Welche Förderung oder THG Quote gibt es für das E Motorrad?

Deutschlandweite Förderung für Elektro-Motorräder

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E Motorrad mit Förderung

Die Förderung E Motorrad läuft über eine Treibhausquote vom Bund, mit der die Treibhausgasemissionen benzinbetriebener Fahrzeuge reduziert werden sollen. Nicht nur Elektroautos, auch Zweiräder, die eine Zulassung brauchen und schneller als 45 km/h unterwegs sind, kommen für eine Antragstellung für die THG Quote E Motorrad automatisch in Frage. Der Bonus für die Zweiräder ist sogar noch attraktiver als bei Autos, da auch hier der für Autos ermittelte durchschnittliche Wert angesetzt wird.

THG Prämie und THG Quote für Elektro Motorräder

Definition THG Prämie: 

Die THG Prämie (Treibhausgas Prämie) erhält ein Nutzer eines Elektrofahrzeuges für die jährliche Nutzung seiner Elektromobilität. Die THG Quote des Umweltbundesamtes wird entsprechend des jeweiligen E-Fahrzeug Typs berechnet und liegt zwischen 250 bis 400 Euro jährlich (Stand: 01/2022).

THG Quote für E-Motorräder beantragen

Wenn in eurer Zulassungsbescheinigung Teil 1 unter Antrieb „Elektro“ vermerkt ist, dann seit Ihr zum Erhalt der Prämie von bis zu 350,- Euro pro Jahr berechtigt.

Auf Elektrovorteil.de findest Du alle Infos zum Antrag der THG Quote und kannst einen Antrag zur Förderung deines Elektro Motorrades stellen. Da findest Du verschiedene Rubriken zum Antrag der THG Quote für E-Autos, Elektroroller oder Elektromotorräder.

Voraussetzung Förderung E Motorrad

Bei der Förderung Elektro Motorrad ist es egal, wie viele Kilometer die Elektromotorräder jährlich zurücklegen, so lange die E Bikes rein batteriebetrieben sind. So lange ihr als Halter der Elektrofahrzeuge im Fahrzeugschein steht oder wahlweise eine Vollmacht des Eigentümers habt, könnt ihr einen Antrag für die THG Prämie stellen und einen Zuschuss bekommen.

Antragstellung Förderung Elektro Motorrad

Wer einen Elektroroller, E Scooter oder E Bikes nutzt, kann sich seine CO2-Einsparungen also dank der THG Quote E Motorrad zertifizieren lassen. Das geht am besten durch einen externen Anbieter wie Elektrovorteil.de. Diese Vermittler kaufen große Mengen an Zertifikaten von Privatleuten auf und verkaufen sie dann gesammelt an Mineralölkonzerne wie Shell oder Aral.

Für die Antragstellung der Förderung Elektro Motorrad müsst ihr online bei dem jeweiligen Anbieter eure Daten eingeben und die Zulassungsbescheinigung für euren Elektroroller hochladen. Dort wird euer Antrag dann geprüft und bei dem Umweltbundesamt als Sammelantrag eingereicht. Die checken erneut, ob alles seine Richtigkeit hat. Im Anschluss werden die erfolgreich zertifizierten THG Quoten an die Mineralölgesellschaften vermarktet, die ihre Emissionen reduzieren müssen.

Weitere bundesweite Förderungen E Motorräder

Abgesehen von der THG Quote zur Förderung der Elektromobilität gibt es derzeit keine einheitlichen, bundesweiten Förderprogramme für E Motorräder in Deutschland. Anders sieht es hingegen bei unseren Nachbarn in Österreich aus. Um den Klimaschutz schnell voranzutreiben, gibt es dort eine Umweltprämie für verschiedene Motorradklassen. Bei E Mopeds zahlt der Bund 450 Euro drauf, der Importeur 350 Euro. Die Förderung E Motorrad bis 11 kW sieht vor, dass der Bund 700 Euro zahlt und der Importeur 500 Euro der Anschaffungskosten übernimmt. Und für Elektromotorräder der Klassen A2 und A gibt es vom Bund ganze 1.400 Euro und vom Importeur 500 Euro der Anschaffungskosten.

Regionale Förderungen E Motorräder

Ob Bundesländer, Städte, Kommunen oder die Stadtwerke zu den Anschaffungskosten beitragen oder einen Umweltbonus für den Klimaschutz ausgeben, ist stark standortabhängig. Auch wird in vielen Fällen nur die gewerbliche Nutzung bezuschusst, während Privatpersonen oft leer ausgehen. Nachfragen lohnt sich hier. Laut unseren Erfahrungen kommen Bewohner in und um München am besten weg.

Die STAWAG, Stadtwerke Aachen AG, unterstützt mit ihrem Förderprogramm den Ausbau und die Verbreitung der Elektromobilität. Elektro Roller mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis zu 80 km/h werden gefördert, wenn ihr bei der STAWAG Ökostromkunde seid. Die Stadtwerke in Konstanz bieten Förderungen für E Fahrzeuge, für die ein Führerschein der Klassen M, AM, A1, A2 oder A notwendig ist. Je nach Stromtarif liegt der Zuschuss für den Kauf von Neufahrzeugen bei 75 Euro oder bei 150 Euro.

