Quick-Check: Federungstest
In unserem E-Scooter Federungstest haben wir 86 gängige Modelle getestet. Da es in fast jeder Preisklasse Modelle mit Federung gibt, haben wir die Testsieger in drei Kategorien unterteilt:
Die top 3 Federungs Einsteiger bis 500 Euro
„günstig und leicht für Pendler“
| Modell | Preis | Testnote | Eignung / Highlights |
|---|---|---|---|
| iScooter E9 | 210,00 € |
Hinterradfederung 13,5 kg leicht, ideal für Pendler |
|
| iScooter T4 | 459,00 € |
Vollfederung Geländetauglich und robust |
|
| Xiaomi 5 Pro | 459,00 € |
Vollfederung hohes Gewicht 22,4 kg |
Die 3 Einsteiger im Detail
1. iScooter E9
iScooter E9
- 350 W, 20 km/h
- 30 km Reichweite
- Doppelfederung hinten!
- Rabattcode: 'eroller8%' statt 399 € nur
Der iScooter E9 ist mit knapp über 200,- Euro (nur mit unserem Rabattcode ‚eroller8%‘) der wohl günstigste E Scooter mit Strassenzulassung auf dem Markt. Und er hat hinten eine Federung. Mit nur ca. 13,5 kg ist er einer der leichtesten und ideal für Pendler. In unserem Test kamen wir nicht hoch hinaus, aber er zeigte in der Stadt keine Schwächen. Testnote: 3 (Befriedigend)
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der 350-Watt-Motor des iScooter E9 ist für Pendler konzipiert, die keine hohen Steigungen befahren müssen. Die Beschleunigung war auf den ersten Metern ordentlich und die Höchstgeschwindigkeit von 20 km wird gut gehalten. Sobald es an hohe Steigungen geht, verliert der E9 spürbar an Elan; er ist nur für Steigungen bis 15% geeignet. Aber genau deswegen ist er eben auch viel leichter als andere E Scooter.
2. Federung / Komfort
Die Federung ist solide, aber nicht perfekt. Auf glattem Asphalt oder Koipfstein fährt sich der EY 3 angenehm, doch bei größeren Unebenheiten im Gelände stößt das System an seine Grenzen. Längere Fahrten können dadurch etwas anstrengend werden. Für kurze Strecken reicht der Komfort.
3. Reichweite / Akku
Die Reichweite ist praxisnah, aber nicht überragend. Aber mit rund 25 bis 30 Kilometern solltet ihr auskomen. Für Tourenfahrer mit längeren Strecken könnte das knapp werden. Auch die Ladezeit mit ca. 5 Stunden ist eher durchschnittlich. Hier wäre mehr Kapazität wünschenswert. Aber auch hier gilt: Deswegen ist er auch leichter!
4. Sicherheit / Bremsen
Die Bremsen sind zuverlässig, aber nicht besonders feinfühlig. Auch bei höheren Geschwindigkeiten greifen sie stark. Gerade bei Nässe muss man sich auf längere Bremswege einstellen. Insgesamt ist die Sicherheit gegeben, da der E) über das vorgeschriebene 2-fache Bremssystem verfügt.
5. Smartfeatures
Die Smartfeatures sind praktisch, aber nicht innovativ. Das Display zeigt die wichtigsten Daten, allerdings wirkt die Darstellung etwas schlicht. Erweiterte Funktionen wie App-Anbindung oder detaillierte Fahrstatistiken fehlen. Für den Alltag reicht die Ausstattung, doch im Vergleich zu moderneren Modellen bleibt der EY 3 digital eher im Mittelfeld. Wir finden, das die Displays von Xiaomi auch nicht besser sind. Aber es gibt eine gute App-Anbindung.
- Hinterrad Federung
- sehr leichtes Gewicht
- sehr günstiger Preis
- begrenzte Reichweite auf 30 km
- geringere Steigfähigkeit bis 15%
Der iScooter E9 ist ideal für Pendler, die ein leichtes günstiges Modell suchen und hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind.
2. Xiaomi 5 Pro
Der Xiaomi 5 Pro ist einer der bekanntesten E Scooter Modelle und verfügt über ein vollgefedertes System: Vorne eine Doppel-Federgabel (Dual-Spring Shock Absorber) und hinten Hinterrad-Stoßdämpfer (Single-Spring oder Schwingen-Federung). Das klingt gut. Aber in unserem Test schnitt er nich ganz so gut ab. Testnote: Befriedigend
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Obwohl der Motor des Xiaomi 5 Pro auf dem Papier eine solide Spitzenleistung bietet, bleibt der reale Vortrieb hinter den Erwartungen zurück. Die Beschleunigung wirkte im Vergleich zur Konkurrenz etwas träger und erreicht ihre Höchstgeschwindigkeit nur zögerlich. Besonders enttäuschend ist das Verhalten an Steigungen: Sobald es steiler wird, bricht die Drehzahl spürbar ein. Unser Testfahrer hatte das Gefühl, dass die Software die Leistung stark drosselt, um den Akku zu schonen, was den Fahrspaß deutlich mindert.
2. Federung / Komfort
Trotz der beworbenen Vollfederung war das Fahrgefühl beim 5 Pro etwas hölzern. Die vordere Doppel-Federgabel und der hintere Stoßdämpfer sind recht straff abgestimmt und wirken bei kurzen, harten Schlägen – wie etwa auf Kopfsteinpflaster – eher härter. Unser Eindruck war, anstatt Unebenheiten sanft zu schlucken, werden Vibrationen oft direkt an das Trittbrett und die Griffe weitergegeben.
3. Reichweite / Akku
Die angegebene maximale Reichweite konnte in unserem Praxistest nicht erreicht werden. Nach etwa 25 bis 30 Kilometern (je nach Fahrergewicht und Temperatur) war bei uns die Fahrt beendet. Besonders kritisch: Das Batteriemanagement reduziert die Endgeschwindigkeit bereits ab einem Akkustand von 30 % spürbar, was den Nutzwert für Pendler auf den letzten Kilometern einschränkt.
4. Sicherheit / Bremsen
Das Bremssystem des Xiaomi 5 Pro ist gut. Die Kombination aus elektrischer Bremse und Scheibenbremse scheint ab und zu eher ungleichmäßig zuzupacken. Während sie im niedrigen Geschwindigkeitsbereich fast schon zu aggressiv zupackt, wünscht man sich bei Top-Speed mehr Biss und eine bessere Dosierbarkeit. Zudem neigt das Hinterrad bei Gefahrenbremsungen zum schnellen Blockieren, was gerade auf feuchtem Asphalt nur unserem Testfahrer Spaß macht.
5. Smartfeatures
Die Anbindung an die Xiaomi Home App ist beim Smartphone Hersteller erwartungsgemäß üppig, wirkt aber im Vergleich zu spezialisierten E-Scooter-Apps etwas überladen. Das Display am Lenker ist zwar hell , um die Spiegelungen bei Sonne auszugleichen, aber auch sehr einfach gehalten. Innovative Funktionen wie ein integriertes Navigations-Display oder Diebstahlsicherungen haben wir nicht gefunden.
- vorne und hinten gefedert
- chices Design
- günstiger Preis
- für Pendler zu schwer
- gibt Vibrationen weiter
Der Xiaomi 5 Pro ist ideal für alle, die einen günstigen E Scooter suchen. Aber er ist leider schwerer.
3. iScooter T4
- Vollfederung
- Offroadtauflich + Blinker
- bis 70 km Reichweite
- Rabattcode: 'eroller8%' statt 798 € nur
Der iScooter T4 ist mit einer Vierfachfederung ausgestattet. Unterstützt wird diese durch breite Crossreifen, die auch auf glattem Untergrund in der Stadt mehr Grip bieten. Mit 1000W Peakleistung und 70 km Reichweite ist er zwar noch nicht so stark wie die Modelle von VMAX, Egret oder ePowerfun, aber hängt damit die meisten Modelle von Ninebot oder Xiaomi locker ab. Testnote: GUT
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der iScooter T4 ist mit einem 500-Watt-Motor ausgestattet, der Spitzenleistungen bis zu 1000 Watt erreicht. Beim Anfahren spürt man den kräftigen Schub, die Beschleunigung ist angenehm direkt. In meinem Test meisterte er Steigungen bis rund 25 %, was für diese Preisklasse beachtlich ist. Nur bei sehr langen Anstiegen merkt man, dass die Leistung etwas nachlässt.
2. Federung / Komfort
Die doppelte Federung vorne und hinten ist zwar nur eine mechanische Federung, aber sorgt für ein überraschend komfortables Fahrgefühl. Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster oder kleine Schlaglöcher werden zuverlässig abgefedert. Die 10-Zoll-Offroad-Luftreifen mit Crossprofil tragen zusätzlich zur Stabilität bei. Natürlich erreicht der T4 nicht ganz das Niveau teurer Premium-Scooter, doch für den Alltag und auch für leichte Offroad-Strecken empfand ich den Komfort als sehr ordentlich.
