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Wie KI Software beim Apollo E Scooter die Reichweite erhöht!

veröffentlicht: 20.01.2026

zuletzt aktualisiert: 20.01.2026

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Auf der diesjährigen CES 2026 in Las Vegas wurde uns eines klar: Der Kampf um den besten E-Scooter wird nicht mehr nur über die Zellchemie des Akkus gewonnen, sondern im Code des Controllers. Während die Branche bisher auf immer größere und schwerere Batterien setzte, geht der kanadische Hersteller Apollo Scooters mit „RangeAI“ einen anderen Weg. Das Versprechen: Bis zu 20 % mehr Reichweite – allein durch intelligente Software-Optimierung.

Bisher galt in der E-Scooter-Welt ein einfaches physikalisches Gesetz: Wer weiter fahren will, braucht mehr Zellen. Doch das führt zu immer schwereren Fahrzeugen, die kaum noch tragbar sind. Apollo Scooters bricht auf der CES 2026 dieses Dogma und stellt die Software in den Mittelpunkt seiner neuen „Apollo 2.0“ Generation.

RangeAI: Der lernende Algorithmus im Trittbrett

Der Apollo Scooter mit Range AI

Das Herzstück der neuen Modelle (wie dem City 2.0 und den Stellar-Editionen) ist die sogenannte RangeAI. Dabei handelt es sich nicht um eine statische Firmware, sondern um einen lernenden Algorithmus, der direkt in das Apollo OS integriert ist.

  • Individuelle Fahrprofile: RangeAI analysiert über die ersten Fahrten hinweg das Beschleunigungsverhalten, das Gewicht des Fahrers und die Topografie der Stammstrecken.
  • Dynamisches Energiemanagement: Basierend auf diesen Daten optimiert die KI die Leistungsabgabe der Motoren in Echtzeit. Unnötige Leistungsspitzen beim Anfahren werden geglättet, ohne dass der Fahrer einen spürbaren Kraftverlust erleidet.
  • Das Ergebnis: Apollo gibt an, dass durch diese Effizienzsteigerung bis zu 20 % mehr Kilometer aus demselben 48V-System gekitzelt werden können.

„Range Boost“: Der digitale Reservekanister

Zusätzlich zur KI-Optimierung führt Apollo den Range Boost ein. Jeder Pendler kennt die Angst vor dem „Battery Sag“ auf den letzten Kilometern. Range Boost agiert hier als intelligenter Sicherheitsbuffer. Sobald die Akkuspannung einen kritischen Wert erreicht, senkt das System die Stromaufnahme nicht abrupt, sondern gleitend ab. Dies ermöglicht es, selbst bei minimalem Restakku noch die „letzte Meile“ nach Hause zu rollen, anstatt den Scooter schieben zu müssen.

Fokus für Insider: Effizienz statt Gewicht

Für die Branche ist dieser Vorstoß ein wichtiges Signal. Während Hersteller wie Navee oder Segway oft auf brachiale Hardware-Power setzen, fokussiert sich Apollo auf die Leistungsgewicht-Optimierung.

„Software ist das neue Lithium. Wir haben den Punkt erreicht, an dem Hardware-Upgrades allein nicht mehr ausreichen. Die Zukunft gehört dem smarten Energiemanagement,“ so der Tenor am Apollo-Stand in Las Vegas.

Warum ist das für für deutsche E Scooter spannend?

Für deutsche Nutzer ist das besonders spannend: Da die eKFV die Motorleistung und das Gewicht oft indirekt einschränkt, ist Software-Optimierung der legalste Weg, um mehr Performance und Reichweite in einem kompakten Gerät zu erhalten.

Die neuen 2026er Modelle mit RangeAI:

  • Apollo City 2.0: Das Pendler-Flaggschiff mit neuem 72-km-Reichweiten-Target.
  • Apollo Go Stellar: Die High-End-Version des kompakten Dual-Motor-Scooters.
  • Apollo Dash: Ein neues Leichtgewicht-Modell (ca. 18 kg), das besonders von der KI-Effizienz profitiert.

