Das „Wettrüsten“ auf der CES 2026 zeigt deutlich: Die E-Scooter-Branche will weg vom Image des „Spielzeugs“ hin zum ernsthaften Performance-Fahrzeug. Während der NAVEE UT5 Ultra X mit Allradantrieb in unter 2 Sekunden auf 20 km/h sprintet und das VMAX-Flaggschiff mit bis zu 5.500 Watt Spitzenleistung protzt, stellt sich für uns in Deutschland die Frage nach der Alltagstauglichkeit.
Hier ist die Analyse, wann und wie diese brachiale Technik in der deutschen eKFV-Welt (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung) ankommt.
Die Technik-Giganten im Überblick
| Feature | NAVEE UT5 Ultra X | VMAX Flaggschiff (VXX) |
| Spitzenleistung | 4.800 Watt (2x 2.400W) | 5.500 – 6.000 Watt |
| Beschleunigung | < 2 Sek. (0-20 km/h) | Enormes Drehmoment |
| Top-Speed (int.) | ca. 69 km/h | ca. 80 km/h |
| Besonderheit | Allradantrieb (2×2) | Carbon-Elemente & High-End Federung |
Wann kommt das zu uns? (Die 20 km/h-Realität)
Die kurze Antwort: Die rohe Gewalt kommt nicht, aber die Souveränität schon.
In Deutschland ist die Nenndauerleistung auf 500 Watt begrenzt (bei selbstbalancierenden Fahrzeugen bis 1.400 Watt). Ein 5.000-Watt-Monster darf hierzulande schlicht nicht auf den Radweg. Dennoch profitieren wir indirekt von diesem Wettrüsten:
1. Der „Bergkönig“-Effekt
Obwohl die Geschwindigkeit bei 20 km/h gedeckelt ist, erlauben die starken Motoren der neuen Generation viel Steigfähigkeit, wie schon beim VMAX New VX4 40% Steigleistung oder dem neuen NAVEE ST3 Promit 20 % Steigung. Das Wettrüsten in Las Vegas führt dazu, dass Hersteller ihre Controller so optimieren, dass sie innerhalb der deutschen 500-Watt-Grenze das maximale Drehmoment herauskitzeln.
2. Allrad für die Sicherheit, nicht für den Speed
Der Allradantrieb ist nichts neues aber auch beim NAVEE UT5 Ultra auch für 20-km/h-Modelle spannend. Zwei Motoren bedeuten:
- Bessere Traktion auf nassem Kopfsteinpflaster oder Schotter.
- Sicheres Bremsen durch Rekuperation an beiden Rädern.
- Redundanz: Fällt ein Motor aus, rollt man mit dem zweiten nach Hause.
3. Effizienz durch Überdimensionierung
Ein Motor, der für 2.000 Watt ausgelegt ist, langweilt sich bei 500 Watt. Das führt zu weniger Hitzeentwicklung und einer höheren Lebensdauer der Komponenten. Die massiven Akkus der CES-Modelle (bis zu 1.800 Wh) landen bereits in deutschen „Long-Range“-Modellen, die reale 100 km Reichweite versprechen.
Das Fazit: Statussymbol vs. Nutzwert
Das Wettrüsten in Las Vegas ist für den deutschen Markt vor allem ein Technologieträger. Wir werden keine 5.500-Watt-Scooter auf dem Gehweg sehen, aber die Fahrwerkstechnik, das Batteriemanagement und die App-Integration dieser Flaggschiffe setzen die Standards für die nächste Generation deutscher Pendler-Scooter.
Tipp: VMAX hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie ihre US-Modelle sehr schnell „eKFV-konform“ nach Deutschland bringen (z.B. die VX-Serie). Ob eine gedrosselte Versionen mit dem Design und dem Komfort der CES-Modelle bei uns erscheinen werden wir sehen. Tragt euch bei uns im Newsletter ein und ihr werdet laufend zu neuen Modellen und Preisaktionen informiert.
Der aktuell stärkste E Scooter
Ihr könnt jetzt schon zuschlagen. Die Schweizer Marke VMAX hat mit dem VMAX News VX4 jetzt in einer neuen Generation den stärksten E Scooter auf den Markt gebracht:







