NIU MQi+ Sport im Test und Preisvergleich

Seit mehreren Jahren dominieren die wertig verarbeiteten Roller des chinesischen Herstellers NIU den Markt. Der MQi+ wurde 2018 als Weiterentwicklung der MQi-Series vorgestellt und soll ein verbessertes Fahrerlebnis bei höherer Reichweite bieten. Die Sitzbank wurde ebenfalls etwas vergrößert, sodass nun zwei Personen auf dem e-Roller Platz finden. Der Stromer ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Technische Daten des NIU MQi+ Sport

Modell NIU MQi+ Sport
Straßenzulassung ja
Geschwindigkeit 45 km/h
Motorleistung 1400 Watt
Reichweite ca. 60 km
Gewicht 59 kg
Traglast max. 160 kg
Reifengröße 10 Zoll
Maße 173 x 65,4 x 104 cm (LxBxH)
Akku 48V/42Ah
Ladedauer ca. 9 Stunden
Ausstattung
    • digitales Display
    • App Steuerung
    • USB Ladebuchse

Fahren – Handling – Sicherheit

Das Fahren

Mit einer Reichweite von bis zu 100 km wirbt NIU für seinen MQi+ e-Roller – doch das schaffst du nur, wenn du konstant langsam fährst. Bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h, einer Beladung von 70 kg und warmen 25°C liegt die Reichweite bei etwa 80 km; bei höherer Beladung und kälterem Wetter werden 60 km erreicht. Zahlreiche Kundenerfahrungen bestätigen, dass man mit dem NIU MQi+ um die 70 km weit kommt. Der Roller fährt bei optimalen Bedingungen und voll geladener Batterie über 50 km/h schnell, doch die Leistung verringert sich mit abnehmendem Akkustand.
Mit verbleibenden 10 % schafft der Roller nicht einmal mehr 20 km/h – dann ist Zeit zum Aufladen! Insgesamt verhält sich der Elektroroller sehr flink und agil. Die Beschleunigung ist geschmeidig. Plus: Wenn du den Tempomat einschaltest, musst du den Gasgriff nicht ständig gedreht halten. Den MQi+ gibt es als Sport-Version mit 1400-Watt-Motor sowie als Lite-Version mit 1200-Watt-Motor.

Das Handling

Dank des ultraleichten Gewichts, wie das einer e-Mofa und der gut verständlichen Bedienung bietet der NIU Elektroroller einen hohen Nutzerkomfort. Nach wie vor gibt es kaum Stauplatz unter dem Sitz, aber immerhin ist ein Mini-Handschuhfach für Kleinigkeiten vorhanden. Die Blinker schalten sich nach dem Um-die-Kurve-fahren automatisch ab. Das Display ist leicht lesbar und sehr informativ. Wie bei den anderen Modellen von NIU kannst du auch beim MQi+ wichtige Rollerinformationen in der App einsehen. Du hast beispielsweise Zugriff auf Wartungsinfos, auf Leistungsstatistiken sowie auf Diebstahlwarnungen, die bei unerlaubten Bewegungen, beim Anstoßen oder beim Umfallen des e-Rollers ausgesandt werden.

Die Sicherheit

Sobald du dein elektrisches Zweirad einschaltest, erscheint der kultige NIU „Heiligenschein“ – eine runde Leuchte, die den Front-Scheinwerfer umgibt. Dank der neuen Seitenleuchten ist der Elektroroller nun aus jedem Blickwinkel sichtbar, was das Sicherheitsgefühl bei Nacht erhöht. Verlässliche Scheibenbremsen am Vorder- und Hinterrad sorgen für einen möglichst kurzen Bremsweg, der laut Hersteller 1,4 m auf trockener Straße beträgt (Ausgangsgeschwindigkeit: 20 km/h). Den NIU MQi+ kannst du mit bis zu 160 kg zuladen – immerhin ist er für zwei Personen zugelassen.

Die Technik des MQi+:

Motorleistung

Gegenüber der MQI-Series soll der NIU M Plus Elektroroller ein verbessertes Fahrerlebnis und eine optimierte Performance darbieten. Die Nenndauerleistung des bürstenlosen Radnabenmotors von Bosch beträgt 1,2 kW beim NIU M+ Lite sowie 1,4 kW beim NIU M+ Sport. Dank zwei vorhandener Fahrmodi kannst du frei entscheiden, ob die Höchstgeschwindigkeit bei 25 km/h (= höhere Reichweite) oder bei 45 km/h (= niedrigere Reichweite) liegen soll.

