Die Zukunft der Elektroroller Technik

@ BMW C Evolution e-Roller

Laut ‚Zurück in die Zukunft‘ müssten wir eigentlich schon längst auf fliegenden Hoverboards unterwegs sein. Ganz so weit ist es noch nicht, aber immerhin wird versucht, mit Elektromobilität den Benzinfahrzeugen den Garaus zu machen. Was darf man in den nächsten Jahren von der Elektroroller Technik erwarten?

Der futuristische BMW E-Roller

Mit dem BMW Motorrad Concept Link wollen die Bayerischen Motoren Werke ein Sinnbild für ein neues Zeitalter schaffen. Die visionäre Konzeptstudie erweitert die bisherige mobile Lebenswelt des Fahrers um neue Möglichkeiten: Das Fahrzeug lässt sich mit dem Kalender vernetzen und kennt damit die nächsten Fahrtziele, schlägt die tollste oder schnellste Strecke zum Zielpunkt vor und hat auf Wunsch sogar die passende Musik parat. 

© BMW Definition CE 04
© BMW Definition CE 04

Das Konzept geht aber noch einen Schritt weiter: Selbst die Fahrerbekleidung wird smart und ist mit dem Fahrzeug verbunden. Ein Streichen über den Ärmel genügt hier, um die Schiebetür des Gepäckabteils zu schließen. So wird mit dem BMW Motorrad Concept urbane Mobilität ganz neu interpretiert: intelligent, integriert und absolut intuitiv.

Honda will sich bis 2050 komplett klimaneutral aufstellen 

Der japanische Konzern Honda plant, bis 2040 keine Benzinautos mehr zu verkaufen. Auch
der Motorradbereich zieht da mit. Bis zum Jahr 2050 sollen sowohl Produktion wie auch Produkte komplett klimaneutral sein. Stattdessen soll der Einsatz von Biokraftstoffen genutzt werden. Das will der Konzern mit einem Batteriewechselsystem mit standardisierten Batteriemodulen erreichen, die ihren Einsatz nicht nur in den Honda Elektro Rollern finden, sondern auch in Haushalts-Gegenständen wie dem Rasenmäher.

Honda e-roller
© Honda e-Roller

Vodafone und UNU Motors vernetzen Elektroroller

Während in Japan noch getüftelt wird, macht das Berliner Startup UNU Motors bereits handfeste Pläne mit Vodafone. Und zwar mit einem Elektroroller, der über den Funkbetreiber vernetzt ist.

©UNU Elektroroller

Mit eigener App und integriertem Display können künftig mehrere autorisierte Nutzer den Scooter starten. Und zwar ohne Schlüssel oder andere Zugangssysteme. Lediglich über das Smartphone. Der E-Roller verfügt über eine fest verbaute SIM-Karte, die mit den Nutzern kommuniziert. So weiß der Freundeskreis nicht nur wo sich der Roller befindet, wie viele Kilometer noch gefahren werden können oder wer ihn zuletzt genutzt hat, die Gruppe wird auch alarmiert, wenn sich ein Gauner an dem Gefährt zu schaffen macht. Es handelt sich hier um einen Elektroroller mit 45 km/h und einer Reichweite von 100 Kilometern, der einen Wechselakku besitzt.

Der E-Roller mit Brennstoffzelle

Die französische Firma Mob-Ion will 2023 einen Elektroroller einführen, der von Wasserstoff angetrieben wird. Einen Prototypen möchten sie bereits Ende diesen Jahres vorstellen. 

Mob-Ion Elektroroller mit Brennstoffzelle
© Mob-Ion Elektroroller mit Brennstoffzelle

Was aussieht wie eine Thermoskanne ist in Wahrheit eine Tankpatrone und eine Alternative zur herkömmlichen Batterie. Statt Akkus gibt es eine Brennstoffzelle in Kombination mit einer kleinen Pufferbatterie. Die Pufferbatterie wird nur für den Start benötigt, fährt der Scooter, bezieht er seinen Strom komplett aus der Brennstoffzelle. Eingesetzt wird diese Patrone dann im sogenannten AM1 Roller, der ein Fahrzeug der 50er-Klasse ist. Die Patrone ist nicht nur leichter als bisherige Akkus, sondern benötigt auch weniger Stauraum. Laut Hersteller soll der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt werden. Ist die Patrone leer, sieht das Unternehmen ein Tauschsystem vor. Noch gibt es das nicht. Aber wenn der E-Roller vermutlich ab Herbst 2021 in Frankreich in einem Sharing-Modell angeboten wird, sollte es eine Lösung geben.

Der Wechselakku gibt den Takt vor

Die Entwicklung der kleineren Elektroscooter schreitet ebenso voran. Sharing Unternehmen mussten vor kurzem noch alle Fahrzeuge mühevoll an die Ladestationen bringen. Jetzt erleichtert der Wechselakku das Leben, bzw. das Aufladen. Die ersten Marken warten im Verkauf nun auch schon mit E Scootern mit Wechselakku auf. Das deutsche Unternehmen Streetbooster ist mit seinem Pro Modell Vorreiter und bietet als einer der ersten einen Roller mit austauschbaren Akku an.

herausnehmbarer wechselakku des streetbooster two
Der Wechselakku des Streetbooster Pro

Der Streetbooster Two  ist mit einem Wechselakku ausgestattet und erreicht eine Reichweite von 33 Kilometern. Das Modell besitzt in Deutschland eine Straßenzulassung und ist bereits im Handel erhältlich.

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2 Kommentare zu „Die Zukunft der Elektroroller Technik“

  1. Wechselakku bei E-Scooter alles schön und gut aber die Reichweite der Akkus ist einfach zu gering. Besser wäre es, wenn es jenseits der 50 km Reichweite ist. Und da gibt es nur einen Ninebot G30D. Denke da an 80 oder 100 km Reichweite. Technisch ist es bereits heute schon machbar die Reichweite der Akkus, auch bei E-Scooter, deutlich zu erhöhen. Die Automobil-Industrie lebt es vor.

    1. Danke für Dein Feedback. In der Tat, Wechselakkus erhöhen bei Elektrorollern die Reichweite enorm. Bei E-Scootern ist man da noch nicht so weit. Aber die Richtung stimmt. Im ersten Schritt erlaubt der Wechselakku aber grundsätzlich ein einfacheres Laden. Und das ist schonmal ein erheblicher Vorteil.

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