Die Stadt Regensburg fördert Leichtfahrzeuge mit bis zu 25 % des Kaufpreises. Antragsberechtigte sind Privatpersonen und Unternehmen. Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH fördern den Erwerb eines E Roller mit 130 Euro. Auch die Anschaffung von Ladestationen werden von Kommunen oder Städten wie Heidelberg oft gefördert.

Manche deutschen Städte und Kommunen bezuschussen jedoch den Kauf von Elektro Fahrzeugen mit zwei Rädern. So werden in München zwei- und dreirädrige Elektroleichtfahrzeuge mit 25 % der Nettokosten bis maximal 1.200 € gefördert. Es handelt sich dabei um Fahrzeuge der Klassen L1e bis L4e.

Unter die Klasse L1e fallen Mofas bis 25 km/h und Leichtmofas bis 30 cm³, bis 0,5 kW und bis 20 km/h. Die Klasse L3e umfasst Fahrzeuge mit 2 Rädern ohne Leistungsbeschränkungen, die über 50 cm³ und/oder über 45 km/h haben. Außerdem gehören Zweiräder mit Leistungsbeschränkungen dazu, die sich durch folgende Zahlen auszeichnen: über 50 cm³ und/oder über 45 km/h, bis 25 kW und bis 0,16 kW/kg.

Die zulassungspflichtigen Fahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen müssen nachweislich durch 100 % erneuerbare Energien versorgt werden. Der Nachweis erfolgt über einen aktuellen Stromliefervertrag, aus dem der Bezug von 100 % Ökostrom hervorgeht. Die Elektro Fahrzeuge müssen, soweit gesetzlich vorgeschrieben, in München zugelassen werden.

Förderungen in Österreich möglich

Unsere österreichischen Nachbarn haben es da besser. Die Förderung für Elektromobilität wurde dort mehr als verdoppelt. Die Unterstützung gibt es für Elektroautos, für Elektromotorräder sowie die Ladeinfrastruktur.

Am Beispiel Alrendo TS Bravo wird deutlich, dass der Importeur bereits eine Förderung von 500 Euro netto gewährt, die direkt vom angegebenen Listenpreis abgezogen wird. Eine zusätzliche Bundesförderung von 700 Euro kann vom Kunden direkt beantragt werden. Dies setzt aber voraus, dass der Strom aus regenerativen Quellen bezogen wird.

Förderung & THG Quote E Motorrad News

Förderung & THG Quote E Motorrad FAQ

Kann ich eine Förderung auch beantragen, wenn ich das Motorrad geleast habe?

Die Förderung E Motorrad gilt auch für geleaste Fahrzeuge. Denn es geht bei der THG Quote E Motorrad nicht darum, wer der rechtliche Eigentümer ist, sondern wer im Fahrzeugbrief als Halter der Elektrofahrzeuge eingetragen ist.

Kann ich als Privatperson auch die THG Prämie beantragen?

Auch Privatpersonen tragen zum Klimaschutz bei und können für ihre Elektrofahrzeuge Förderprogramme wie die THG Prämie nutzen. Den Zuschuss gibt es für alle Elektro Zweiräder, also Roller wie die E Schwalbe, Mopeds und Elektromotorräder, die eine Zulassung haben müssen oder eine freiwillige Zulassung haben können.

Muss ich das E Motorrad eine bestimmte Zeit halten, um eine Förderung zu bekommen?

Die THG-Quote wird nur ein Mal pro Jahr gewährt. Wird das E Motorrad oder der E Roller verkauft, kann nur einer für das laufende Jahr die THG Quote beantragen, das ist entweder der Vorbesitzer oder der neue Besitzer.

Welche Städte bieten Förderprogramme für E Motorräder?

Städte wie Regensburg bieten die Förderung E Motorrad an (Stand jetzt) . In Erlangen gibt es für neu gekaufte Aufsitz-Elektroroller bis zu 200 Euro. Eine Zusatzförderung von 50 € pro Fahrzeug wird gewährt, wenn der Antragsteller den Bezug von 100 % erneuerbaren Strom in seinem Haushalt oder eine beantragte Umstellung auf Ökostrom nachweisen kann.

Gibt es Stromanbieter, die extra Tarife für Kunden mit E Fahrzeugen anbieten?

Die Stadtwerke Baden-Baden schreiben aktuell jenen Privatkunden 100 Euro gut, die innerhalb von 3 Monaten nach Kaufdatum von einem Pedelec oder einem Elektroroller eine Förderung beantragen (E Scooter sind ausgeschlossen).

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1 Kommentar zu „Welche Förderung oder THG Quote gibt es für das E Motorrad?“

  1. Moin.
    Die Aussage: „Nicht nur Elektroautos, auch Zweiräder, die eine Zulassung brauchen und schneller als 45 km/h unterwegs sind, kommen für eine Antragstellung für die THG Quote E-Motorrad automatisch in Frage.“ ist zu erweitern auf Zweiräder die 45 km/h schnell sind.
    Wie funktioniert das?
    Dafür muss das Fahrzeug aber freiwillig angemeldet werden. Für eine freiwillige Zulassung benötigt die Zulassungsstelle den Personalausweis, die EVB-Nummer der Versicherung und die gültige Betriebserlaubnis (COC-Papiere).
    Der Roller wird dann als Kleinkraftrad mit goßem Nummerschild zugelassen.

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