Unsere Meinung zum RangeAI: Ja, es ist eine wirkliche E Scooter Innovation, wenn über eine KI Software mehr Reichweite aus Scooter geholt wird. Und wahrscheinlich könnten auch in Zukunft solche KI Controller in immer mehr Modellen eingesetzt werden. Aber 20% mehr Reichweite ist nicht für jedes Modell lohnend! Wenn ein E Scooter nur 20 oder 40 km Reichweite bietet, dann wären das mal gerade 2 bis 4 km mehr. Da ist es wahrscheinlich sinnvoller, sich gleich einen E Scooter mit hoher Reichweite bis 100 km zu kaufen. Eine andere Alternative sind E Scooter mit entnehmbarem Wechselakku. Da könnt ihr mit einem Zweitakku aus dem Rucksack eure Reichweite gleich um 100% steigern!

Kann man in deutschland apollo e Scooter kaufen

Ja, man kann Apollo E-Scooter in Deutschland kaufen, allerdings gibt es dabei eine wichtige Einschränkung, die du als „Insider“ unbedingt beachten solltest: die Straßenzulassung (eKFV).

Hier ist die aktuelle Marktsituation (Stand Januar 2026):

1. Wo man sie kaufen kann

Du findest Apollo-Modelle (wie den Apollo GoApollo City 2024 oder den Apollo Phantom) bei spezialisierten europäischen Händlern, die nach Deutschland liefern:

  • eCraft (Österreich): Einer der bekanntesten Distributoren für den deutschsprachigen Raum.
  • Mikrofahrzeuge.com: Ein weiterer großer Händler, der die neuen 2024er und 2026er Modelle führt.
  • Vevendo / Decathlon Marktplatz: Hier werden oft die mechanischen City-Roller von Apollo verkauft, aber vereinzelt auch die elektrischen Modelle über Drittanbieter.

2. Das Problem mit der Straßenzulassung (eKFV)

Hier liegt der Knackpunkt für deutsche Kunden: Die meisten Apollo-Modelle sind für den weltweiten Markt (USA/Kanada) konzipiert.

  • Geschwindigkeit: Sie fahren oft 25 km/h bis über 60 km/h (statt der in Deutschland erlaubten 20 km/h).
  • Leistung: Viele Modelle nutzen Dual-Motoren mit einer Peak-Leistung weit über den erlaubten 1.400 Watt.
  • Status: Die aktuell bei Händlern wie eCraft gelisteten Modelle (z. B. City 2024 oder Apollo Go) haben in der Regel keine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis).

Wichtiger Hinweis für deinen Artikel: In Deutschland dürfen diese Scooter aktuell nur auf Privatgrundstücken gefahren werden. Wer sie im Straßenverkehr nutzt, riskiert Bußgelder und fährt ohne Versicherungsschutz.

3. Hoffnung für 2026?

Mit der Vorstellung der neuen Stellar-Serie und Modellen wie dem Apollo Dash auf der CES 2026 gibt es Gerüchte über eine stärkere Expansion nach Europa. Da Apollo zunehmend auf Software (RangeAI) statt nur auf rohe Gewalt setzt, wird es für den Hersteller einfacher, „gedrosselte“ Versionen anzubieten, die den deutschen Gesetzen entsprechen.

Unser Tipp: Tragt euch bei uns im E Scooter Newsletter ein und ihr werdet laufend über alle neuen Modelle, Trends und vor allem zu Preisaktionen infomiert


Fazit

Apollo zeigt auf der CES 2026, dass E-Scooter „smart“ werden müssen, um relevant zu bleiben. Die Integration von KI zur Reichweitenmaximierung ist ein längst überfälliger Schritt, den wir bisher eher aus der Welt der E-Autos von Tesla oder Polestar kannten.

Was denkst du: Sind 20 % mehr Reichweite durch Software realistisch oder nur geschicktes Marketing? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!

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veröffentlicht von:

Christian