3. Reichweite / Akku
Mit seinem 48V 12,5Ah Akku (600 Wh) bietet der T4 eine Reichweite von 60–70 km laut Hersteller. In meinem Praxistest kam ich zuverlässig über 50 Kilometer, ohne dass die Leistung spürbar nachließ. Die Ladezeit liegt bei rund 5–6 Stunden, was für den Alltag ok ist. Für den Preisbereich ist die Reichweite wirklich stark.
4. Sicherheit / Bremsen
Der T4 verfügt über mechanische Scheibenbremsen vorne und hinten, ergänzt durch eine elektronische Bremse mit E-ABS. Das Bremssystem packt kräftig zu, zwar bei einer Vollbremsung etwas zu abrupt, aber bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten kontrollierbar. Das Modell ist mit einem ausreichend starken LED-Frontlicht, Rücklicht und sogar mit Blinkern ausgestattet.
5. Smartfeatures
Das Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus in ausreichender Größe an, ohne das man wie bei manch anderen Modellen die Augen zusammen kneifen muss. Besonders praktisch ist die Bluetooth-App-Anbindung (Minirobot), mit der sich Fahrdaten überwachen und Einstellungen vornehmen lassen. Für ein Modell dieser Preisklasse ist das ein echtes Plus. Natürlich fehlen High-End-Features wie bei Premium-Scootern, doch insgesamt wirkt die Ausstattung gut und funktional.
- gut gefedert fährt er überall
- breite Crossreifen sorgen für mehr Grip
- Blinker sorgen für Sicherheit
- gute Reichweite bis 55 km
- sehr günstiger Preis
- etwas schwerer und unhandlicher
- Federung nicht einstellbar
Der iScooter T4 ist ideal für alle, die in Stadt und abseits der Wege mit Komfort und Leistung unterwegs sein wollen.
Die top 4 Federungs Allrounder bis 900 Euro
„mehr Leistung, Komfort & Sicherheit“
| Modell | Preis | Testnote | Eignung / Highlights |
|---|---|---|---|
| ePF-2 Pro | 589,00 € |
Vollfederung Wechselakku Option |
|
| Ninebot Max G3D | 869,99 € |
Vollfederung schwer & sperrig |
|
| Egret X | 799,00 € |
Vollfederung Große 12,5 Zoll Reifen |
|
| iScooter T8 | 594,32 € |
Vollfederung Hohe Reichweite |
Die 4 Allrounder im Detail
1. epowerfun epf-2 Pro
ePowerFun ePF2 Pro Wechselakku
- entnehmbarer Akku
- 80 km Reichweite
- Vollfederung, hohe Steigfähigkeit
- mit Rabattcode 'e-roller.com'
Der epf-2 Pro der deuschen Marke ePowerfun hat eine hochwertige Vollfederung, optional einen entnehmbaren Wechselakku und bietet (je nach Akkuvariante) eine max. Reichweite von 100 km (real 90 km). In unserem Praxistest zeigte sich die Federung als ein echtes Komfort-Upgrade. Es kombiniert eine Federgabel vorne mit einer hinteren einstellbaren Schwingachse. Das ergibt mehr Kontrolle und Komfort auch bei höheren Traglasten. Für den ePowerfun epf-2 Pro gibt es die Testnote: SEHR GUT
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der EPF-2 Pro liefert mit seinem 500-Watt-Motor (Peak bis 1200 W) eine kräftige Beschleunigung, die selbst Steigungen bis über 30 % meistert. Die deutsche Marke nutzt den Controller, der auch schon einen Weltmeistertitel gewann. Dieser ist das zentrale Steuerelement, das den 48V-Motor mit bis zu 1200 W Peakleistung und den Wechselakku koordiniert. Er regelt die Energiezufuhr, sorgt für gleichmäßige Beschleunigung und schützt Akku und Motor vor Überlastung.
2. Federung / Komfort
Besonders auffällig ist die Vollfederung: vorne eine Federgabel, hinten ein Dämpfer. Damit fährt sich der EPF-2 Pro deutlich komfortabler als einfache Scooter ohne Federung. Kopfsteinpflaster oder Bordsteine verlieren ihren Schrecken, und längere Fahrten bleiben angenehm. Im Vergleich zu Modellen mit nur Luftreifen wirkt die Federung spürbar effektiver. Das fahren auf dem epf-2 Pro istt deutlich angenehmer, als auf anderen E scootern, er fliegt dahin und ist dabei null wackelig, sondern eher sicher. Selbst auf einer Langstrecke – wir sind 5 Stunden unterwegs gewesen – macht das fahren noch mühelos Spass.
3. Reichweite / Akku
Dank des 48-Volt-Systems und Wechselakku erreicht der EPF-2 Pro bis zu 80 km Reichweite. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber vielen Scootern. Der Clou: Der Akku ist herausnehmbar und kann separat geladen werden – praktisch für Pendler und ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu fest verbauten Akkus. Wenn ihr einen Zweitakki mitnehmt, dann schafft ihr sogar 160 km. Ein solcher Ersatzakku kostet im Bundle bei ePowerfun nur 200,- Euro. Das ist günstig, da bei anderen Marken hierfür schon 300 – 400 Euro verlangt wird. Besonders begeistert waren wir vom Sicherheitssystem des Wechselakkus, das vor Überhitzuung und Kurzschluss schützt.
4. Sicherheit / Bremsen
Mit zwei Scheibenbremsen vorne und hinten bietet der EPF-2 Pro kurze Bremswege und hohe Sicherheit. Unterstützt wird das durch die elektronische Motorbremse. Im Vergleich zu günstigeren Scootern mit Trommelbremsen oder nur einer mechanischen Bremse fühlt man sich hier deutlich sicherer. Da hat ePowerfun mal mitgedacht, die e-Bremse ist nicht nur effektiv, sondern wesentlich wartungsaärmer als andere Bremssysteme.
5. Smartfeatures
Der ePowerFun EPF-2 Pro bietet smarte Features wie App-Anbindung mit Fahrstatistiken, elektronischer Wegfahrsperre, Reichweitenprognose basierend auf Fahrstil, Firmware-Updates sowie individuelle Einstellungen für Fahrmodi. Damit hebt er sich deutlich von einfacheren Scootern ohne intelligente Steuerung ab. Und der Kundenservice und die Ersatzteilversorgung ist bei ePowerfun excellent. Die Marke wurde zum Servicesieger des Jahres gekürt.
- sehr komfortables Federsystem
- entnehmbarer Wechselakku
- bis 100 km Reichweite
- satrker Motor, Blinker
- keine Schwächen 🙂
- etwas teurer
Der deutsche ePowerfun epf-2 Pro ist ideal für alle, die einen perfekten E Scooter zum besten Preis-Leistungsverhältnis suchen!
2. Ninebot Max G3D
Segway Max G3D
Der Ninebot G3D von Segway wurde mit einer sehr gut aussehenden Vollfederung ausgestattet. Wir haben uns im Praxistest angesehen, was sie kann. Die Federung des Ninebot Max G3D wird von vielen Nutzern als enttäuschend empfunden. Nutzer berichten von Klappergeräuschen bei kleinen Unebenheiten, selbst auf glatten Straßen mit Fugen. Auch nach Demontage der Kunststoffteile bleibt das Geräusch bestehen, was auf Spiel in der Federgabel hindeutet. Testnote: BEFRIEDIGEND-
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der Ninebot G3D bietet zwar nominell bis zu 2000 Watt Spitzenleistung, doch in der Praxis wirkt die Beschleunigung weniger explosiv als beim VMAX VX2 Hub mit 1900 Watt. Der G3D schafft zwar ordentliche Anstiege, doch die Kraftentfaltung ist träger und weniger dynamisch als beim ePF-2 Pro mit 1200 Watt und 30 % Steigleistung.
2. Federung / Komfort
Die Dual-Federung des G3D sorgt für akzeptablen Komfort, allerdings ist die Frontfederung laut Tests zu hart und nicht einstellbar. Auf Kopfsteinpflaster wirkt das Fahrgefühl unruhig. Im Vergleich dazu bietet der VMAX VX2 Hub eine Vollfederung mit Öldruck- und Elastomerkomponenten, die deutlich geschmeidiger arbeitet. Auch der ePF-2 Pro punktet mit einer optimierten Vollfederung, die Unebenheiten spürbar besser ausgleicht.
3. Reichweite / Akku
Segway gibt bis zu 70 km Reichweite an, was solide ist. Allerdings ist der Akku fest verbaut, was die Flexibilität einschränkt. Wir sind auf unserer Testfahrt auch nur 62 km weit gekommen. Der VMAX VX2 Hub erreicht bis zu 90 km, während der ePF-2 Pro mit Wechselakku sogar reale 84 km schafft und bei Bedarf schnell gewechselt werden kann. Hier wirkt der Ninebot G3D im Alltag weniger praktisch und zukunftsfähig.
4. Sicherheit / Bremsen
Die hydraulischen Scheibenbremsen des G3D sind vorhanden, doch die Bremsanlage wirkten im Test mit leicht pulsierender Wirkung. Das sorgt für Unsicherheit bei höheren Geschwindigkeiten. Der VMAX VX2 Hub dagegen bietet eine doppelte Bremsanlage mit klarer Dosierung und der ePF-2 Pro überzeugt mit zuverlässiger Abstimmung. Hier fällt der Ninebot G3D deutlich ab.
5. Smartfeatures
Zwar glänzt der G3D mit App-Integration, Transaktionskontrolle und Boost-Modus und Diebstahlschutz, doch der Registrierungszwang und das hohe Gewicht von 24,6 kg schmälern den Nutzen. Der Ninebot wirkt zwar smart und er sieht sehr sehr gut aus, aber ist vergleichsweise weniger alltagstauglich.
- integrierte Federung
- 11 Zoll Reifen
- integriertes Ladegerät
- etwas schwerer zu tragen
- Federung überzeugt nicht
- Reifenfender spritzen
Der Ninebot Max G3D ist für alle Segway Fans nicht das Ende der Fahnenstange!
3. iScooter T8
iScooter T8
- Vollfederung
- Offroadtauflich + Blinker
- 100 km Reichweite (real 90 km)
- Rabattcode: 'eroller8%' statt 958 € nur
Der iScooter T8 ist mit seiner vierfachen Federung Offroad tauglich, als auch im Straßenverkeh sicher unterwegs. Er bietet eine sehr hohe Reichweite von real 90 km, eine hohe Steigfähigkeit und enorme Traglast von bis zu 150 kg. Das macht ih besonders stabil auch für große und schwere Fahrer. Auch er ist, wie der T4 mit breiten 10 Zoll Crossreifen ausgestattet. Testnote: GUT
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Beim T8 merkt man sofort den Unterschied: Der 800-Watt-Motor mit bis zu 1200 Watt Spitzenleistung zieht deutlich kräftiger an als der T4. Die Beschleunigung ist direkter und souveräner, gerade im Stadtverkehr. Steigungen bis rund 30 % meisterte ich problemlos, wo der T4 schon spürbar langsamer wurde. Das Plus an Drehmoment macht den T8 klar überlegen.
2. Federung / Komfort
Der T8 bietet eine verbesserte Doppelfederung und fährt sich dadurch wesentlich ruhiger. Seine Federung ist zwar nicht ganz mit der vom VMAX VX2 oder ePowerfun epf-2 Pro zu vergleichen, aber Kopfsteinpflaster oder kleine Schlaglöcher werden deutlich besser abgefedert als beim T4. Das macht ihn schon offroad tauglich. Auch die 10-Zoll-Luftreifen wirken stabiler und sorgen für mehr Kontrolle. Auf längeren Strecken empfand ich den T8 als deutlich komfortabler bei weniger Vibrationen, mehr Fahrspaß.
3. Reichweite / Akku
Apropos längere Strecken, mit seinem 48V 15Ah Akku (720 Wh) schafft der T8 laut Hersteller bis zu 100 km Reichweite. In meinem Alltagstest kam ich auf 78 Kilometer, ohne dass die Leistung nachließ. Das ist mehr als beim T4, der früher an seine Grenzen kam. Und fast soviel wie der Ninebot G3D. Die Ladezeit liegt leider schon bei rund 6–7 Stunden, was aber für die höhere Kapazität noch gerade so in Ordnung ist.
4. Sicherheit / Bremsen
Der T8 setzt auf Scheibenbremsen vorne und hinten kombiniert mit elektronischer Bremse und E-ABS. Das Bremssystem wirkt kräftiger und gleichzeitig besser dosierbar als beim T4. Auch bei Nässe blieb die Verzögerung stabil. Die Vollbremsung war nicht ganz so abrupt, wie beim T4. Auch der T8 ist mit LED-Scheinwerfern, Rücklicht und Blinkern ausgestattet. Leider nur am Lenkerende, aber immerhin!
5. Smartfeatures
Das Display des T8 ist größer und übersichtlicher als beim T4, zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus klar an. Die App-Anbindung funktioniert zuverlässig und bietet mehr Einstellmöglichkeiten. Besonders praktisch fand ich die Möglichkeit, Fahrstatistiken direkt auszulesen. Insgesamt wirkt der T8 moderner und durchdachter – ein Pluspunkt gegenüber dem T4.
- bis 90 km Reichweite
- vierfach Federung + Offroad Reifen
- hohe Traglast bis 150 kg Ladung
- etwas schwerer mit 25 kg
- höhere Ladezeit von 6 – 7 Stunden
Der iScooter T8 ist ideal für alle, die einen echten Allrounder zum günstigen Preis suchen!
4. Egret X
Egret X Serie - All Terrain
- max 90 Km Reichweite
- 12,5 Zoll Reifen, Teleskopfeder
- integr. Schloss, Blinker und High-End Ausstattung, sehr stabil
Das sicherste Fahrverhalten entsteht hier beim Egret X durch eine hochwertige Federung in Kombination mit größeren 12,5 Zoll Reifen! Die Hamburger Premiummarke macht es möglich. Er hat eine stabileren Rahmen und eine höhere Traglast von 130 Kg. Er bietet mehr Drehmoment, von 35 Nm für Steigungen über 30% (der Marktdurchschnitt liegt bei 15-20 Nm) und ein größeres Trittbrett. Die Ausstattung mit z.B. 160 mm Bremsscheiben, Blinker etc liegt bereits im Premiumbereich. Testnote: SEHR GUT
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Im Alltagstest zeigte der Egret X Core mit 500 W Dauerleistung solide Performance, während Prime und Ultra mit bis zu 1350 W Spitzenleistung deutlich kräftiger beschleunigen. Gerade der Ultra bewältigte Steigungen bis 25 % mühelos, wo günstigere Modelle wie Xiaomi Pro 2 schon lange kapitulieren. Die Beschleunigung ist gleichmäßig, ohne Ruckeln, und vermittelt echtes Premium-Feeling.
2. Federung / Komfort
Die neuen Egret X-Modelle setzen auf eine hochwertige Federgabel und 12,5-Zoll-Reifen. Das sorgt für spürbar mehr Komfort als bei Standard-Scootern mit 8,5-Zoll-Reifen ohne Federung. Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster verlieren ihren Schrecken, selbst längere Fahrten bleiben angenehm. Im Vergleich zu einfacheren Scootern wirkt die Federung deutlich stabiler und besser abgestimmt. Er ist mit einer hochwertigen Federgabel an der Vorderachse ausgestattet. Diese Frontfederung bietet einen Federweg von 20 mm und ist speziell darauf ausgelegt, Stöße durch unebene Untergründe wie Schotter, Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten effektiv abzufangen. Die Kombination aus dieser Federgabel und den großen 12,5-Zoll-Gravel-Luftreifen sorgt für ein besonders ruhiges, stabiles und komfortables Fahrgefühl – auch bei höheren Geschwindigkeiten oder auf anspruchsvollem Terrain. Last but not least bietet die Hamburger Nobelmarke nicht nur die aktuell besten E Scooter, sondern auch guten Service nach dem Kauf.
3. Reichweite / Akku
Der Core bietet rund 60 km Reichweite, der Prime etwa 70 km, und der Ultra mit 865 Wh Akku sogar bis zu 80–90 km. Damit liegen sie klar über vielen Mittelklasse-Scootern, die selten mehr als 40 km schaffen. Besonders der Ultra glänzt mit Langstreckentauglichkeit, ideal für Pendler, während schwächere Modelle oft schon nach halber Strecke schlappmachen.
4. Sicherheit / Bremsen
Alle drei Modelle sind mit TEKTRO-Scheibenbremsen ausgestattet, die präzise und kräftig zupacken. Zusammen mit elektronischer Unterstützung ergibt das kurze Bremswege, selbst bei hoher Geschwindigkeit. Im Vergleich zu günstigeren Scootern mit Trommelbremsen oder schwachen mechanischen Bremsen fühlt man sich hier deutlich sicherer. Blinker und gute Lichtanlage erhöhen zusätzlich die Alltagssicherheit. Und um es auch in Sachen Sicherheit nochmals anzumerken, auf 12,5 Zoll großen Reifen fährt es sich mit dem X einfach sicherer. Egal bei welchem Wetter und egal auf welchem Untergrund.
5. Smartfeatures
Die Egret X-Serie bietet App-Anbindung mit Fahrstatistiken, Wegfahrsperre und Firmware-Updates. Besonders praktisch ist die Reichweitenprognose, die sich an Fahrstil und Gewicht orientiert. Im Vergleich zu einfacheren Scootern ohne App oder nur rudimentären Funktionen hebt sich Egret klar ab. Auch die Integration von Blinkersteuerung und USB-Ladeanschluss zeigt den Premium-Anspruch. Egret aus Hamburg entwickelt alles zu 99% selbst und greift nicht einfach ins Chinaregal. Dazu gibt es guten Kundendienst, der gerade zum Service-Sieger gekürt worden ist.
