Forca Evoking IV – der stylische Offroad-Scooter

Als meistverkaufter Elektroscooter von Forca Sports ist der Evoking seit 2019 in der vierten Generation erhältlich – hierfür stattete man den Roller nun endlich mit einem Nabenmotor statt mit einer Kette aus und überarbeitete das Design. Der Forca Evoking IV präsentiert sich als absoluter Minimalist, der gleichzeitig ein Alleskönner sein will. Alle Infos zu dem Elektrokleinstfahrzeug erhältst du in unserer Übersicht.

FORÇA Evoking IV
FORÇA Evoking IV
  • Elektroroller bis 25 km/h
  • 600 Watt Motorleistung
  • bis zu 35 km Reichweite

Technische Daten des Forca Evoking IV

Modell Forca Evoking IV
Straßenzulassung ja
Geschwindigkeit 20km/ oder 45 km/h
Motorleistung 600 Watt oder 1000 Watt
Reichweite je nach Akkutyp:

    • 30 – 35 km
    • 70 km
    • 90  km
Gewicht 37,5 kg Leergewicht
Traglast max. 120 kg
Reifengröße 30 cm Durchmesser
Maße 1370 x 660 x 1340 mm (LxBxH)
Akku Wählbar:

    • Blei-Gel Akku (48V, 15Ah)
    • Lithium Ionen Akku
      • 48V, 15Ah
      • 48V, 30Ah (70 km)
      • 48V 40 Ah (90km)
Ladedauer ca. 6 – 8 Stunden
Ausstattung
    • LCD Display
    • klappbar
    • Steigfähigkeit 12°/15°/25°
    • höhenverstellbarer Sitz

Fahren – Handling – Sicherheit

Das Fahren

Der neue Evoking e-Roller, der im Grunde ein e-Scooter mit Sitz ist, bietet durch die 30 cm großen Reifen und die eingebaute Dämpfung ein verbessertes Fahrverhalten. Damit soll er für jedes Gelände geeignet sein und nicht zu empfindlich auf Schlaglöcher reagieren. Du kannst den Forca Evoking Elektroroller einmal in der 20 km/h-Version mit einem 600-Watt-Motor bestellen (dann besteht keine Helmpflicht) oder die 45 km/h-Version mit einem etwas leistungsfähigeren 1000-Watt-Motor kaufen. Ein voll geladener Akku bringt dich ungefähr 30-35 km weit. Wenn du dir eine höhere Reichweite wünschst, musst du etwas tiefer in den Geldbeutel greifen und den Evoking IV mit einem 30Ah oder 40Ah Akku bestellen – dann sind bis zu 70 km bzw. bis zu 90 km Reichweite drin. Die Steigfähigkeit des Stromers beträgt 12 bis 15 %. Eine Steigfähigkeit von bis zu 25 % bietet nur der Forca Evoking PRO Allrad mit 2000-Watt-Motor.

Das Handling

Der Roller lässt sich einerseits mit Blei-Gel-Akku, andererseits mit Lithium-Ionen-Akku bestellen. Die  mobilen Lithium-Ionen-Akkus werden aufgrund des geringen Gewichts und der hohen Lebensdauer oftmals bevorzugt, obwohl sie anfälliger für Temperaturextreme sind und eine höhere Anfangsinvestition erfordern. Um den Akku voll aufzuladen, musst du 6-8 Stunden lang warten. Mit dem mitgelieferten Ladegerät kannst du das an jeder haushaltsüblichen Steckdose tun. Wenn du deinen e-Scooter ab und zu tragen möchtest, empfiehlt sich die Version mit Lithium-Ionen-Akku. Das Leergewicht des Rollers beträgt 37,5 kg. Zusammenklappen lässt sich der Forca Evoking mit nur einem Handgriff; transportiert wird er an der Lenkerstange.

Die Sicherheit

Um den Forca Evoking e-Scooter nach der Lieferung fahrbereit zu machen, musst du zunächst den Lenker, den Sattel, die Rückspiegel und die Kennzeichenhalterung anbringen. Du brauchst außerdem eine Versicherung, einen Führerschein (mindestens Klasse AM) sowie einen Helm. Ein Blinkerset lässt sich optional dazubestellen, ist aber auf jeden Fall empfehlenswert. Der Roller ist vorne und hinten mit LED-Lampen ausgestattet und kann mit max. 120 kg beladen werden. Die Bremsen betätigst du per Hand auf beiden Seiten des Lenkers, so wie du es vom Fahrrad gewohnt bist.