Akku, Ladezeit, Reichweite

Mobile, tragbare Li-Ion-Akkus lösen die klassischen Blei-Gel-Batterien zunehmend ab, da sie von vielen Rollerfahrern bevorzugt werden. Die im NIU MQI+ verbauten Lithium-Ionen-Akkuzellen haben eine Spannung von 48 V. Die Nennkapazität beträgt 31 Ah beim M+ Lite und 42 Ah beim M+ Sport, was für eine höhere Reichweite sorgt. Sowieso glänzt der E Roller mit einer vergleichsweise guten Streckenausbeute: Selbst bei sub-optimalen Fahrbedingungen und konstantem Vollgas sind beim NIU M Plus locker 60 km drin, während viele andere Elektroroller schon ab 40 km schlapp machen. Das macht sich natürlich vor allem dann bewährt, wenn du längere Ausflugsfahrten mit dem Stromer planst oder nicht jeden Tag ans Aufladen denken willst. Immerhin dauert ein kompletter Ladevorgang 6-7 Stunden!

Bremsen

NIU MQi+ Hinterrad

©NIU

Bis zu 6 % der Energie gewinnt das elektronische Bremssystem des E Rollers durch die Rekuperationstechnologie zurück. Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten betätigst du mit den Bremshebeln am Lenker.

Räder

NIU MQi+ Vorderrad

©NIU

Der smarte eRoller weist wie sein Vorgängermodell Reifen der Maße 90/90-10 auf. Die Federung wird von hydraulischen Stoßdämpfern und einer Schwinge aus einer Titan-Aluminium-Legierung sichergestellt – für Offroad-Strecken ist der NIU aber nicht geeignet.

Gewicht, Zuladung

Der NIU MQI+ fällt etwas größer als der normale MQI aus und bietet auf dem 73 cm hohen Sitz zusätzlich Platz für einen Beifahrer. Der eRoller wiegt gerade einmal 69 kg und verkraftet weitere 160 kg.

Ausstattung, Smart-Features

Smarte Roller-Technologie ist NIUs Steckenpferd. Deshalb ist auch der NIU M+ E Roller optimal vernetzt. Sowohl das Digitaldisplay als auch die App liefern dir Echtzeitinfos zu deinem elektrischen Zweirad. Insgesamt werden 17 Parameter ausgewertet, um ausführliche Leistungsstatistiken bereitzustellen. Besonders praktische Smart Features sind die GPS-Lokalisierung und das umfassende Alarmsystem, das dich über jegliche unvorhergesehene und unerlaubte Aktivität des Rollers informiert. Wenn du die technischen Spielereien als überflüssig empfindest, kannst du das NIU eMoped natürlich auch ohne die App nutzen. Das Kleinkraftrad überzeugt mit automatisch abschaltenden Blinkern, einer Fernbedienung mit Standortabfrage und einer Geschwindigkeitsregelanlage. Die rundum verbauten Silizium-LEDs bieten eine hohe Lichtausbeute bei geringstem Energieverbrauch. Ebenfalls neu ist das winzige Handyfach unterhalb der USB-Ladebuchse.

Das Fazit

Obwohl es nicht allzu viel Potential nach oben gab, ist der NIU MQi+ nochmal ein ganzes Stück besser als der MQi. Die schlichte, moderne Optik mit den schlanken, geometrischen Formen mag vielleicht nicht jeden ansprechen, doch immerhin versucht der e-Roller nicht, wie ein normales Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu wirken. Fortschritt und Innovation stehen bei NIU an der Tagesordnung, und das kommt bei den Kunden äußerst gut an. Der intelligente e-Roller kostet um die 2.599 €.

Fazit zum NIU MQi GT Test

Dieser Elektro Roller schafft mit seinem Bosch Radnabenmotor im Modus Sport eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und zählt damit als Leichtkraftrad. Die Zielgruppe sind anspruchsvolle Pendler, so der Hersteller. Keyless Ride ist hier Standard, den Schlüssel braucht ihr nur zum Öffnen der Sitzbank. Laut NIU MQi GT Erfahrungen lässt sich dieses Elektrofahrzeug besonders gut als Zweisitzer nutzen. Es ist ganze 30 Prozent länger als der NQI GT. Auf der rechten Seite des Lenkers schaltet ihr das Licht an und wählt zwischen den Modi E-Save, Dynamic und Sport. Mit einer Ladung schaffen die Lithium Batterieblocks im NIU MQi GT Test eine Reichweite zwischen 65 und 75 Kilometer. Dies ist das sportlichste und komfortabelste Elektrofahrzeug der chinesischen Flotte. Allerdings ist unter der Sitzbank kaum Platz, weshalb ihr euch ein separates Topcase zulegen solltet. Die Ladedauer der Lithiumbatterie beträgt 4,5 Stunden.