- hochwertige Federgabel
- sichere 12,5 Zoll Reifen
- guter Rahmen, Traglast
- bis 33% Steigung
- 90 km Reichweite, Blinker
- kein Wechselakku
- etwas größeres Packmaß
Der Egret X ist ideal für alle, die ein hohes Maß an Komfort, Sicherheit und Leistung suchen – eigentlich schon Premiumklasse!
Die Top 4 Premium Federn ab 1000 Euro
„höchste Leistung, beste Konzepte“
| Modell | Preis | Testnote | Eignung / Highlights |
|---|---|---|---|
| ePF-Pulse | 989,00 € |
Vollfederung Auf Traglast einstellbar |
|
| VMAX VX 2 Hub | 1284,00 € |
Vollfederung Beste Performance |
|
| Egret GT | 1.599,00 € |
Vollfederung Der SUV E-Scooter |
|
| VMAX VX4 | 1.134,00 € |
Vollfederung Der Stärkste auf dem Markt |
Die 4 Premium Modelle im Detail
1. VMAX VX2 Hub & Gear
- 1400 W
- Steigung 38%
- bis 80 km Reichweite
- Rabattcode sichern: Preis anklicken und er liegt bei VMAX im Warenkorb
Der Persormance Sieger VMAX New VX2 kommt in den Varianten Hub und Gear rennt dank V-Torque Gear Getriebemotor und V-Core Gear Controller sogar 35-38% Steigung hoch. Vorne ist eine Öldruckfederung verbaut, die Stöße effektiv absorbiert und eine ruhige, kontrollierte Lenkung ermöglicht, selbst bei höheren Traglasten. Auch in Sachen leistung und Ausstattung häängen die Schweizer alles ab. Testnote: SEHR GUT
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Hinten kommt eine Elastomerfederung zum Einsatz. Diese ist wartungsarm, wetterfest und passt sich dem Untergrund flexibel an. Die Kombination aus beiden Systemen ergibt eine dynamische Vollfederung, die den Fahrkomfort deutlich erhöht und die Sicherheit verbessert. VMAX bietet mit dem VX2 Gear und VMAX VX2 Hub die beste Motor-Performance, eine Highend Ausstattung mit Vollfederung und wurde 2025 auch Service-Sieger.
1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Beide Modelle setzen auf einen 500-Watt-Motor, der Spitzenleistungen bis zu 1900 Watt erreicht. Beim VX2 Hub spürte ich einen kräftigen, gleichmäßigen Schub, der auch an Steigungen bis rund 30 % souverän durchzieht. Der VX2 Gear wirkte noch etwas dynamischer, da er mit stärkerem Drehmoment punktet. Beschleunigung und Durchzugskraft sind bei beiden sehr überzeugend.
2. Federung / Komfort
Der VX2 Hub fährt mit 10-Zoll-Tubeless-Reifen, die Unebenheiten zuverlässig abfedern. Kopfsteinpflaster war spürbar, aber nie unangenehm. Der VX2 Gear bietet zusätzlich eine Vollfederung vorne und hinten, was den Komfort deutlich steigert. Gerade auf längeren Strecken oder unebenem Terrain fühlte ich mich mit dem Gear spürbar entspannter unterwegs. Das Modell vermittelt einem das Gefühl eines SUV E Scooters.
3. Reichweite / Akku
Mit Akkus zwischen 642 Wh und 874 Wh erreichen beide Modelle Reichweiten von bis zu 90 km unter optimalen Bedingungen. In meinem Alltagstest kam ich mit beiden zuverlässig über 75 Kilometer, ohne dass die Leistung nachließ. Die Ladezeit liegt bei rund 6 bis 8 Stunden. Für Pendler oder längere Touren sind beide Modelle absolut alltagstauglich. Mit der Reichweite liegen sie gut über der des aktuellen Segway Spitzenmodell, dem Ninebot G3D!
4. Sicherheit / Bremsen
Beide Modelle des VX2 verfügen über Scheibenbremsen vorne und hinten, die kräftig und zuverlässig zupacken. Auch bei höheren Geschwindigkeiten ließ sich die Bremskraft gut dosieren. Bei Nässe verlängert sich der Bremsweg leicht, bleibt aber besser kontrollierbar als bei anderen. Mit 60-Lux-Frontscheinwerfer, StVZO-konformem Rücklicht und integrierten Blinkern fühlte ich mich jederzeit sicher und sichtbar im Straßenverkehr. Und es ist ein großer Vorteil, das er auch hinten Blinker hat, besonders nachts.
5. Smartfeatures
Das Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus klar und übersichtlich. Die VMAX E-Scooter App bietet deutlich mehr als nur ein digitales Dashboard. Sie liefert präzise Reichweitenvorhersagen, Navigation mit Sprachführung, Routenplanung via GPS Steuerung, Luftqualitäts-Infos und Personalisierungsmöglichkeiten. Das sind nicht nur im Stadtverkehr, sondern auch auf längeren Ausflügen sehr hilfreiche Features für unterwegs!
- stärkster Motor
- höchste Steigkraft 38%
- Reichweite bis 80 km
- moderne Vollfederung
- Performance u. Service Sieger
- kein entnehmbarer Wechselakku
- etwas teurer wegen der Vollaustattung
2. ePowerfun epf-Pulse
ePowerFun ePF-Pulse
- 58 / 72 / 104 km Reichweite
- Federung, Blinker
- starker Motor, modernste Ausstattung
- Rabattcode im Tagesdeal sichern
Technik Testsieger 2026 ist die deutsche Marke ePowerfun. Das Spitzenmodell epf-2 Pulse+ bietet mit 140 Kg Traglast und einen stabilen Rahmen mit einer der besten Vollfederungen auf dem Markt. Sie ist auch auf jeden Untergrund und Fahrergewicht einstellbar. Auch die Motorpower für 35% Steigung und je nach Modelle bis 100 Km Reichweite (real 90 km) sind enorm. Testnote: 1 (SEHR GUT)
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Der ePF-Pulse hat sich in Sachen Federung wirklich einen Namen gemacht. Vorne nutzt ePowerfun statt einer einfachen Teleskopgabel eine Federschwinge, die Unebenheiten sehr effektiv abfedert, selbst bei höheren Geschwindigkeiten oder Bordsteinkanten. Hinten sorgen zwei kräftige Federn unter dem Trittbrett für eine stabile Dämpfung auch bei höherer Zuladung. Die Federung ist anpassbar auf Körpergewicht oder Untergrund. Praxistests: Die Federung verbessert die Bodenhaftung und damit auch die Bremsstabilität, was besonders bei Nässe oder unebenem Terrain wichtig ist. Selbst bei Testfahrten über Kopfsteinpflaster, Bordsteine und sogar Treppen (!) hat die Federung überzeugt.
1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Beim Fahren mit dem EPF-Pulse hat mich der Motor sofort beeindruckt. Mit seinen 500 Watt Dauerleistung und bis zu 1200 Watt Spitzenleistung zieht er kräftig an. Die Beschleunigung fühlt sich direkt und souverän an, gerade im Stadtverkehr. Selbst Steigungen bis etwa 30% konnte ich problemlos meistern, ohne dass der Roller an Tempo verlor.
2. Federung / Komfort
Auf meinen Fahrten über Pflastersteine und kleinere Schlaglöcher zeigte die Vollfederung ihre Stärke. Vorne wie hinten werden Unebenheiten zuverlässig abgefangen, sodass ich mich nie durchgeschüttelt fühlte. Die 10-Zoll schlauchlosen Luftreifen mit Geleinlage tragen zusätzlich zum Komfort bei. Auch nach längeren Strecken blieb das Fahrgefühl angenehm und kontrolliert.
3. Reichweite / Akku
Ich habe den Roller mit dem 720-Wh-Akku getestet und kam dabei auf über 30 Kilometer im Alltag, ohne dass die Leistung spürbar nachließ. Unter optimalen Bedingungen sind sogar bis zu 78 Kilometer möglich. Die Ladezeit lag bei rund sechs Stunden, was für mich absolut praktikabel war. Für Pendelstrecken bietet der EPF-Pulse damit verlässliche Reserven.
4. Sicherheit / Bremsen
Besonders positiv fiel mir das Bremssystem auf: Scheibenbremsen vorne und hinten kombiniert mit Motorbremse und Rekuperation. Die Bremsen ließen sich präzise dosieren und griffen kräftig, ohne ruckartig zu wirken. Auch bei Nässe blieb die Verzögerung stabil. Mit den hellen 80-Lux-Frontscheinwerfern und den integrierten Blinkern fühlte ich mich jederzeit sichtbar und sicher.
5. Smartfeatures
Im Alltag erwiesen sich die Smartfeatures als sehr praktisch. Das Display zeigte mir Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus klar und übersichtlich. Einstellungen konnte ich direkt am Lenker vornehmen, ohne lange zu fummeln. Besonders die App-Anbindung und die selbstreparierenden Reifen machten den Roller für mich modern und alltagstauglich. Insgesamt wirkte alles durchdacht und benutzerfreundlich.