Die Technik des Evoking IV:

Motorleistung

Evoking IV hinterrad
©FORCA

Der Forca Evoking IV Elektroroller wird von einem bürstenlosen Gleichstrommotor (BLDC) in Fahrt gebracht, der kaum Geräusche von sich gibt und so gut wie keinen Verschleiß aufweist. Je nach Ausführung fällt die Motorleistung unterschiedlich aus: Das Basic-Modell mit 20 km/h Topspeed verlässt sich auf einen 600-Watt-Motor, während das 45 km/h schnelle Modell einen stärkeren 1000-Watt-Motor besitzt. Wer den Evoking Pro Allrad mit Doppel-Nabenmotor bestellt, darf sich über eine Leistung von 2000 Watt freuen. Mit der Motorleistung ändert sich sowohl das Beschleunigungsverhalten als auch die Steigfähigkeit (12% / 15% / 25%).

Akku, Ladezeit, Reichweite

Auch beim Akku hast du die Qual der Wahl zwischen Blei-Gel und Lithium-Ionen (48V/15Ah). Der Akkupack befindet sich in einer Tragetasche unter der Trittfläche und kann auch extern aufgeladen werden. Die Lithium-Variante ist etwas teurer, dafür aber leichter und leistungsfähiger. Nachdem du den E Roller voll aufgeladen hast, kannst du bis zu 30 km weit fahren. Das ist im Vergleich zu den meisten 50ccm e-Rollern wenig; allerdings fällt die Reichweite bei vielen elektrischen Klapprollern ähnlich aus. Wer längere Strecken anvisiert und keine mehrstündigen Ladepausen einlegen will (das will ja eigentlich niemand…), kann den Forca Evoking IV E-Scooter auch mit einem 48V/30Ah Akku (70 km Reichweite) oder 48V/40Ah Akku (90 km Reichweite) kaufen. Letztendlich ist es nur eine Frage des Preises!

Bremsen

Dank mechanischer Scheibenbremsen bringst du den Evoking IV Elektroroller schnell und sicher zum Stehen. Wer auf präzisere hydraulische Bremsen umsteigen will, kann bei Forca ein Umbaukit bestellen.

Räder

forca Evoking IV frontansicht
©FORCA

Neue, fortschrittliche Stoßdämpfer sorgen bei der vierten Generation des beliebten Elektroscooters für eine verbesserte Federung und eine höhere Geländegängigkeit. Auch die breiten, 30 cm großen Reifen erhöhen den Fahrkomfort. Die Original-Reifen mit Straßenprofil lassen sich jederzeit bei Forca nachbestellen. Wer öfters auf Rasen und Schotter fährt, kann auf Stollenreifen umrüsten, die auf jedem Untergrund den benötigten Grip bieten.

Gewicht, Zuladung

Bei ausgebautem Akku wiegt der eRoller gerade einmal 37 kg, was natürlich sehr handlich ist. Leider schlägt der Blei-Gel-Akku mit weiteren 18 kg zu Buche, weshalb du – sofern du den Forca Evoking öfters mal transportieren möchtest – das Li-Ion-Modell bevorzugen solltest. Der Lithium-Akkupack wiegt nämlich nur 4,8 kg! Der stabile Sitz mit 3-Punkt-Stütze hält ein Fahrergewicht von 120 kg aus.

Faltmechanismus

Wenige Schritte sind nötig, um den Lenker des E Rollers herunterzuklappen. Zunächst solltest du natürlich die Sitzstange vom Trittbrett lösen. Danach musst du lediglich noch den Klapphebel betätigen und den Roller zusammenfalten. 

Ausstattung, Smart-Features

Serienmäßig ist der Evoking IV E-Scooter wirklich nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Im Lieferumfang enthalten sind der Akkupack mit passendem Ladegerät, der höhenverstellbare Sitz, einfache Front- und Rücklichter, ein seitlicher Kennzeichenhalter, zwei Rückspiegel sowie ein LCD Display, das dich über die wichtigsten Fahreigenschaften informiert. Wenn du den Leichtroller zusätzlich aufrüsten möchtest, bietet dir Forca zahlreiche Möglichkeiten. Als Zubehör erhältlich sind u.a. ein Gepäckträger, eine Blinkeranlage, Einkaufskörbe und eine Alarmanlage.