Fazit zum NIU MQi+ Sport Test

Der NIU MQi+ Sport Elektroroller packt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Reichweite wird mit 65 Kilometer angegeben. Auch bei diesem Elektrofahrzeug gibt es einen starken Motor von Bosch. Die Ladezeit der Batterie ist mit 9 Stunden recht hoch. Geworben wird mit einfacher Bedienung und flüssigem Fahrverhalten. Über eine App gibt es für dieses Elektrofahrzeug Diebstahlwarnungen, wenn der E Scooter weggeschoben oder umgeworfen wird. Ihr könnt zwischen 5 Farben wählen. Dank des intelligenten LCD-Armaturenbretts und der benutzerfreundlichen Bedienelemente ist der MQi+ Sport ideal für den täglichen Stadtverkehr. Das Fahren wird hier durch die Tempomatfunktion noch einfacher, denn ihr könnt die Hand vom Gas nehmen.

Während die E Roller der Reihe NQi eher zur klassischen Variante gehören, ist das Elektrofahrzeug MQi eher sportlich unterwegs. Ein Haus Luxus, im Sinne einer extra großen Sitzbank, darf natürlich hier nicht fehlen. Unsere Zustimmung haben diese E Scooter auf jeden Fall.

NIU MQI kaufen - unsere Tipps

Kaufberatung

Bei über 200 Händlern bundesweit könnt ihr online eine Probefahrt vereinbaren und eigene NIU MQi GT Erfahrungen sammeln. Da es sich beim NIU MQi GT um ein Leichtkraftrad handelt, benötigt ihr einen Führerschein. Das kann ein Autoführerschein oder ein Führerschein mit der Schlüsselnummer B196 sein. Wer eine lange Sitzbank möchte, weil der Sozius stets dabei ist, wird mit dieser Modellreihe sein Glück finden.

Kosten

Während man für E Roller der Konkurrenz bis zu 7.000 Euro zahlt, ist der Niu MQi GT Preis mit 3.399 Euro ein echtes Schnäppchen. Zusätzliche Kosten kommen für die NIU MQi GT Versicherung auf euch zu. Auch Helmpflicht herrscht bei diesem Zweisitzer. Den NIU MQi+ Sport Elektroroller Extended Range gibt es ab 2.899 Euro.

Unser Tipp

Wenn Ihr plant den NIU Elektroroller MQi zu kaufen, dann empfehlen wir Euch diesere Baureiehe vorher mit unserem Testsieger zu vergleichen.

NIU MQI Ersatzteile und Zubehör

Ersatzteile für die NIU Elektro Roller sind beim Händler und im Internet erhältlich. Dort findet ihr ein Topcase, Gepäckträger, Lithium Akkus, eine Akkufederung, andere Rückspiegel, Handyhalterungen und weiteres Rollerzubehör. Für den NIU MQi GT Elektro Scooter gibt es eine Rückenlehne für den Sozius, die optional bestellt und montiert werden kann.

NIU MQi – FAQ

Was für einen Führerschein braucht man mit einem NIU MQi GT

Der NIU MQi GT fährt 70 Km/h und ist deshalb ein Kleinkraftrad. Dafür brauchst du einen Führererschein der Klasse AM

Ab welchem Alter kann man den NIU MQi GT fahren.

Da der NIU MQi GT ein Kleinkraftrad ist, kann man ihn erst ab 16 Jahren fahren.

Kann man Elektroroller tunen?

Es gibt Tuning Parts und Tuning Apps zum entdrosseln der E Roller. Wir würden aber an eurer Stelle davon absehen, da die Fahrerlaubnis so erlischt.

Woher kommt die Marke NIU?

NIU kommt aus China und gehört mit zu den größten Elektroroller Produzenten weltweit.

NIU MQi+ Forum

Willkommen im neuen Forum zur NIU MQi+.

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