- eine der besten Vollfederungen
- extrem hohe Reichweite
- hohe Zuladung bis 140 kg
- Steigungen bis 35%
- Service-Testsieger
- durch Vollfederung ca. 25 kg schwer
- Akku fest verbaut (wer einen Wechselakku braucht, siehe oben pf-2 Pro)
3. Egret GT und GTs
Egret GT
Der Mega SUV E Scooter mit Vollfederung. Bevor wir beim Egret GT der Hamburger Premiummarke zur Federung kommen, ein paar Facts der Superlative: Ein starker Akku bietet 100 km Reichweite. Der GT ‚fährt’rennt‘ auf seinen größeren 13 Zoll Reifen bei Bedarf auch mit höheren Traglasten (150 kg) Steigungen von 33% hoch. Er hat zudem eine Highend Ausstattung, die alles zusammenbringt, was es gibt: Einen entnehmbaren Wechselakku, Blinker, ein Rahmenschloss, stärkere Scheibenbremsen u.v.m. Die großen Luftreifen (mit Pannenschutz) in Kombination mit der Federung zeigte im Praxistest hohen Fahrkomfort und Geländetauglichkeit. Die Vorderrad Upside-Down Öldruck-Federgabel (Teleskopgabel vom bekannten Hersteller RST) mit Öldruckdämpfung und die Hinterrad Doppelfederung mit Gewindefahrwerk (zwei Federn an der Hinterradschwinge) sind alle einstellbar je nach Untergrund und Fahrstil. Das sorgt für ruhiges Einfedern bei Schlaglöchern, Bordsteinen. Es gibt den GT wahlweise auch als GTs mit Sitz: Testnote: SEHR GUT+
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der Egret GT schaff Spitzenleistungen bis 1500 Watt. Seine Beschleunigung erfolgt spürbar direkter als bei günstigeren Scootern, die oft träge wirken. Im Test schaffte er Steigungen bis 33 % und zog auch am hinteren Ende, wo viele Modelle schon kapitulieren. Das Fahrgefühl bleibt jederzeit kraftvoll und kontrolliert.
2. Federung / Komfort
Dank Upside-Down-Vollfederung und 13-Zoll-Luftreifen gleitet der Egret GT über Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher fast wie ein kleines Motorrad. Billigere Scooter mit starren Gummireifen übertragen jede Unebenheit direkt an den Fahrer. Hier hingegen entsteht ein komfortables, ruhiges Fahrgefühl, das auch längere Strecken angenehm macht. Für uns ist das die sicherste Kombination für E Scooter, egal ob auf Kopfstein, in Kurven oder bei Regen.
3. Reichweite / Akku
Mit seinem 20-Ah-Wechselakku erreicht der Egret GT bis zu 100 km Reichweite – ein Wert, den einfache Modelle mit 7–10 Ah Akkus (meist nur 25–30 km) nicht annähernd bieten. Die Ladezeit von rund 7 Stunden ist praxisgerecht, und der Wechselakku macht ihn besonders flexibel. Für Pendler ein klarer Vorteil oder wenn man einfach keine Lust hat seinen E scooter ständig nachzuladen. Dementsprechend lang war auch der Reichweitentest. Aber der war wegen seines gefederten Fahrkomforts nicht anstrengend. Wer will bekommt den Egret GT auch in der GTs Version mit Sitz.
4. Sicherheit / Bremsen
Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten packen kräftig zu und bieten deutlich mehr Sicherheit als einfache Trommelbremsen vieler Billig-Scooter. Ergänzt wird dies durch ein helles 80-Lux-OSRAM-Frontlicht und ein integriertes Bremslicht. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten bleibt der Bremsweg kurz und kontrollierbar – ein entscheidender Faktor im Straßenverkehr. Die Hamburger Marke Egret entwickelt zusammen mit namhaften Automobilzulieferen (Schaeffler, Pirelli) Sicherheitskonzepte für Reifen und Bremsen.
5. Smartfeatures
Der Egret GT integriert moderne Features wie NFC-Entsperrung und „Apple Find My“-Funktion. Damit hebt er sich klar von günstigen Scootern ab, die oft keinerlei smarte Funktionen bieten. Über die Egret-App lassen sich Fahrdaten abrufen und Einstellungen anpassen. Und natürlich verfügt der Egret GT auch über das typische integrierte Egret Rahmenschloss mit Diebstahlschutz. Alles in allem der Premium-SUV unter den E Scootern.
- RST Federsystem
- einstellbar, geländetauglich
- hohe Traglast 150 kg
- sehr fahrsicher mit 13 Zoll Reifen
- hohe Steigleistung
- Wechselakku, Blinker, Schloss
- Egret ist auch Servicesieger
- etwas teuerer
- schwerer (aber entnehmbarer Wechselakku)
4. VMAX VX4
VMAX VX4 LT
- 500 / 1600 Watt / 33% Steigung
- 55 o. als GT 100 Km Reichweite
- 150 Kg Traglast, Blinker & Federung
- Rabattcode sichern: Preis anklicken und er liegt bei VMAX im Warenkorb
Der VMAX New VX4 ist zweifellos der stärkste vollgefederte E Scooter mit Straßenzulassung. Es gibt ihn als VX4 und New VX4. Letzterer ist mit dem neuen V-Torque R10 Direktantriebsmotor ausgestattet und erreicht eine beeindruckende Spitzenleistung von bis zu 2800 Watt, für Steigungen bis zu 40 %. Der Rest ist auch stark: max 110 Reichweite, Blinker und 150 Traglast! Testnote: SEHR GUT++
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1. Motorleistung / Beschleunigung / Steigung
Der VX4 setzt auf einen kräftigen 500-Watt-Motor mit Spitzenleistungen, die im Alltag deutlich spürbar sind. Während viele Standard-Scooter bei Steigungen von 15 % schon kämpfen, zieht der New VX4 souverän mit 2800 Watt Spitzenleistung durch und schafft mit bis 40% die höchste Steigfähigkeit aller E Scooter. Er ist damit der Ultra-Mega-Performance E-Scooter. Seine Power ist ein Hauptgrund für den hohen Preis.
2. Federung / Komfort
Der VX4 wird oft als „SUV unter den E-Scootern“ bezeichnet – und das zurecht. Mit robusten 10-Zoll-Tubeless-Reifen und einer stabilen Bauweise gleitet er über Asphalt und unebenes Gelände. Im Offroad-Test zeigte er, dass selbst Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster kaum stören. Billigere Modelle mit starren Reifen wirken hier deutlich unbequemer. Der VX4 verfügt über eine Federgabel vorne mit bis zu 5 cm Federweg und eine hintere Schwungfederung. Dank dieser Kombination eignet sich der Scooter nicht nur für die Stadt, sondern auch für Offroad-Strecken und schlechte Fahrradwege. Im Praxis Test zeigte sich das sie alle Unebenheiten ausglich ohne das die Fahrstabilität verloren ging und ermöglichte eine sehr angenehme Fahrweise. Die Federung entlastet einen spürbar bei längeren Strecken oder Kopfsteinpflaster. Die Federung ist nicht zu weich, sodass man bei höheren Geschwindigkeiten und Steigungen sicher in der Spur bleibt.
3. Reichweite / Akku
Je nach Modellvariante (LT, ST, GT) bietet der VX4 Reichweiten von 55 km, 75 km oder sogar 100 km. Möglich machen das Akkus mit bis zu 23.200 mAh Kapazität – ein Wert, den kaum ein anderer Scooter erreicht. Diese enorme Reichweite ist ideal für Pendler und Langstreckenfahrer, erklärt aber auch den hohen Anschaffungspreis. Und ja, wir haben in unserem Reichweitentest unter Idealbedingungen (Fahrer 72 Kg schwer, ebenerdige Streckenprofil, bei 25 Grad Wetter) sogar locker über 90 km geschafft. Nachladen müsst ihr hier nur einmal die Woche.
4. Sicherheit / Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen sorgen für kurze Bremswege und hohe Sicherheit, selbst bei voller Geschwindigkeit. Ergänzt wird dies durch eine stabile Rahmenkonstruktion und hochwertige Beleuchtung. Im Vergleich zu günstigeren Scootern mit Trommelbremsen oder schwachen Lichtsystemen bietet der VX4 ein deutlich höheres Sicherheitsniveau – ein weiterer Faktor, der ihn in die Premiumklasse hebt. Und der VMAX VX4 schafft mit 150 kg Traglast mehr als andere. Der Durchschnitt liegt bei nur 120 kg. Damit ist er nicht nur für schwerere Fahrer/innen geeignet, sondern ist insgesamt stabiler und sicherer.