Das Fazit

Der Forca Evoking IV hat mit dem Vorgängermodell nur noch wenig gemein – Langzeiterfahrungen zum neuen Modell sind leider rar. Wer auf das metallische Aussehen steht und beim Kauf möglichst viel Wahlfreiheit haben will, was die Motorleistung und den Batterie-Typ betrifft, sollte sich mit dem Evoking IV auf jeden Fall näher befassen. Der e-Scooter ist ein verlässlicher Allrounder für kurze Alltagsstrecken, der zu einem attraktiven Preis erhältlich ist. Je nachdem, für welche Ausführung du dich entscheidest, zahlst du zwischen 699 € und 1.849 €.
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Weiteres Modell von Forca: Bossman S-II

3 Kommentare zu „Forca Evoking IV“

  1. es handelt sich hierbei wirklich um die billigste ausführung einer art „federung“. der evoking 4 fährt sich damit eigentlich eher katastrophal, wenn nicht sogar als gefährlich muss man das fahrverhalten bezeichnen. die hände müssen unbedingt am lenker bleiben. schon bei ca. 15km/h, denn ab da fängt schon das unsichere gefühl an. wer jetzt aber hier ca. 150 € investiert und echte stoßdämpfer einbaut wird dann mit einem wirklich hervorragendem fahrgefühl belohnt. es wurden auch noch die bremsen angesprochen. naja die bremsen bremsen aber auch hier, wenn man sich für das 45 km/h model entschieden hat, sind die bremsen alles andere als sicher. eine echte notsituation sollte nicht passieren. die kann man damit kaum bewältigen. hier sollte man auch sofort auf hydraulische bremsen umsteigen. der eigenen sicherheit zuliebe. tauscht man die sehr miserablen billigen federelemente gegen echte stoßdämpfer und tauscht auch die schlechten bremsen gegen hydraulische bremsen aus bekommt man einen echt genialen scooter. erst dann wird dieser scooter zu einem echten geheimtipp. denn grundsätzlich muss man dem scooter sehr viel potenzial bescheinigen von seinen grundvorraussetzungen her. die verarbeitung ist ok, dass bauprinzip ist ok, die leistungsfähigkeit des motors ist ok. bis auf die stoßdämpfer und die bremsen findet man nichts zu meckern. als tipp kann ich noch sagen die blei-akkus sollte man absolut meiden und wirklich gleich auf lithium-akkus setzen. dann bekommt man auch eine gute reichweite. die blei-akku´s sind einfach zu schwach, der scooter macht auch mit maximal geschwindigkeit spaß aber dann sinkt die reichweite doch stark. dann ist es nur ein kurzer spaß. blei akku und vollgas bedeutet ca. 20-25 km reichweite. mit lithium-akku ab 20 ah steigt dann die reichweite kräftig an 30-35 km geschätzt. ich nutze einen 25 ah lithium-akku und komme auf 40-45 km bei vollgas. thema vollgas, der tacho ist nicht korrekt eingestellt, er zeigt deutlich zuviel an. meiner zeigte 45 km/h an aber in wirklichkeit per gps waren es nur 40 km/h. erst der einsatz einens anderen akkus´s (tuning, gehe ich aber nicht näher darauf ein !!!) konnte ich die geschwindigkeit auf echte (gps) 45 km/h steigern für die er auch zugelassen ist. man sollte sich auch mit dem thema display beschäftigen und dort die korrekten werte für den radumfang einstellen damit der tacho auch die korrekt gefahrenen kilometer anzeigen und die tatsächliche geschwindigkeit, ansonsten sind es dann reine phantasiewerte die dort angezeigt werden. so ganz nach dem motto: „schätzmal…“ ansonsten kann ich nur sagen das ich von dem scooter begeistert bin aber erst als ich ihn auf den technischen stand gestellt hab wo er gemessen an seinen motorleistungen hingehört. den kauf würde ich also durchaus empfehlen aber nur wenn man die notwendigen verbesserungen vornimmt.

    1. Moin Kai.

      Ich trage mich mit der Absicht den Scooter zu kaufen. Mit Doppelmotor, Blinker und Lithium Akkus. Aber was muss ich denn für die Bremsen und die Federung noch zusätzlich hinlegen ? Und wer macht das für mich ? Schrauben kann ich. Kann ich also auch den Umbau selber machen ?

      Danke Dir, Lefty…

      1. Hallo Kai, es kommt darauf an, was du alles am Scooter selber zusätzlich umstellen willst. Das kann ich Dir so global nicht beantworten. Vieles lässt sich sicherlich selbst machen, aber auch nicht alles. Wichtig ist es natürlich dabei auch, das die entsprechenden Ersatzteile auch lieferbar sind. Es ist wahrscheinlich das beste, wenn Du einen Scooter findest, der all deinen Ansprüchen gerecht wird. Klar, das ist leichter gesagt als getan. Aber wir haben hier nochmal eine Liste aller E Scooter mit Sitz, die wir empfehlen.

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