IAA: Die neuen Elektroroller Konzepte & Trends

IAA Mobility Messe München

Aktuell findet gerde wieder die Internationale Automobilausstellung statt. Zum ersten Mal nicht mehr in Frankfurt, sondern in München. Auch der Zusatz Mobility ist neu. Die Fahrzeugbranche tankt in Zukunft nämlich Strom. Das scheinen auch die großen Hersteller auf der IAA Mobility verstanden zu haben. Das Motto lautet „What will move us next“ und steht für eine digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft. Auch Elektroroller stehen dabei im Fokus.

Das Geschäft mit den Rollern boomt

Motorroller erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. In den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der Neuzulassungen bei den Leichtkraft-Rollern weit mehr als verdoppelt, so der Industrie-Verband Motorrad. Der Anteil derer, die mit Elektromotor unterwegs sind, steigt dabei immer stärker.

Vorteile der E-Roller gegenüber Benziner-Fahrzeugen überwiegen

E-Roller sind ein äußerst günstiges Fortbewegungsmittel. Eine 100 Kilometer lange Fahrt kostet im Schnitt kaum einen Euro an Strom. Dadurch, dass es bei Elektrorollern weniger Verschleißteile als bei einem Benziner gibt, fallen die Wartungskosten ebenfalls sehr gering aus. Lediglich die Batterie benötigt eine Sonderbehandlung. Sie darf nicht tiefenendladen werden und muss nach einer gewissen Anzahl von Ladezyklen ausgetauscht werden. Die Elektro-Fahrzeuge fahren komplett emissionsfrei und sind so eine umweltfreundliche Alternative zu den lauten Benzinern.

Vernetzte E-Roller von Piaggio, Unu & Co

Jeder kennt die klassische Vespa des italienischen Herstellers Piaggio. Das Traditionsunternehmen hat den Trend zur Elektromobilität erkannt und produziert seinen Retro-Klassiker schon seit geraumer Zeit als schickes Elektrofahrzeug. Auch der chinesische Hersteller Niu kommt bei den deutschen e-Roller-Fahrern wegen seiner Fahrzeuge mit herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akkus und der Vernetzung per Smartphone gut an. Beim Berliner Start-up Unu ist die Technik so weit vorangeschritten, dass ein digitaler Schlüssel genügt, um den e Roller zu starten.

UNU Elektroroller mit App Features
© UNU Elektroroller mit App Features

E-Roller-Sharing dank App-Vernetzung

Während sich bei Unu die e-Roller per Schlüssel-Freischaltung an Freunde verleihen lassen, setzt Govecs und Kumpan auf Telematikboxen. So haben Städte ein komplettes System für das Sharing von E-Rollern. Bereits in 26 Städten gibt es die Möglichkeit einen Sharingdienst zu nutzen. Im globalen Sharing-Markt befindet sich Deutschland derzeit auf dem fünften Platz, Tendenz steigend.

BMW stellt Studie für Elektro-Roller CE 02 vor

Wer bereits einen Autoführerschein besitzt, benötigt seit 2020 keinen Extra-Führerschein, um die 125er-Klasse von BMW fahren zu können. Aktuell ist es allerdings lediglich ein Konzept, das von BMW auf der IAA vorgestellt wird. Der kleine Elektroroller soll vor allem dem Stadtpublikum dienlich sein. Das Elektromobil wird 120 Kilogramm Eigengewicht und eine Leistung von 11 kW haben. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und einer Reichweite von um die 90 km ist der CE 02 bestens für Fahrten in der City und Randgebieten geeignet.

© BMW Definition CE 04
© BMW Definition CE 04

Wer nicht so lange warten will, sollte sich den CE04 anschauen, der schon Ende 2020 vorgestellt wurde. Dieses Motorrad von BMW gehört zur 400-Kubik-Klasse, weshalb dafür ein Motorradführerschein benötigt wird.

Anschaffungskosten von E-Fahrzeugen sinkt

Der einzige Nachteil der Elektromobilität ist, dass viele E-Roller in der Anschaffung derzeit noch teurer sind als Benziner. Doch auch hier arbeitet die Industrie mit Nachdruck, um das zu ändern. So stellt Segway eine Reihe von E-Mobilen vor, darunter das e Mofa B110S, die schon beim Kauf günstiger sein werden als die Spritschlucker. Das wird den Markt an Elektrofahrzeugen noch attraktiver gestalten.

Die Aussteller der IAA Mobility

Auf der IAA Mobility sind sowohl bekannte Elektroroller Aussteller wie auch Neulinge in dem Gebiet der nachhaltigen Elektromobilität zu finden. Urbane Mobilität lässt sich bei BMW Motorrad entdecken, aber auch die BMW Group ist auf dem Messegelände zu finden. Sexy Elektro-Motorräder zum sexy Preis verspricht Black Tea Motorbikes. Bosch will die neue Ära der Mobilität nachhaltig mitgestalten und auch eflow Europe hat die urbane Fortbewegung von Morgen im Sinn. Messingschlager will, dass man sein eigenes E-Bike baut und Microlino sind die Hersteller des elektrischen Stadtflitzers Microlino und dem Microletta Roller aus der Schweiz. Während Storck Bicycle und Micro Mobility Systems in Deutschland ansässig sind, reisen Pierre E-Bikes aus Österreich, Segway-Ninebot aus den Niederlanden und Vässla Micromobility aus Schweden an.

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2 Kommentare zu „IAA: Die neuen Elektroroller Konzepte & Trends“

  1. Von der vorhin schon erwähnten Firma efun gibt es zwei 125 Kubikzentimeter Roller und einen davon fahre ich. Ich kann nur sagen prima Reichweite 200 km und eine Höchstgeschwindigkeit tatsächlich bei mir gemessen auf der Autobahn von 117 Stundenkilometer super kann ich nur sagen habt ihr vergessen zu erwähnen.

    1. Hallo Wolfram, …ja das stimmt, die Modelle von efun sind gut. Wenn Ihr die kaufen wollt, dann könnt Ihr den Gutscheincode: ‚e-roller.com‘ im Hersteller Shop bei efun eingeben und 20 Euro sparen!

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