5. Smartfeatures
Der VX4 integriert App-Steuerung, Fahrstatistiken und verschiedene Fahrmodi. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Reichweitenoptionen je nach Akkuvariante zu wählen. Hilfreich für Pendler, um die Restreichweite realistisch einschätzen zu können. Diebstahlschutz ist ebenfalls inklusive. Die Elektronische Wegfahrsperre ist über die App aktivierbar. Die Sperrfunktion blockiert den Motor, sodass der Scooter nicht bewegt werden kann. Es gibt auch eine Dokumentation von Touren, Geschwindigkeit und Höhenprofilen, also Möglichkeit, Fahrten zu speichern und später auszuwerten. Das ist alles ganz schön viel und man kann sich über die Bedienungsanleitung schnell reindenken. Der Mega-SUV-E-Scooter macht eben auch Spaß.
- starke 150 kg Traglast
- die höchste Motorleistung mit 2800 W
- die höchste Steigfähigkeit bis 40%
- top Fahrverhalten mit Federung
- VMAX ist Servicesieger 2025
- etwas teuerer
- etwas schwerer (aber normal bei höheren Traglasten)
Ratgeber: Wenn du dich für einen höherpreisigen E Scooter entscheidest, dann solltest du unbedingt auf Kundendienst und Ersatzteilverfügbarkeit achten. Bei einigen Marken ist es extrem schwierig mal jemanden zu einem Problem an die Hotline zu bekommen oder Ersatzteile nachzubestellen. Deswegen haben wir in unseren Tests auch den Kundendienst bewertet. Zum Servicesieger sind die Marken Egret, VMAX und ePowerfun gewählt worden.
Nicht unter den top 10
Diese E Scooter haben es in unserem Federungstest nicht unter die top 10 geschafft:
1. IO Hawk
IO Hawk Collide Cross
Kein gutes Testurteil bekam der deutsche Hersteller IO Hwak. Der ADAC Test spricht einem E Scooter von IO Hawk die Geländefähigkeit ab und attestiert dem Exit Cross sogar ‚mangelhaften Federungskomfort‘.
2. Ninebot ZT3 D
Segway ZT3 Pro D
Der Ninebot ZT3 Pro ist mit einer massiven Teleskopfeder und einer Doppeleder hinten ausgestattet. Leider ist er aber mit um die 29 Kg schwer. Wir haben mit ihm eine Offroad Testfahrt gemacht. Unser Testfahrer war hinterher dreckig, da der Abstand des Schutzblechs zum Reifen groß ist. Das sieht zwar cooler aus, aber hat sich im Test nicht bewährt. Einige Fahrer empfinden die Frontfederung als deutlich härter als beim Vorgänger G2 – Vibrationen werden nicht so gut abgefangen. Federung stößt bei Kopfsteinpflaster an Grenzen: In manchen Tests wurde festgestellt, dass die Dämpfer bei sehr grobem Untergrund nicht ausreichen.
3. Joyor Y-S
Der Joyor E Scooter ist einer der günstigsten E Scooter mit Stoßdämpfern vorne und hinten, der auch eine Straßenzulassung hat. Leider schnitt er in unserem Fahrtest nicht so gut ab, wie der iScooter T4 oben, der in der selben Preisklasse fährt, aber einiges mehr zu bieten hat.
4. Navee ST3 Pro
Der Navee ST3 Pro wird aktuell viel über Rabattpreise angeboten. Wir haben ihn auch genauer unter die Lupe genommen. Das Modell ist durch sein Damping Arm™-Federungssystem bekannt, das optisch durch die goldenen Schwingarme auffällt. Die Damping-Arm-Konstruktion ist mechanisch komplexer als einfache Stoßdämpfer. Mehr bewegliche Teile und Gelenke bedeuten mehr potenzielle Probleme, die nach einiger Zeit anfangen könnten zu quietschen oder zu knarzen, wenn sie nicht gepflegt werden. Unsere Testfahrt Kopfstein war sehr positiv, bei tieferen Schlaglöchern zu starr.
Fazit zum E Scooter mit Federung Test
Die 3 Testsieger in der Kathegorie E Scooter mit Federung heißen
1. ePowerfun epf-Pulse mit Vollfederung und epf-2 Pro mit Wechselakku,
2. der VMAX VX2 Hub und VX4 als die stärksten E-Scooter auf dem Markt und
3. Egret X und GT als die sichersten mit größeren 13 Zoll Reifen.
Diese Modelle haben die besten Federungen, die beste Leistung, die beste Fahrstabilität und Ausstattung. Alle drei Marken sind auch mit ihrem guten Kundendienst (auch nach den Kauf!) unter die Servicesieger 2025 gekommen. Die Xiaomi, Navee und Ninebot Modelle schnitten im Federungs-Test nicht so gut ab, wie die Testsieger.
Wenn Ihr einen günstigen mit Federung sucht, dann ist für Pendler der leichte iScooter E9 die erste Wahl, dicht gefolgt vom iScooter T4 mit Offroadfederung. Beide Modelle sind bereits für unter unter 500,- Euro zu haben.
Testkriterien für E Scooter mit Federung
Wir haben inzwischen über 124 E Scooter einem Praxistest unterzogen. In diesem Testbericht steht natürlich die Federung auf dem Prüfstand. Nach welchen Kriterien wir bewerten haben wir Euch unten aufgelistet. In die top 10 der E Scooter mit bester Federung kommen nattürlich nur die E Scooter bei denen auch der Rest stimmt: Die Leistung, Reichweite, Fahrsicherheit, Ausstattung etc.

- Fahrkomfort auf verschiedenen Untergründen
- Kopfsteinpflaster, Schotter, Asphalt, Bordsteinkanten
- Wie gut werden Stöße abgefedert?
- Spürbare Vibrationen im Lenker oder Trittbrett?
- Anpassung an Fahrergewicht: Funktioniert die Federung bei leichten und schweren Personen?
- Gibt es einstellbare Federhärten oder automatische Anpassung?
- Dynamik & Stabilität: Verhalten bei Kurvenfahrten, Bremsmanövern und schnellen Richtungswechseln
- Bleibt der Scooter stabil oder schaukelt er sich auf?
- Technische Umsetzung: Welche Art von Federung ist verbaut (z. B. Spiralfeder, Elastomer, hydraulisch)?
- Wie ist die Verarbeitung (z. B. Spiel in der Schwinge, Knarzgeräusche)?
- Sicherheitsaspekte. Wie wirkt sich die Federung auf die Bodenhaftung aus?
- Gibt es Unterschiede bei trockener vs. nasser Fahrbahn?
- Langzeiteindruck: Wie verhält sich die Federung nach mehreren Kilometern oder Wochen?
- Gibt es Verschleißerscheinungen oder Nachlassen der Dämpfung?
- Wartung & Pflege: Ist die Federung wartungsfrei oder muss sie regelmäßig geprüft/geölt werden?
- Wie leicht lassen sich Federn oder Dämpfer austauschen?
Testvideo E Scooter mit Federung?
Wir verlosen in unserem Channel einen gratis E Scooter!
Kaufberatung: Der 5 Punkte Federungs-Check
Die 5 wichtigsten Checks! Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du diese technischen Details prüfen, da „Federung“ nicht gleich „Federung“ ist und ob du überhaupt eine Federung brauchst und welches System?
Check 1: Wieso brauche ich einen E Scooter mit Federung?
Fahr mal über Kopfsteinpflaster, dann weist du warum 🙂 Und außerdem ist es auch in Kurven sicherer. Wir haben dir hier aus unserer langjährigen Erfahrung ein paar Gründe zusammengestellt, warum sich ein E Scooter mit Federung lohnt:
1. Komfort (Deine Gelenke werden es dir danken)
Ohne Federung werden Vibrationen und Schläge direkt an deine Knöchel, Knie und Handgelenke weitergegeben. Fahren soll schließlich Spaß machen!
- Kurzstrecke: Geht meistens noch klar, außer auf Kopfstein.
- Langstrecke: Führt ohne Federung oft zu tauben Händen oder Schmerzen. Mit Federung gleitest du eher über den Asphalt, als dass du ihn bekämpfst.
2. Sicherheit und Stabilität
Das solltet ihr nicht unterschätzen. Wir haben Tests auf allen Bodenbelägen durchgeführt, mit und ohne Federung. Eine Federung sorgt dafür, dass der Reifen besseren Bodenkontakt hält.
- Bodenwellen: Wenn du über eine Unebenheit fährst, springt ein ungefedertes Rad kurz in die Luft. In diesem Moment hast du null Traktion und du kannst weder lenken noch bremsen.
- Sturzgefahr: Eine Federung schluckt kleine Schlaglöcher, die dich sonst leicht aus dem Gleichgewicht bringen könnten.
Kuvenverhalten: Ein E Scooter mit Federung geht viel dynamischer in die Kurve und reagiert, wenn es in der Kurve uneben wird und stabilisiert das Lenkverhalten.
3. Materialschonung
Unsere Langzeittests zeigen, das Vibrationen dem E Scooter auf dauer schaden:
- Lötstellen und Kabeln: Diese können mit der Zeit locker werden.
- Klappmechanismen: Diese leiern ohne Dämpfung deutlich schneller aus.
