e Scooter Cargo Sharing startet in Deutschland

voi cargo sharing

Sharing-Anbieter für E-Scooter gibt es mittlerweile en masse. Doch während der Corona-Krise hat sich der Erfindergeist neue, nachhaltige Mobility Konzepte einfallen lassen. 

Sharing-Anbieter VOI bringt E-Cargo-Bike auf den Markt

So will der schwedische Scooter-Verleihdienst VOI komplett auf erneuerbare Energien und Kohlenstoff-Neutralität umsteigen. Zu diesem Geschäftskonzept gehören der Aufbau eines Logistik-Fuhrparks, bei dem es nicht nur elektrisch betriebene Vans, sondern auch E-Cargo-Bikes geben soll. Die E-Vans stammen vom Mobility Startup LEVCON und wurden in Berlin eingeführt. Das E-Cargo-Bike war zuerst in Hamburg zu sehen. Damit will VOI die wechselbaren Batterien der E-Scooter tauschen und ihren Teil zur Innovation im Bereich Mobilität beitragen.

TIER startet Cargo-Sharing in Berlin und München

Auch der Berliner Verleihdienst TIER zieht mit. Die zwei E-Lastenfahrzeuge werden in der Hauptstadt und in München genutzt, um falsch geparkte Leihscooter an den richtigen Platz zu bringen oder entladene Akkus an der Verleih-Flotte austauschen kann. Da die E-Cargo-Räder laut Gesetz als Fahrrad gelten, dürfen sie sich auch in Parks und Grünanlagen bewegen. Das Dreirad packt eine Zuladung von 200 Kilogramm. Es ist genügend Platz für bis zu 52 Tauschakkus vorhanden. Werden die Gassen zu schmal für das Cargobike, lässt sich das Container-Modul abkoppeln und manuell zu den E-Scootern schieben.

Akkus selbst tauschen auch schon in Deutschland möglich

In Münster können Kunden von TIER Akkus an so genannten Swap Spots bereits selbst austauschen. In einer Wechselbox, die sich beispielsweise in Cafés befinden, gibt es dann mehrere Batterien, die zur dezentralen Ladeinfrastruktur beitragen. Das Ziel ist es, noch in diesem Jahr 4500 solcher Stationen in ganz Europa bereitzustellen. Die Zukunftsvision von Tier liegt darin, ein neues Regalsystem für Akkus und Roller in der Cargo-Einheit zu entwickeln. So kann das Cargo Sharing auch für Ersatzteile genutzt werden, um vor Ort kleine Reparaturen durchzuführen.

Auch E-Lastenräder zum Leihen werden immer beliebter

Die Stadt Kempten will ihren Bürgern ab diesem Sommer ein E-Lastenfahrrad-Verleihsystem zur Verfügung stellen. Die Cargo-Bikes sollen über eine App buchbar sein, wie bei herkömmlichen E-Scooter Verleihfirmen auch. So lassen sich Besorgungen auch ohne Auto tätigen. Ein Darmstädter Unternehmen rollt sein E-Lastenrad bereits in mehreren Städten aus. Damit die Cargo-Fahrzeuge nicht kreuz und quer stehen, hat man sich hier für das stationäre Laden entschieden. Per Induktion werden die E-Bikes an der Station aufgeladen und sind so immer bereit, wenn die Nutzer sie benötigen. So sind die Sharing-Modelle sinnvoll platziert, wie auch aufgeräumt, und sie schaffen einen Mehrwert ohne weitere Kosten zu verursachen.

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