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Monowheels und Onewheels

Unter Monowheels versteht man selbststabilisierende, elektrische Einräder, die durch eine einfache Gewichtsverlagerung gesteuert werden. Das Vorlehnen gibt dem Monowheel das Signal für die Beschleunigung und das Zurücklehnen ist ein Signal für eine Bremsung. Die Geschwindigkeit wird allein durch die eigene Körperneigung reguliert.

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Elektrokleinstfahrzeuge – Klassen

 

E-Scooter KlasseAlterZulassungspflichtVersicherungspflichtFührerscheinHelmpflicht
bis 12 Km/hab 12als EKF*Haftpflichtneinnein
bis 20 Km/hab 14als EKF*Haftpflichtneinnein
bis 45 Km/hab 16als MokickHaftpflichtAMnein

Zulassung, Helmpflicht und Versicherung für Monowheels

Auch bei Monowheels gibt es Regeln. Nach der neuen Verordnung für die Zulassung der Elektrokleinstfahrzeuge in Deutschland müssen auch Monowheels zugelassen werden und es gelten besondere Vorschriften für Nutzung von Gehwegen und Straßen. Ab 12 Jahren dürft Ihr E-Roller bis 12 Km/h fahren und ab 14 Jahren bis 20 Km/h. 

Monowheel und Onewheel – was du dazu wissen musst

Eine schnelle Wendigkeit und geringe Größe sind die Hauptmerkmale, durch die sich ein solches Monowheel bzw. elektrisches Einrad auszeichnet. Das Monowheel ist ideal für kurze Strecken und eignet optimal dazu, um sich in einer Stadt flexibel fortzubewegen. Strecken von bis zu 20 km sind kein Problem mehr und stellen keine körperliche Anstrengung mehr da.

Das Monowheel ist inversaal in der Anwendung und ist für jedermann geeignet. Mit etwas Eingewöhnungszeit kannst du auf einem Rad durch die Stadt flitzen. Aufgrund seines geringen Gewichts und eines sehr handlichen Griffs kann ein Monowheels bequem von A nach B transportiert werden. Aber noch hat das schicke Monowheel keine Straßenzulassung, deshalb darf es bis jetzt erstmal auf dem Privatgelände gefahren werden.

Welche Unterschiede gibt es bei den Monowheels?

Die Auswahl ist groß und jedes Modell sieht etwas anders aus. Wie sie sich unterscheiden und warum stellen wir jetzt hier klar. Basierend auf diesen Kriterien wirst du in der Lage sein das beste Monowheel bzw. Onewheel zu finden.

  • Freestyle-Einrad

     Wie man schon aus seinem Namen raushören kann, wird das Freestyle-Einrad für Freestyle und Flatland-Skills verwendet. Das Monowheel besitzt einen schmalen Satten und eine eckige Gabel, die für die simplen Einrad-Tricks eingesetzt werden kann. Das Monowheel ist mit 20 Zoll Reifen bestückst und sorgt für ausreichend Stabilität bei gleichzeitiger Flexibilität .

  • Renn-Einrad

     Immer wieder wird das Renn-Einrad Rennhexe oder Race Witch genannt und ist speziell auf die Bedürfnisse des Einradrennens ausgerichtet. Deshalb entsprechen die Einräder dem geltenden Regelwerk der IUF. Das Onewheel besitzt ein Rad mit 24 Zoll Laufrad, wobei der Außendurchmesser des Reifens so nah wie möglich an dem erlauben Maximaldurchmesser liegt. Die Gabel wird nach oben hin schmaler. Durch die verkürzte Achse rücken die Pedale näher zusammen, sodass der Q-Faktor einen ruhigen Lauf ermöglicht. Das Gewicht ist der Rennrads so gering wie möglich um die Performance nicht zu beeinträchtigen.

  • Trial-Einrad

     Das Trial-Einrad ist sehr stabil gebaut, um den hohen Anforderungen der Einrad-Trials gerecht zu werden. Gerade beim Springen entstehen große Kräfte, welchen das Monowheel stand halten muss. Deshalb sind die Kurbeln und Pedale robuster verbaut, sodass sie alle Belastungen aushalten können. Die üblichen Trial-Einräder haben 20-Zoll-Räder, um somit die starken Stöße beim Springen abzufangen.

  • Offroad-Einrad

     Das Offroad-Einrad wird in Fachkreisen sehr oft mit „MUni“ abgekürzert, was Mountain Unicycle bedeutet. Es ist optimal für die Berg- und Talfahrt und ist natürlich auf die Unebenheiten dieser Streckenprofile ausgerichtet. Deshalb wurde das gesammte Offroad-Einrad für das Fahren im Gelände konzipiert. Zu einem großen Teil besteht ein Offroad-Einrad aus denselben Einzelteilen, wie ein Trial-Einrad, jedoch gibt es trotzdem einige Unterschiede. Üblicherweise hat ein MUni einen Raddurchmesser von 24 oder 26 Zoll und einen breiten Stollenreifen mit groben Profil. Somit werden Hindernisse, wie Wurzeln oder Steine, problemlos überfahren, ohne die Balance zu verlieren. Hinzu kommen eine sehr stabile Nabe und Pedale, die einen stabilen Halt bieten. Der Sattel ist ebenfalls stabiler und dicker sowie bequemer, sodass längere Strecken durch das Gelände angenehmer werden.

  • Touring-Einrad

    Du planst eine längere Tour uns willst die Umgebung erkunden und immer gute Laune haben? In dem Fall ist das Touring-Einrad genau das Richtige für dich, denn dieses Monowheel ist genau auf lange Strecken ausgerichtet. Seine großen Räder von 26 bis 36 Zoll machen eine leichte Fahrt möglich. Mit einer einfachen Pedalumdrehung kannst du größere Strecken überwinden, im Vergleich zu anderen Einradtypen. Zusätzlich kommt bei Touring-Einrädern häufig noch ein schmaler Lenker zum Einsatz, welcher den Sitzbereich entlasten und somit lange Strecken angenehmer gestaltet.

  • Elektrisches Einrad

    Klassische Einsteigermodelle unter den Freestyle-Einrädern sind mit einem winzigen Motor ausgestattet. Wie bei einem E-Bike kannst du beim Monowheel den Motor auf Wunsch zuschalten, sodass du nicht mehr treten musst. Insbesondere am Anfang ist es sehr praktisch, um sich komplett auf das Gleichgewichthalten zu konzentrieren. Ein solches Monowheel erfordert jedoch deutlich mehr Gleichgewichtssinn und Wochenlange Übung. Deshalb lautet unsere Empfehlung – greif am besten zu der E-Unicycle Methode, denn so ein elektrisches Einrad lässt sich bereits innerhalb von wenigen Stunden kinderleicht erlernen.


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