- Schrauben: Ein gefederter Scooter „rüttelt“ sich weniger schnell selbst auseinander.
4. Geländegängigkeit
Für Crossfahrten im Gelände ist eine Federung Pflicht, aber auch auf Touren durch den Park oder auf Schotterwegen ist ein Federsystem extrem sinnvoll. Sie macht den Scooter erst wirklich alltagstauglich.
- Höherer Fahrkomfort
- Mehr Stabilität
- Höhere Fahrsicherheit
- Vielfältigere Einsatzmöglichkeiten
- Oft etwas teuerer
- je nach Modell Wartungsaufwand
- Höheres Gewicht
Check 2: Federungstyp: Mechanisch vs. Hydraulisch
Ratgeber: Günstige E Scooter sind meist nur mit Stahlfedern ausgestattet. Bei den besseren Modellen finden wir alles von Teleskopfederung am Vorderrad bis zur dynamischen Elastomer Federung am Hinterrad.
1. Stahlfedern (Mechanisch):
Meist in der Einstiegsklasse zu finden. Sie sind robust und günstig, reagieren aber oft etwas „hölzern“ auf kleine Unebenheiten. Sie sind meistens als Spiralfedern verbaut (oft auch sichtbar an der Vorder- oder Hinterachse) und funktionieren nach einem sehr simplen mechanischen Prinzip.

Vorteile:
- Extrem robust: Stahlfedern sind nahezu unverwüstlich und funktionieren zuverlässig bei Kälte, Nässe und Schmutz.
- Wartungsarm: Kein Luftdruck, keine Dichtungen – einmal eingebaut, laufen sie jahrelang ohne Pflege.
- Günstig: Die Produktion ist preiswert, daher bieten schon Mittelklasse‑Scooter spürbaren Federkomfort.
- Berechenbares Fahrverhalten: Stahlfedern sprechen linear und direkt an, was ein stabiles Fahrgefühl vermittelt.
Nachteile:
- Höheres Gewicht: Stahl bringt Masse mit – unpraktisch, wenn man den Scooter häufig tragen muss.
- Kaum einstellbar: Die Federrate ist fix. Für sehr leichte oder schwere Fahrer kann die Feder zu hart oder zu weich sein.
- Oft ohne echte Dämpfung: Günstige Modelle neigen zum Nachwippen, wenn kein Öldämpfer verbaut ist.
- Geräusche möglich: Mit der Zeit können Knarzen oder Quietschen auftreten.
Für wen geeignet?
- Alltagsnutzer: Sehr gut – zuverlässig, pflegeleicht, langlebig.
- Pendler, die viel tragen müssen: Weniger ideal wegen des Zusatzgewichts.
- Offroad‑Fahrer: Gut geeignet, sofern ein zusätzlicher Öldämpfer vorhanden ist.
Nach zahlreichen Tests mit unterschiedlichen E‑Scootern zeigte sich: Stahlfederungen sind extrem robust, wartungsfrei und bieten ein verlässliches, lineares Fahrgefühl. Nachteile bleiben das höhere Gewicht, begrenzte Einstellbarkeit und gelegentliches Nachwippen ohne Dämpfer. Sogar der iScooter E9 für nur knapp über 200,- € ist bereits mit solchen Federn ausgestattet.
2. Hydraulik-Federn
Viele E‑Scooter besitzen mechanische oder federbasierte Dämpfer, aber echte hydraulische Federungen sind selten und meist in höherpreisigen Modellen zu finden. Hydraulische Federungen nutzen Öl, um die Bewegung zu kontrollieren. Ihr kennt das schon von E Bikes. Das Ergebnis: Der Scooter federt nicht nur ein, sondern wird sanft abgebremst. Das sorgt für ein wesentlich ruhigeres Fahrgefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
Die hydraulische Federgabel

Sogenannte Teleskopfedern sorgem am Vorderrad für Dämpfung. Die Federgabel funktioniert so wie bei E Bikes auch. Ein Kolben wird bei Belastung auf Öl- oder Luftpolster gedrückt, so das die Gabel runterfedert und das Polster wird komprimiert. Wenn die Belastung wieder abnimmt, dann drückt das Polster den Kolben sogleich wieder nach oben, das heißt die Gabel federt wieder nach oben. Das führt zum Ausgleich von Unebenheiten, zu einem stabileren Fahren auch in Kurven und vor allem zu einem angenehmeren Drive, bei dem man nicht jede Erbse spürt.
Die hydraulische Hinterradfederung
Die hydraulische Hinterradfedeung funktioniert nach dem gleichen Prinzip, wie die Teleskopfeder.

Kleiner Insider-Tipp: Wenn die Feder quietscht, hilft meistens ein kurzer Spritzer Silikonspray. Benutze kein WD-40 (das klassische blaue), da das langfristig eher Schmutz anzieht und Schmierstoffe auswäscht. Beim Segway Ninebot Max G3 D ist die Konstruktion vorne und hinten leider so, das schnell Dreck hochspritzt.
Vorteile einer hydraulischen Federung
- Sehr hohe Dämpfungsqualität: Hydraulik schluckt Unebenheiten deutlich feiner als Stahl- oder Gummifedern. Das Fahrgefühl wirkte stabiler und kontrollierter.
- Weniger Nachwippen: Durch die Öl-Dämpfung wird die Bewegung gezielt gebremst – ideal bei höheren Geschwindigkeiten oder unebenem Untergrund.
- Besserer Bodenkontakt: Das Rad bleibt konstanter auf der Straße, was Traktion und Sicherheit verbessert.
- Komfortsteigerung: Besonders in unseren langen Reichweitentests wurde das spürbar angenehmer, da Schläge weicher abgefangen werden.
Nachteile einer hydraulischen Federung
- Höherer Preis: Hydrauliksysteme sind technisch aufwendiger und daher teurer als Stahl- oder Gummifedern. Oben in der Bestof-Liste findet Ihr aber auch günstige Modelle-
- Mehr Wartung: Dichtungen, Öl und bewegliche Teile können verschleißen. Bei intensiver Nutzung sind gelegentliche Checks sinnvoll. Da lohnt es sich, wenn die E Scooter Marke auch guten Service bietet.
- Empfindlicher gegenüber Kälte: Sehr sher niedrige Temperaturen (Minusgraden) können die Ölviskosität beeinflussen und das Ansprechverhalten verändern.
- Mehr Gewicht als Luftfederung: Zwar leichter als massive Stahlfedern, aber schwerer als reine Elastomer- oder Luftsysteme.
Nach unseren Tests mit verschiedenen E‑Scootern zeigte sich: Hydraulische Federungen bieten die beste Dämpfung, hohen Komfort und hervorragende Kontrolle auf unebenem Untergrund. Sie sind jedoch teurer, etwas wartungsintensiver und reagieren empfindlicher auf Kälte. Für Vielfahrer und Offroad‑Strecken klar im Vorteil, für Gelegenheitsnutzer weniger entscheidend.
4. Die dynamische Elastomer Federung

In unseren Tests zeigte sich die Elastomerfederung als überraschend vielseitige Lösung. Das gummiartige Material dämpft Schläge zuverlässig, arbeitet leise und benötigt keinerlei Wartung. Besonders im Stadtverkehr wirkt sie angenehm direkt und stabil. Grenzen spürt man erst auf sehr rauem Untergrund: Hier fehlt ihr die Feinfühligkeit und Reserven einer hydraulischen Federung. Dafür punktet sie mit geringem Gewicht, Langlebigkeit und absoluter Alltagstauglichkeit – ideal für Pendler und Nutzer, die eine robuste, unkomplizierte Federung bevorzugen. Wir haben die Elastomer Federung beim Performance Sieger VMAX getestet. Mehr geht nicht, Testnote 1!
5. Gasdruckfederung bzw. pneumatische Federung

Die Hilde vom deutschen Hersteller ‚Trittbrett‘ ist sogar mit Gasdruckfedern ausgestattet. Sie verfügt über eine Vorderradgabel und hinten über eine Gasdruckfederung. Die Funktion der Gasdruckfedern ist es Hub- und Senkbewegungen zu unterstützen und sie butterweich abzufedern. Das zylinderförmige Druckrohr der Gasfeder wird dafür unter Hochdruck mit zum Beispiel Stickstoffgas befüllt. Im Praxistest zeigte uns ihre progressive Charakteristik, das je weiter die Feder zusammengedrückt wird, desto härter wird sie. Das klingt erst einmal gut, führt aber dazu, dass kleine Unebenheiten angenehm gefiltert werden, während größere Schläge plötzlich sehr straff wirken. Ein weiterer Nachteil, mehr Bauteile bedeuten potenziell mehr Verschleiß.
- 75 Km Reichweite
- 500 W, Vollfederung
- 36,5 Kg, 11'' Reifen, 150 Kg Traglast
- 10 € Rabatt direkt bei Trittbrett - Code: ‘e-roller.com’
Check 3: Wartungsaufwand
Ein Fahrwerk ist ein bewegliches Teil. Günstige, offene Spiralfedern können bei Regen und Matsch mit der Zeit anfangen zu quietschen.
