen, dass „Kalle“ beim Unterschreiten von 25% Akkuleistung nur noch max. 12km/h fährt? In einigen Testberichten lese ich, dass Kalle bis zum Ende die volle Geschwindigkeit von 20km/h hält. Mein Sohn erlebte aber diese Drosselung zum Ende der Akkuleistung.
Auch scheint Kalle relativ langsam zu beschleunigen, mein Sohn berichtete mir, dass sein Freund auf einem anderen Modell schneller die Maximalgeschwindigkeit erreicht. Ist die Beschleunigung von „Kalle“ etwas langsamer im relativen Vergleich?
Ansonsten ist Kalle nach unserem ersten Eindruck ein ganz tolles Gerät, sehr stabil, einfach zu handhaben, kompakt und mit gutem Motor und Akku.
Willi
Hallo Matthias, das von Dir geschielderte Problem können wir nicht bestätigen. Ich würde aber auf jeden Fall mal beim Hersteller anfragen, ob das bei dem Modelltyp schon einmal aufgetreten ist. Was die Beschleunigung anbetrifft, so beschleunigt der Kalle zufriedenstellen. Aber richtig, es gibt einzelne Modelle die sehr rasant abziehen. Es kommt eben auch auf die Motorleistung an. Grundsätzlich ist der Kalle ein feines E Fahrzeug!