- Tipp: Achte auf gekapselte Systeme oder hochwertige Teleskopgabeln (wie beim Fahrrad), wenn du wenig Lust auf regelmäßiges Schmieren hast.
Unser kleiner Tipp: Falls du einen Scooter ohne Federung hast, achte darauf, dass du zumindest Luftreifen hast und diese nicht knallhart aufpumpst. Vollgummireifen ohne zusätzliche Federung sind meistens eine ziemlich holprige Angelegenheit. Unsere Praxistests zeigten, das große Luftreifen besser federn, als manche aufwendigen Systeme.
Check 4. Reifen und Federung
Die beste Federung bringt wenig, wenn die Reifen nicht mitspielen.
- Luftreifen (10 Zoll+): Sie bieten eine exzellente Eigen dämpfung für feine Vibrationen.
- Vollgummireifen: Sie sind pannensicher, aber sehr hart. Hier ist eine Vollfederung (vorne & hinten) absolut Pflicht, sonst wird die Fahrt trotzdem unruhig.
- 12,5 Zoll Reifen für unebene Untergründe
Mit den 12,5 Zoll Reifen federt der Egret X besser als viele mit Federsystemen - Fahrstabilität auf unebenen Untergrund könnt Ihr auch durch größere Luftreifen erreichen. Beim Egret X sind im Vergleich zu den meisten E Scootern besonders große 12,5″-Luftreifen aufgezogen. Mit denen behält der Allrounder auch auf anspruchsvollen Untergründen die Bodenhaftung. Das Modell bekommt durch die größeren Reifen eine hohe Laufruhe und Stabilität auf jedem Terrain.
Check 5: Zuladung und Federweg
Je schwerer der Fahrer, desto tiefer sinkt die Federung ein.
- Achte auf die Einstellbarkeit: Hochwertige Scooter (wie der VMAX VX4 oder IO Hawk) erlauben es, die Vorspannung zu verändern.
- Federweg: Ein kurzer Federweg (z. B. 2-3 cm) reicht für die Stadt; wer über Waldwege will, sollte auf Modelle mit langem Federweg (Schwingen-Design) setzen.
Unser Tipp: Achtet darauf das sich die Federung auf hohe Traglasten anpassen lässt. Wenn Ihr z.B. über 90 kg schwer seit, dann schlägt die Federung durch, wenn ihr das nicht könnt. Bei den Modellen von Egret, ePowerfun und VMAX lässt sich die Federung auch auf ein hohes Fahrergewicht einstellen. Eventuell schaut nach E Scootern für hohe Traglasten.
Die wichtigsten Fragen zu E Scooter mit Federung
Das Nachrüsten eines E Scooters mit einem Stoßdämpfer oder einer Federung könnte, wenn diese nicht in der ABE niedergelegt wurde zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen und damit auch zum Erliegen des Versicherungsschutzes. Wenn Ihr also ohne ABE Eintrag nachrüstet, so könnt Ihr diese nachtragen lassen. Das ist aber mit eheblichen Aufwand und TÜV Check verbunden.
Auf einer unebenen zum Beispiel welligen Strecke wird die Federung, wenn sie gut ist auch für einen Leistungsausgleich sorgen. Die Höchstgeschwindigkeit lässt bei einer Federung grundsätzlich nicht nach. E E Scooter der max 20 Km/h fahren kann, wird das auch mit Federung schaffen.
Einfach mit lauwarmen Wasser waschen und mit einem Tuch ab und zu zwischen den Federschlingen durchziehen. Von der Verwendung von Hochdruckreinigern raten wir ab.
Wenn es die Technik des jeweiligen Modells erlabt, dann befindet sich oben an der Federgabel ein Gewinde mit dem man die Feder – so wie beim E Bike – zusammendrücken kann und somit fester macht oder loszieht und so leichter macht.
Die meisten E Scooter Hersteller bieten entweder eine Federung an oder nicht. Uns ist nicht bekannt das es Nachrüstsets gibt, mit denen man nicht gedämpfte Modelle nachrüsten kann.
Eine Vollfederung bietet den höchsten Komfort; ist nur eine vorhanden, ist die Frontfederung wichtiger, um Schläge gegen die Handgelenke und den Lenker abzufangen. Am besten achtest du auch darauf, das der E Scooter größere Luftreifen hat, die besser federn als schlechte Federsysteme.
Die Federung ist auf ein bestimmtes Standardgewicht ausgelegt; bist du sehr leicht, wirkt die Federung oft zu hart, während sie bei hohem Gewicht „durchschlagen“ kann. Achte beim Kauf auf eine einstellbare Federsysteme, damit du die Härte individuell auf dein Körpergewicht oder Untergrund anpassen kannst.
Ja, die meisten Modelle sind bis 100 kg oder 120 kg zugelassen, wobei die Federung bei Erreichen der Grenze an ihre Belastungslimit kommt. Für schwerere Fahrer gibt es spezielle Heavy-Duty-Scooter mit verstärkten Stoßdämpfern, die auch bei 150 kg noch sicher federn. Für schwere Fahrer/innen empfehlen wir den Egret GT, ePowerfun epf-Pulse oder den VMAX VX New 4














10 Kommentare
Jole
Hallo, ich habe einen Trittbrett Fritz. Kann man härtere Federn nachrüsten und wo findet man diese?
Danke
Willi
Hey Jole, die Federung kann man sicherlich bei Trittbrett E Scooter nachbestellen. Die machen eigentlich einen guten Service. Aber ich denke, das der TÜV dazu ‚bauartbedingte Änderung‘ sagt und diese in den Fahrzeugpapieren eingetragen haben möchte. Nicht das Du dadurch deine Straßenzulassung verlierst, also die des Elektroscooters. Besser vorher nachfragen, bzw. mal bei Trittbrett anrufen: +49 208 30228 0 …schönen Gruß von uns!
Manfrrd kriech
Ich suche einen e scooter bzw 2
10 zoll reifen mit federung stossdämpfer
Lenker verstellbar
Strassenzulassung
Preis bis 1500.— je scooter
Können sie mir einen empfehlen??
Willi
Wenn Du einen E scooter mit Federung und 10 Zoll Reifen suchst, dann empfehlen wir den Testsieger von ePowerfun. Der ePowerfun ePF-2 XT 600 hat vorne eine Federgabel, hat 10 Zoll Reifen und Blinker. Wenn Du den kaufen willst, dann bekommst du die ePowerfun Modelle günstiger, wenn Du im Bestellvorgang unseren Rabattcode ‚e-roller.com‘ hinterlegst. Alle Infos hier
Andreas wiedenberg
Hey würde mir für mein e scooter f40d eine federung holen nun ist meine frage muss ich es bei der ABE nachtragen lassen???
Willi
bauteiliche Veränderungen an einem zugelassenen Fahrzeug sind meist mit einem Nachtrag der ABE oder einer TÜV-Abnahme verbunden
Florian Wille
„Das Nachrüsten eines E Scooters mit einem Stoßdämpfer oder einer Federung könnte, wenn diese nicht in der ABE niedergelegt wurde zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen und damit auch zum Erliegen des Versicherungsschutzes.“ was kostet so ein Nachtrag in der ABE, und wo beantrage ich das.
Willi
Der nachrägliche Anbau einer Federung bzw. Stossdämpfern ist nur dann sinnvoll, wenn die ABE eines Modells das schon zuläßt. Andernfalls muss man das nachträglich beantragen und dafür auch ein TÜV Gutachten einholen. Das ist aufwendig und kostet. Schau dir mal die neue ePF2 Reihe von ePowerFun an, da kann die vordere Federgabel nachgerüstet werden.l
Schulz
Moin, Ich besitze einen Xiaomi eScooter Pro 2 für diesen gibt es ja diese Monorim Federung. Für vorder wie auch Hinterrad.
Problem ist, es soll laut Foren eine ABE geben aber laut anderen wieder nicht.
was für Strafen würden auf mich zu kommen falls ich die verbaut habe und die ABE fehlt oder nicht passt.
Willi
Die E Scooter Federung ist entweder in der ABE des Modells eingetragen. Wenn Du nachträglich eine Federung einbaust, ohne das eine vorgesehen ist, dann müsstest du die vom TÜV abnehmen lassen und auch eintragen lassen. Das ist natürlich umständlich und kostet. Wenn du mit nachträglich eingebauter Federung ohne Eintragung fährst, dann verliert das Fahrzeug automatisch seinen Versicherungsschutz, da dieser keine bauartbedingten Veränderungen zulässt. Wenn Du dann einen Personenschaden (bzw. Körperschaden eines Dritten) verursachst, dann kann das in die zehntausende gehen und Du verlierst damit deinen Führerschein, falls vorhanden. Da wäre das Strafgeld für Fahren eines E Scooters ohne Zulassung in Höhe von 70 Euro das geringste Problem.